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18 Weltcup-Podiumsplätze für die Fischer Race Family 15I16

Fotocredit: Fischer Sports/GEPA:  Thomas Fanara

Fotocredit: Fischer Sports/GEPA: Thomas Fanara

Die alpine Weltcupsaison 15I16 ist Geschichte und sie hat mit einem krönenden Höhepunkt für die Fischer Race Family geendet. Thomas Fanara holte am Samstag auf dem WM-Hang für 2017 in St. Moritz den heuer ersten Sieg auf Fischer-Ski. Es war dies auch für den Franzosen selbst der Premierensieg – und das mit 34 Jahren. Insgesamt fuhren Fischer-Fahrer in der abgelaufenen Saison 18 Mal auf das Podest.

Nach zehn Stockerlplätzen in seiner Karriere gelang Fanara erstmals der Sprung ganz nach oben. „Ein wunderbarer Moment für mich. Ich will ihn genießen. Dass ich ihn mit zwei anderen Franzosen (Alexis Pinturault wurde Zweiter, Mathieu Faivre Dritter, Anm.) teilen darf, ist großartig.“ Er habe ehrliche Freude in den Augen der Kollegen gesehen, das habe ihn sehr berührt.

Mit insgesamt vier Top-3-Plätzen in der Abfahrt war US-Supergleiter Steven Nyman der erfolgreichste Athlet aus der alpinen Fischer Race Family in der Saison 15I16. Der 1,95-Meter-Hüne trumpfte insbesondere im Frühjahr auf und glänzte in den letzten vier Abfahrten in Jeongseon, Chamonix, Kvitfjell und St. Moritz mit den Rängen 3, 2, 3 und 2. Den Abfahrtsweltcup beendete der 34-Jährige so wie im Jahr davor auf Rang sechs.

Je dreimal schafften die Slalom-Asse Sarka Strachova (3. in Aspen, 2. Santa Catarina, 2. Flachau) und Aleksandr Khoroshilov (3. in Santa Catarina, Adelboden und Schladming) den Sprung auf das alpine Weltcup-Treppchen. Die tschechische Ex-Weltmeisterin zählt seit vielen Jahren zur Weltklasse und war erneut ein Muster an Konstanz, sie fuhr in allen zehn Saisonslaloms unter die Top 9. Auch der Russe bestätigte sich bei den Männern in dieser Saison als einer der Allerschnellsten im alpinen Stangenwald.

Als einen der Aufsteiger des Jahres kann man getrost den Oberösterreicher Vincent Kriechmayr (24) bezeichnen. Der junge Speedfahrer war heuer im Super G mehrfach knapp dran am ersten Weltcupsieg, in Jeongseon (3.) und Kvitfjell (2.) fuhr er unter die Top 3. Der Linzer kämpfte bis zum Saisonfinale auch um die kleine Kristallkugel mit, nach einem Ausfall in St. Moritz blieb ihm der undankbare vierte Gesamtrang. Mit insgesamt zwölf Top-10-Platzierungen in Abfahrt (4), Super G (6) und in der Kombination (2) schaffte Kriechmayr aber mehr als jeder andere aus der Race Family.

Weitere Podiumsplätze für Fischer fuhren im Herren-Riesenslalom der Franzose Thomas Fanara (Sieger in St. Moritz, 2. in Sölden, 3. in Hinterstoder) und Jung-Papa Philipp Schörghofer (2. in Kranjska Gora) ein. Slalom-Olympiasieger Giuliano Razzoli (ITA) war als Zweiter in Wengen ganz knapp dran am Sieg, ehe er sich eine Woche später beim Klassiker in Kitzbühel schwer am Knie verletzte und die Saison leider vorzeitig beenden musste. Landsfrau Daniela Merighetti belohnte sich in ihrer letzten Weltcupsaison mit einem Abfahrts-Stockerlplatz beim Heimrennen in La Thuile (3.).

Auch von der jungen Generation konnten einige Athletinnen und Athleten aus dem Fischer-Team im Weltcup mit Top-10-Platzierungen überzeugen. Im Herren-Slalom gilt etwa der Schweizer Daniel Yule als heißer Kandidat für zukünftige Erfolge. Jüngster Beweis: Laufbestzeit beim Abschluss-Slalom in St. Moritz am Sonntag. Am Schluss schaute Rang elf heraus.

Im Riesenslalom zeigte der Tiroler Roland Leitinger mehrmals mit Laufbestzeiten seine Extraklasse. Der Salzburger Stefan Brennsteiner sicherte sich mit dem Europacupgesamtsieg im Riesentorlauf einen Startplatz für die Weltcupsaison 16l17. Bei den Damen ließen u.a. die Schweizerin Charlotte Chable sowie die beiden Österreicherinnen Katharina Truppe und Ricarda Haaser aufhorchen.

Junioren sammelten vier WM-Medaillen

Bei den Junioren-Weltmeisterschaften in Russland auf den Olympia-Pisten von 2014 in Rosa Chutor bei Sotchi fuhr der männliche Fischer-Renn-Nachwuchs insgesamt vier Medaillen ein – je zwei in Silber und in Bronze. Den Anfang machte Marcus Monsen mit Rang zwei in der Kombination, für den 20-jährigen Norweger war es die insgesamt fünfte Medaille bei einer Junioren-WM. Im Riesenslalom legte der 19-jährige Oberösterreicher Max Lahnsteiner mit Bronze nach und am Schlusstag gab es im Herren-Slalom noch einmal Silber und Bronze durch den Deutschen Frederik Norys und Elias Kolega aus Kroatien.

Quelle:  www.Fischersports.com

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