10
March , 2010
Wednesday

SKIWELTCUP

Skiweltcup Saison 2009/2010

Die US Amerikanerin Lindsey Vonn gewann am Freitagabend die 1. Saisonabfahrt der Damen in Lake ...
In Nordamerika füllen sich langsam aber sicher die Hotelzimmer. Nach dem Show Event in Moskau ...
Der deutsche Abfahrer Stephan Keppler hat mit einem Interview beim deutschen Internetsportdienst „spox.com“ viel Staub ...
Die Skiweltcupsaison wurde am letzten Samstag in Sölden eröffnet. Die offizielle Einkleidung der Wintersportler des ...
Kathrin Hölzl muß zur Zeit eine Trainingspause einlegen. Schuld daran war eine Blase, die sie ...
Maria Riesch war gestern mit Kathrin Hölzl zu Gast beim Bayerischen Fernsehen in der Sendung ...
Mit Startnummer 1 eröffnet am Sonntag um 10.00 Uhr der Südtiroler Manfred Mölgg die Slalom ...
Der deutsche Ski-Sportdirektor Thomas Pfüller (rechts im Bild) hat bei der offiziellen Einkleidung des Deutschen ...
Die deutsche Slalomweltmeisterin Maria Riesch aus Garmisch Partenkirchen liegt nach dem 1. Durchgang beim Slalom ...
BLICK ZURÜCK SAISON 2008/09: Zettel triumphiert beim Weltcupauftakt in Sölden Was für ein Auftakt für Österreichs Ski-Damen ...

Archive for November, 2009

Nichts aus Lanzinger Unfall gelernt – Leserkommentar von Manfred Ofner

Posted by redaktion On November - 30 - 2009 ADD COMMENTS

09-sturzlanning009Die medizinische Versorgung in Lake Luise ist schlicht und einfach ein Skandal. Dass Verletzte stundenlang mit dem Auto herumtransportiert werden, anstatt dass man sie mit einem Rettungshubschrauber ( und zwar einem wirklichen ) sofort ins dafür ausgerüstete Spital fliegt, zeigt, dass nicht nur die Veranstalter, sondern auch die Herren von der FIS absolut nichts aus dem Lanzinger -  Unfall gelernt haben.

Es wäre die Aufgabe der FIS, soche Dinge als zwingende indeststandards vorzuschreiben, ohne die es eben kein Rennen geben darf. In der Formel 1 gibt es schon längst nicht einmal ein Training ohne Rettungshubschrauber, und auch die Versorgung eventueller Unfallopfer in den entsprechenden Krankenhäusern wird schon lange vor dem Rennen festgelegt. Warum sollte das bei Schirennen nicht möglich sein ?

Aber anscheinend kümmert es keinen der Verantwortlichen, ob ein(e) Sportler(in) Dauerschäden davonträgt, nur weil Stunden sinnlos vergeudet werden, bis es zur richtigen Behandlung der Verletzungen kommt.

Da kann man wirklich jetzt schon Angst kriegen, was bei den kommenden Damen – Rennen alles passieren könnte.

Alles Gute jedenfalls für T.J. Lanning und John Kucera !!!

Leserkommentar von Manfred Ofner

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Lanning schwer verletzt – Update zur Verletzung

Posted by redaktion On November - 30 - 2009 ADD COMMENTS

09-orf-sport001Der am Samstag bei der Abfahrt in Lake Louise schwer gestürzte US-Ski-Rennläufer T.J. Lanning hat sich erhebliche Verletzungen zugezogen.

Laut Aussage des amerikanischen Mannschaftsarztes Richard Quincy erlitt der 25-Jährige einen Bruch des fünften Nackenwirbels, darüber hinaus kugelte er sich bei einem Überschlag das linke Kniegelenk aus. Über weitere schwere Bänder-, Sehnen- und Knochenverletzungen wurde spekuliert.

Ob und wie stark die Bänder oder Gefäße in Lannings Knie in Mitleidenschaft gezogen worden sind, darüber wollte US-Teamarzt Richard Quincy keine Auskünfte geben. Er sprach aber ganz klar von “schweren Verletzungen”. ÖSV-Teamarzt Dr. Artur Trost fühlte sich in Kanada in mehrfacher Hinsicht ebenfalls an Lanzinger erinnert.

“Es war durchaus ähnlich, auch er ist beim Tor hängengeblieben, dann hat es eine Vorwärtsbewegung mit Überstreckung im Knie und einer Außenrotation gegeben, dadurch ist es zur Knieluxation gekommen”, erklärte Trost im ORF-TV.

09-trost001Der Arzt, der seinerzeit nach dem Motorradunfall das schwer verletzte Bein von Hermann Maier gerettet hatte, sprach von einer “eher dramatischen” Geschichte. “Man muss mit Gefäßverletzungen rechnen. Bei Knieverletzungen kommt bis zu 50 Prozent zu Gefäßverletzungen”, so Trost.

Was die Erstversorgung betrifft, hatte Trost erfahren, dass Lanning im Rettungsauto nach Banff gebracht worden sei. Doch dort gebe es keine MRI- oder CT-Diagnostik. Laut seinen Informationen sei der Skifahrer dann erst am Abend gegen halb acht mit dem Rettungsauto nach Calgary gebracht worden.

“Dabei haben wir bei einer Sitzung am Mittwoch noch gesagt, dass unsere Leute von hier nach Calgary gebracht werden, weil wir wissen, dass in Banff keine MRI oder CT-Diagnostik ist. Bei solchen schweren Verletzungen ist das heute Standard.”

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Zahrobska gewinnt Slalom in Aspen

Posted by skiweltcup On November - 30 - 2009 ADD COMMENTS

09-zahrobska003Die tschechischen Ex-Weltmeisterin Sarka Zahrobska gewinnt den Slalom von Aspen in einer Zeit von 01:43.45 Minuten vor der Salzburgerin Marlies Schild (+0,58 Sekunden), die mit ihrem zweiten Rang ein Sensationelles Comeback nach ihrer Verletzung feiern durfte. Der dritte Platz auf dem Podest geht an die Niederösterreicherin Kathrin Zettel (+0,77).

Zahrobska, die den Grundstein für ihren Sieg in einem überragenden ersten Durchgang legte, fühlt sich am Aspen Mountain sichtlich wohl. Bereits im Vorjahr konnte Sie an selber Stelle ihren ersten und bis dato einzigen Weltcupsieg feiern. „Ich hatte einen großen Vorsprung aus dem ersten Lauf. Marlies ist wirklich einen starken zweiten Lauf gefahren. Zum Glück war mein Vorsprung groß genug und ich konnte diesen halten. Es war gar nicht leicht als Halbzeit-Führende zu fahren, aber zum Glück hat es gereicht.“

Die Schlagzeile des Rennen schrieb jedoch Marlies Schild, die sich mit Rang zwei eindrucksvoll zurück meldete. „Schon in Levi war ich glücklich unten den ersten Zehn zusein. Und jetzt das heute. Ich bin überglücklich über den zweiten Platz und möchte das Gefühl mitnehmen. Es war sehr, sehr schwierig. Im zweiten Lauf hatte ich einen groben Fehler. Aber ich dacht mir ich muss es einfach passieren lassen. Ich hab gewußt das ich es wieder drauf habe. Ich hab mich noch nie so gefreut wie heute.“

09-siegerbildaspensl-001Mit Marlies Schild freute sich ihre Teamkollegin Kathrin Zettel: „Es ist ein Traum. Drittes Rennen, drittes Podium – ich kann mich nicht beschweren. Ich bin dankbar, dass mein Knie so mit tut. Speziell wenn es so hart und eisig ist, spüre ich schon das Knie. Aber es passt schon, ich bin zufrieden.“

Weltcuppunkt für den ÖSV holten auch Lizz Görgl die sich auf Platz 25 einreihte und  Eva-Maria Brem als 28.

Auch der Deutsche Skiverband zeigte mit einer starken, geschlossenen Mannschaftsleistung auf. Als beste DSV Fahrerin plazierte sich Susanne Riesch (+ 1,46) auf dem 4. Rang und war so erstmal in einem Weltcuprennen vor ihrer Schwester Maria Riesch (+1,95), die nach dem Sieg beim ersten Weltcup-Slalom im finnischen Levi Fünfte wurde.

Besonders erfreulich ist aus deutscher Sich der 8. Platz und damit die Qualifikation für die Olympischen Spiele in Vancouver von Christina Geiger aus Oberstdorf zu vermelden. Marianne Mair (Reichersbeuren) erfüllte die Norm als Zwölfte zur Hälfte. Die bereits qualifizierte Katharina Dürr (Germering) belegte diesmal Rang 19, Anja Blieninger (Altenau) Rang 21.

Riesenslalom-Weltmeisterin und Vortagessiegerin Kathrin Hölzl aus Bischofswiesen, schied ebenso im ersten Lauf aus wie Fanny Chmelar (Partenkirchen) und Nina Perner (Karlsruhe). Auch Gesamtweltcupsiegerin Lindsey Vonn (USA) kam nicht ins Ziel.

Von den Schweizerinnen qualifizierten sich Aline Bonjour und Aita Camastral für den zweiten Durchgang. Am Ende resultierten ein 17. (Bonjour) und 24. (Camastral) Rang. «Ich habe nicht das gezeigt, was ich kann, denn auf solch eisiger Unterlage fühle ich mich im Normalfall wohl», sagte Bonjour. «Mit meinen Fähigkeiten wäre eine klar bessere Klassierung möglich gewesen.»

Sandra Gini stürzte im ersten Lauf, verdrehte sich dabei das Knie und musste zu Untersuchungen ins Spital gebracht werden. Nach ersten Angaben soll sie sich keine Schäden an Knochen und Bändern zugezogen haben.

Lindsey Vonn ging wie bereits im Riesenslalom leer aus. Die Amerikanerin schied im ersten Lauf aus.

Nun geht es für die Damen nach Lake Louise, wo die ersten Speed-Bewerbe auf dem Programm stehen.

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Osborne-Paradis gewinnt Super G in Lake Louise

Posted by skiweltcup On November - 29 - 2009 ADD COMMENTS

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Der 25-Jährige Kanadier Manuel Osborne-Pardies gewinnt den Super G von Lake Louise in einer Zeit von 1:32.93 Minuten vor den beiden Österreichern Benjamin Raich (+0,24 Sekunden) und Michael Walchhofer (+0,62 Sekunden).

Hinter den beiden ÖSV-Läufern landeten mit Erik Guay und Robbie Dixon zwei weitere “Canadian Cowboys” auf den Rängen vier und fünf.

“Ich wusste, dass ich schnell sein kann, trotzdem ist der Sieg etwas überraschend für mich. Mein Rennen habe ich sehr aggressiv absolviert”, erklärte Osborn-Paradis, der seinen zweiten Sieg im Weltcup nach der Abfahrt in Kvitfjell im März 2009 feierte.

Benjamin Raich mußte sich bereits zum dritten Mal in einem Super-G in Lake Louise mit dem zweiten Platz begnügen war aber rundherum zufrieden: “Das liegt mir hier sehr gut, im Mittelteil in den Kurven bin ich immer sehr schnell. Ich habe alles relativ gut erwischt, bin bin auch unten sehr gut gefahren.”

Auch Raich’s Landsmann, Michael Walchhofer freute sich über den 3. Platz auf dem Podest: “Das ist nach dem Samstag-Ergebnis ein extrem wichtiges Resultat, es war eine gewisse Nervosität da. Das nimmt sehr viel Druck für die Woche in Beaver Creek. Der Kurs war sehr eckig, da habe ich mir nicht gedacht, dass ich so weit vorne landen kann“.

Nicht zufrieden waren Klaus Kröll und Georg Streitberger, die ex aequo Platz 18 belegten.

Carlo Janka egalisierte in Lake Louise mit Rang 6 das beste Super-G-Ergebnis seiner bisherigen Karriere. Er kam mit derselben Zeit ins Ziel wie der Franzose Adrien Theaux (+ 0,86). Hinter dem Bündner klassierten sich mit Didier Défago (9.) und Didier Cuche (10.) zwei weitere Schweizer in den Top 10. Nach zwei Siegen zum Saisonstart musste sich Cuche bei seinem dritten Start erstmals geschlagen geben.

Über ihre besten Platzierungen im Weltcup und Punkte durften sich Tobias Stechert und Andreas Strodl freuen. Der Oberstdorfer Stechert belegte Platz 21, der Partenkirchener Strodl erreichte den 22. Rang. Peter Strodl (Partenkirchen) und Stephan Keppler (Ebingen) schieden aus.

Der Sieg des Kanadiers und die starke Mannschaftsleistung wurde überschattet vom schweren Sturz des Teamkollegen John Kucera der mit Verdacht auf einen Schienbeinbruch mit dem Rettungshubschrauber nach Vancouver verbracht werden mußte.

Kanadas Alpinchef Max Gartner im ORF-Interview: “John hat sich am Schienbein verletzt, wahrscheinlich ein Bruch. Das ist eine sehr traurige Sache. John ist der Leader der Mannschaft, er war in sensationeller Form. Furchtbar, wir haben Olympia im Februar.”

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Zahrobska führt beim Slalom in Aspen

Posted by redaktion On November - 29 - 2009 ADD COMMENTS

09-zahrobska002Die Tschechin Sarka Zahrobska führt nach dem 1. Durchgang beim Slalom der Damen in Aspen in einer Zeit von 52,14 Sekunden vor den beiden Österreicherinnen Kathrin Zettel (+1,07) und Marlies Schild (+1,49).

 

Auch heute forderte der Aspen Mountain alles von den Rennläuferinnen ab. Die Slalompiste „Lower Ruthies Run“ war extrem hart, wellig und eisig. Von den gestarteten Top 30 Fahrerinnen schied über ein Drittel aus.

 

Mit den widrigen Bedingungen kam am besten die Tschechin Sarka Zahrobska zurecht. „Wir hatten in der letzten Woche auf eisiger Piste sehr gut trainiert. Heute war ich sehr locker unterwegs. Wir haben aber erst Halbzeit, es kann noch alles passieren.“

 

In eine guten Ausgangsposition fuhr sich Kathrin Zettel: „An den Bedingungen hat sich heute nicht viel geändert. Es ist extrem schwierig und eisig. Solche Bedingungen liebt die Sarka. Ich werde im zweiten Durchgang einfach versuchen, mein Bestes zu geben.“

 

Bemerkenswert auch der Dritte Rang von Marlies Schild die zur Halbzeit einen Podestplatz einnimmt: „Ich hab sehr kämpfen müssen. Aber ich bin froh, die Platzierung ist okay. Ich hatte oben gleich einen Fehler und musste danach wieder in den Lauf zurückfinden.“

 

Der DSV kann trotz der hohen Zeitrückstände mit dem 1. Durchgang sehr zufrieden sein. Susanne Riesch (+1,99 Sek.) plazierte sich auf Rang 4 vor Ihrer Schwester Maria Riesch die mit einem Rückstand von 2,09 Sekunden auf Rang 5 landete. Die 19-Jährige Christina Geiger vom SC Oberhof konnte sich über Platz 8 und die Qualifikation für den Finallauf freuen.

 

Ein schwarzes Wochenende erlebte die Gesamtweltcupsiegerin des Vorjahres Lindsey Vonn. Nachdem Sie gestern die Qualifikation für das Finale verpaßte, schied die US Amerikaner heute nach einem Torfehler aus. Damit bleibt Vonn in Aspen weiter ohne Podestplatz.

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Liveticker: Super G der Herren in Lake Louise

Posted by redaktion On November - 29 - 2009 ADD COMMENTS

09-cuche002Seriengewinner Didier Cuche der schon den Riesenslalom-Auftakt in Sölden gewonnen hatte und gestern auch die Abfahrt in Lake Louise für sich entscheiden konnte geht mit Startnummer 19 ins Rennen .

An gleicher Stelle will Cuche heute den „Hattrick“ fixieren. Im ersten Super G der Saison ist der Weltcup-Führende nun natürlich großer Favorit. Seine Ambitionen auf den Sieg verhehlt Cuche auch gar nicht: “Ich wusste nicht ganz, wie ich beinander bin in der Abfahrt. Aber wenn es in der Abfahrt und im Riesen gut geht, sollte es auch im Super-G gut gehen.”

Aus Sicht des ÖSV versucht vor allem Michael Walchhofer dieses Tripel zu verhindern und auch Benni Raich will endlich wieder einmal aufs Podest, nachdem er in der Abfahrt nicht über Rang 57 hinausgekommen war.

Zu den großen Geschlagenen der Abfahrt zählen auch etliche internationale Superstars: Bode Miller und Aksel-Lund Svindal wollen sich, wie die Österreicher, nun auch im Super G revanchieren.

Die Startliste und den Liveticker zum Rennen finden Sie in der oberen Menüleiste.

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Liveticker: Slalom der Damen in Aspen

Posted by skiweltcup On November - 29 - 2009 ADD COMMENTS

skiweltcup-vonn001Lindsey Vonn hat an diesem Wochenende nur ein Ziel. Einmal in Aspen auf dem Podest stehen. Noch nie stand die US Amerikanische Gesamtweltcupsiegerin in ihrer Heimat auf dem „Stockerl“.

Beim gestrigen Riesenslalom ging dieses Vorhaben total in die Hose. Vonn scheiterte bereits im 1. Durchgang und war beim Finallauf nur noch Zuschauerin. “Ein Stein hat die Kante meines rechten Skis ruiniert, danach war ich chancenlos”, sagte Vonn, die im Vorjahr noch in beiden Rennen Vierte geworden war. “Das war heute wie ein zugefrorener See. Schade, dass Aspen nicht flach ist”, scherzte sie. “Jetzt versuch ich’s morgen wieder im Slalom.”

Dort zählt Vonn neben ihrer Freundin Maria Riesch zu den Topfavoritinnen. Auf das Podest spekulieren aber auch die beiden Österreicherinnen Kathrin Zettel und Marlies Schild sowie die Tschechin Sarka Zahrobska und die Französin Sandrine Aubert.

Freuen wir uns auf ein spannendes Rennen. Um 18.00 Uhr eröffnet mit Startnummer 1 Sandrine Aubert den Slalom von Aspen. Der Finaldurchgang geht um 21.00 Uhr in Szene.

Die Startliste und den Liveticker zum Rennen finden Sie in der oberen Menüleiste.

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Blick zurück – Super G der Herren in Lake Louise – Saison 02/03 bis Saison 08/09

Posted by nicole On November - 29 - 2009 ADD COMMENTS

BLICK ZURÜCK SAISON 2008/09:
Sieg in Lake Louise für Mr. Super-G Hermann Maier

xxmaierhermann022Warum tut er sich das noch an? Das haben sich und ihn viele gefragt. DESHALB! Sein Gefühl beim Sommertraining in Übersee hat ihn also nicht getrogen. Dort hat er es seinen Aussagen nach gespürt, das noch was geht. Und wie es geht! Maier gewinnt den heutigen Super-G in Lake Louise in 1.29,84. Es ist bereits sein fünfter Super-G-Sieg in Lake Louise!

Maier: „Es ist unvorstellbar für mich. Es waren sicherlich keine guten Voraussetzungen. Aber ich bin in den letzten tagen immer besser ins Fahren gekommen. Heute hat es einfach gepasst. Ich habe einen guten Ski gehabt, das habe ich ausnützen können. … Es ist einfach wunderschön. Da weiß man, warum man im Sommer über trainiert!“

Mit Respektabstand von 0,59 Sekunden reiht sich auf Platz 2 Lokalmatador John Kucera (CAN) ein.. Dritter der Schweizer Didier Cuche mit 0,68 Rückstand. Cuche ist der einzige aus der Gruppe der Top-Super-G-Läufer des Vorjahres, der sich im Spitzenfeld platzieren kann.

Auf den Plätzen folgen die Abfahrer: 4. Michael Walchhofer (AUT +0,79), 5. ex aequo Marco Sullian (USA) und Didier Defago (SUI +0,87). Auf Platz 7 der Kanadier Erik Guay (+0,99). Er war der schnellste im letzten Abfahrtstraining und der Unterschied zur Abfahrt war im heutigen Super-G nicht allzu groß. Viele Athleten waren mit den Abfahrtsbrettern unterwegs.

Daniel Albrecht zeigt sich wieder als zukünftiger Anwärter für den Gesamtweltcup. Er fährt mit Startnummer 30 auf Platz 8. Zu viele Fehler verhindern eine echte Sensation. Aber Form und Können passen. Kann er noch Konstanz hinzufügen, werden sich Miller und andere Große warm anziehen müssen, diesen Winter. Tobias Grünenfelder legt eine sensationelle erste Laufhälfte hin, verpatzt die zweite. Dennoch reicht es für Platz 10 und er rundet ein tolles Mannschaftsergebnis für die Schweiz ab.

Auch Aksel Lund Svindal schafft wieder den Sprung in die Top Ten. Er sammelt mit Platz 9 weiter konstant Punkte und tastet sich wohl langsam wieder an seine Form vor seinen schweren Unfall zurück. Nächste Woche in Beaver Creek gilt es wohl vor allem, Vergangenheitsbewältigung zu machen … neben möglichst vielen Weltcuppunkten.

Bode Miller scheidet aus, nachdem er auf der schlagigen Piste einen Schi verliert. Sehenswert, wie er bei ca. 100 km/h einen Sturz akrobatisch verhindern kann! Noch nicht auf Touren ist heuer Benjamin Raich. Ein Vierter Platz in Sölden, Ausfall an aussichtsreicher Position in Levi, gestern nicht in den Punkterängen. Heute derzeit auf Platz 21. Raich will heuer nicht mehr so viel in die Speedrennen investieren, weil „je mehr ich getan habe, umso schlechter ist es gelaufen“. Raich zum heutigen Rennen: „Ich hab schon den einen oder anderen Fehler gemacht. Vor allem die Zielkurve habe ich verpatzt. Da verliert man schon einiges. Oben habe ich aber eine gute Fahrt gehabt – da wundert mich der Rückstand schon. Hermann ist schon im Sommer sehr stark gefahren – es ist nicht so überraschend.“

Der DSV-Starter Peter Strodl liegt derzeit auf Platz 26 (Rennen noch in Gang) und kann möglicherweise wieder ein paar Weltcuppünktchen ergattern! Stefan Keppler startet mit Startnummer 58. Drücken wir ihm die Daumen!

Obwohl wir in diesem Rennen bislang keinen schweren Sturz gesehen haben, wirft die Reaktion der Trainer und Läufer auf die heutige Kurssetzung doch wieder die Frage nach der Sicherheit auf: Muss man nach dem „Abfahrts-SuperG“ von Kvitfiell mit den verheerenden Folgen wirklich weiterhin derart schnelle Kurse in dieser Disziplin setzen? Auf Drängen von – überwiegend österreichischen – Trainern bei der gestrigen Mannschaftsführersitzung wurde heute morgen zwar noch umgesteckt und entschärft. Trotzdem sah man heute einen der schnellsten Super-G´s, die es je gab.

Nachsatz Maier: „Wenn man das Rote Trikot überstreift, dann ist es ein schönes Gefühl. Dann kann man wieder ein bisserl träumen. Aber sonst ist es das wichtigste, dass man grade gehen kann!“

BLICK ZURÜCK SAISON 2007/08:
Svindal gewinnt Super-G von Lake Louise

xxsvindal023Svindal vor Raich und Cuche – die besten 3 im Gesamtweltcup der letzten Saison teilen sich heute das Podium in Lake Louise.

Der große Norweger gewinnt mit 0,44 Sekunden Vorsprung auf den überraschend starken Österreicher Benjamin Raich und 0,60 Sekunden auf den Schweizer Didier Cuche.

Doch die ersten Drei müssen lange zittern: mit Startnummer 30 schiebt sich noch völlig unerwartet der Slowene Andrej Jerman (SLO, +0,64 Sek) auf Platz 4 – in den oberen Teilzeiten lag er sogar noch vor Svindal und am Ende fehlen nur 4 Hundertstel aufs Stockerl!

Auf Platz 5 finden wir den Vorjahressieger Erik Guay (CAN, +0,66 Sek.), Platz 6 Ambrosi Hoffmann (SUI, +0,71 Sek.) und dahinter wieder 2 der starken kanadischen Mannschaft: 7. John Kucera (CAN, +0,77 Sek.) und 8. Jan Hudec (CAN, +0,85 Sek.), dem sein gestriger Sieg auch für das heutige Rennen enormen Auftrieb gegeben hat.

Platz 9 für Didier Defago (SUI, +0,97 Sek.) und erst auf Platz 10 der zweitbeste Österreicher Christoph Gruber (+1,00 Sek.).

Der Kampf Svindal gegen Raich scheint sich fortzusetzen, auch wenn beide den Gedanken an den Gesamtweltcup noch weit von sich schieben. Darauf angesprochen, wie wichtig es ihm ist, viele Punkte für den Gesamtweltcup mitzunehmen, meint Svindal trocken: „Es ist immer besser viele Punkte zu machen, als wenige. Aber das Gefühl zu Siegen ist noch besser als 100 Punkte auf dem Konto …“ .

Benni Raich ist mit seiner Frühform zufrieden, wenngleich er an seiner Fahrt besonders nach dem Zielsprung noch Fehler fand „ich bin dort etwas zu hart drauf gestiegen und das Timing hat nicht gepasst. Mir ist schon vorgekommen, dass ich langsamer werde …“ und exakt dort hat er auch in etwa eine halbe Sekunde verloren – jene halbe Sekunde, die ihm heute auf Svindal fehlte.

Erfreulich aus österreichischer Sicht, das frühe und gelungene Comeback von Stephan Görgl, der nach einer sauberen Fahrt und 1,08 Sekunden Rückstand den 12. Platz belegt.

Etwas enttäuschend die Markenkollegen von Didier Cuche und langjährige Spitzenplatzgaranten von Lake Louise: Der Liechtensteiner Marco Büchel scheidet bereits im oberen Teil aus und Bode Miller belegt mit 1,71 Sekunden Rückstand nur den 25. Platz.

Für Hermann Maier wird es erneut Platz 16, allerdings dürfte ihm dieser Rang heute nicht so zufriedene Kommentare entlocken wie gestern. Die gute Piste und die in etwa gleich bleibenden Bedingungen hätten sicher mehr zugelassen.

Der deutsche Stefan Keppler – ebenfalls Markenkollege von Cuche, Miller, Maier und Büchel – belegt nach einigen Patzern im Steilhang den 18. Platz mit 1,52 Sekunden Rückstand.

Aus dem Skiweltcup Infopoint Austria: C. Egger

BLICK ZURÜCK SAISON 2006/07:
Kucera gewinnt ersten Super G der Saison 2006/07

xx07siegerbildsupergherrenlakelouiseDie Kanadische Kältekammer (- 25°) von Lake Louise war auch am Sonntagabend beim Super G der Herren für eine Überraschung gut.

Mit Startnummer 1 ins Rennen gegangen siegte der Kanadier John Kucera mit einer Laufzeit von 1:29.70 Minuten vor dem Österreicher Mario Scheiber (Rückstand +0,06 Sekunden) und dem Schweden Patrick Järbyn (+0,28).

Das bestes Super-G-Ergebnis vor dem heutigen Rennen war für den 22jährigen Kanadier ein 25. Platz in Kitzbühel 2006. Kein Wunder das Kucera überglücklich im Ziel strahlte: “Es ist unglaublich. Ich bin so glücklich. Vielen Dank an meine Trainer und allen Service-Leuten. Gerade das Heimrennen zu gewinnen, ist etwas ganz besonders.” Es war übrigens erst der zweite Heimsieg für die “Crazy Canucks” nach dem Abfahrtstriumph von Rob Boyd in Whistler Mountain im Jahre 1989.

Mister Super G, Hermann Maier aus Österreich schrammt als Vierter knapp am Podest vorbei, gefolgt vom Franzosen Antoine Deneriaz und Erik Guay aus Kanada.

Erfreulich aus Sicht der Schweizer Mannschaft war das Abschneiden von Didier Defago, Bruno Kernen und Didier Cuche welche die Plätze 7 bis 9 belegten.

Für dem Gesamtweltcupsieger Benjamin Raich aus Österreich reichte es beim ersten Super G der neuen Saison „nur“ für Rang 10.

Auf Grund der extrem tiefen Temperaturen – bis zu minus 27 Grad Celsius – hatten die Teams sogar diskutiert, ob man den Super-G überhaupt austragen sollte. Lake Louise knabberte aber nicht nur am Kälterekord sonder sorgte auch am Sonntag für eine neue „Oldie-Bestleistung“.

Der Drittplazierte Schwede Patrick Järbyn ist jetzt der älteste Fahrer, der jemals in einem Weltcuprennen aufs Podest gelangte, und das nur einen Tag nachdem sich Marco Büchel (35) zum ältesten Sieger in der Skiweltcupgeschichte gemacht hatte.

Järbyn verbesserte die bisherige Rekordmarke seines Landsmannes Fredrik Nyberg, der kurz vor der Saison einen Kreuzbandriss erlitten hatte. Es soll sich nach unseren Informationen jedoch nur um ein Gerücht handeln, das im nächsten Jahr auch Franz Klammer, Toni Sailer und Christian Neureuther in Lake Louis wieder an den Start gehen wollen. 

Der Blick zurück – Saison 2005/06
Premieren-Sieg für Norweger Svindal 

svindal6Der Norweger Aksel Lund Svindal gewinnt vor dem Österreicher Benny Raich und dem US Amerikaner Daron Rahlves den ersten Super G der Olympiasaison 2005/06.

Als Bester Schweizer Rennfahrer folgt auf Rang 4 der Schweizer Ambrosi Hoffmann vor dem Norweger Kjetil Andre Aamodt und dem Lichtensteiner Marco Büchel.

Der Sieger der gestrigen Abfahrt, Fritz Strobl folgt auf Platz 7 vor seinem österreichischen Landsmann Hannes Reichelt.

Der Schwede Patrick Järbyn als Neunter und Michael Walchhofter komplettieren die Top 10 des Super G von Lake Louise.

Der Blick zurück – Saison 2004/05
Bode Miller gewinnt auch Super G in Lake Louise

Bode Miller schaffte in Lake Louise den “Hattrick”. Nach dem Riesenslalom von Sölden und der Abfahrt von Vortag gewann er in einem Giganten-Duell mit Hermann Maier auch den Super-G am Sonntag in Lake Louise.

Hinter dem neuen Seriensieger landeten mit Weltcup-Titelverteidiger Hermann Maier (+0,14 Sek.), Abfahrts-Weltmeister Michael Walchhofer (+0,55) und Johann Grugger (+0,66) drei Österreicher auf den Plätzen zwei bis vier.

Dazu noch Benjamin Raich als Sechster, Mario Scheiber als Siebter und Hans Knauß als Achter in den Top Ten.

Der Schweizer Didier Défago wurde 9., Ambrosi Hoffmann 11. und Jürg Grünenfelder (Startnummer 55!) 17.

Für eine große Überraschung sorgten auch die deutschen Rennläufer Florian Ecker der sich mit Startnummer 60 noch auf den 10. Platz vorschob und Andreas Ertl welcher mit Startnummer 66 auf Rang 27 fuhr.

Mit dem dritten Sieg im dritten Rennen baute Miller seine Führung in der Gesamtwertung weiter aus. Drei Siege eines Athleten in den ersten drei Rennen hatte es bisher in der Weltcup-Geschichte der Herren noch nie gegeben. Im Weltcup stand er im Super G zuvor noch nie auf dem Podest! Damit ist er einer der ganz wenigen Rennläufer, die in allen Disziplinen gewonnen haben!

Miller schaffte dieses Kunststück nach dem Schweizer Pirmin Zurbriggen (1985), dem für Luxemburg startenden Vorarlberger Marc Girardelli (1989), dem Tiroler Günther Mader (1996) sowie dem Norweger Kjetil-Andre Aamodt (2000) Weltcup-Siege in allen fünf Disziplinen zufeiern. “Es ist fantastisch, zu dieser elitären Gruppe zu gehören. Die letzten Tage waren wirklich unglaublich”, so der überglückliche Gewinner.

Nach Riesenvorsprüngen im Riesentorlauf in Sölden (1,17) und in der Lake-Louise-Abfahrt (0,97) war Hermann Maier diesmal auf Tuchfühlung mit Miller. Maier zum Rennen: “Ich bekomm noch nicht die Kraft auf die Skier. Es geht mir auch noch ein Sieg ab. Mit einem Erfolg fährt es sich leichter. Für die Schuhe hab ich noch nicht die optimale Abstimmung gefunden. Aber es ist schon knapp. Wir müssen da jetzt einfach anziehen. Es ist gut, wenn wir einmal aufgeweckt werden.”

Der Blick zurück – Saison 2003/04
Hermann Maier gewinnt Super G von Lake Louis

Hermann Maier ist endgültig zurück auf der Bühne des Skiweltcup-Zirkus. Im kanadischen Lake Louis feierte der Salzburger seinen 43. Sieg insgesamt und den zweiten Erfolg nach seinem schweren Motorradunfall im Sommer 2001.

Hinter Maier folgten seine Landsmänner Michael Walchhofer (AUT), Stephan Eberharter (AUT) und Benjamin Raich (AUT).

Auf den Rängen 5 bis 10 platzierten sich Lasse Kjus (NOR – 5.), Erik Guay (CAN – 6.), Bjarne Solbakken (NOR – 7) Patrik Järbyn (SWE – 8), Marco Büchel (LIE – 9), Aksel Lund Svindal (NOR – 10) und der zeitgleiche Daron Rahlves (USA – 10).

Als bester Schweizer landete Paul Accola auf dem 16. Platz. Die DSV Fahrer Stefan Stankalla (35.). Max Rauffer (49.) und Peter Strodl blieben ohne Weltcuppunkte.

Der Blick zurück – Saison 2002/03
Eberharter auch beim Super G in Lake Louise unschlagbar !

Stephan Eberharter ist zurzeit einfach unschlagbar. Auch beim 1. Super G Wettbewerb der Saison in Lake Louis (Kanada) lies sich der Österreicher den Sieg nicht nehmen.

Mit einem Vorsprung von 18 Hundertstel Sekunden vor seinem Landsmann Josef Strobl und dem Schweizer Didier Cuche ( 37 Hundertstel Sekunden ) sicherte sich “der Steff” bereits seinen dritten Weltcuperfolg in dieser Saison.

Auf den Rängen 4 bis 8 folgten Kjetil-Andre Aamodt (NOR), Andreas Schifferer (AUT), Marco Büchel (LIE), Bode Miller (USA) und Franco Cavegn (SUI).

Auch bei diesem Rennen konnten die deutschen Rennläufer keine Weltcuppunkte einfahren. Max Rauffer musste sich mit Rang 35, Stefan Stankalla mit Rang 37 und Peter Strodl mit Rang 41 begnügen.

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Blick zurück – Aspen Slalom der Damen – Saison 01/02 bis Saison 08/09

Posted by nicole On November - 29 - 2009 ADD COMMENTS
BLICK ZURÜCK SAISON 2008/09
Erster Weltcup-Sieg für Weltmeisterin Zahrobska
 

xxzahrobska021Slalom Weltmeisterin Sarka Zahrobska hat am Sonntag beim Slalom in Aspen im US- Bundesstaat Colorado ihren Premierensieg im Weltcup gefeiert und zugleich Tschechien den ersten Erfolg in der Geschichte gesichert.

Kein Wunder das sich die 23-jährige Zahrobska, die die Halbzeitführung sicher ins Ziel gebracht hatte, freute. “Ich bin sehr glücklich, habe schon lange auf diesen Sieg gewartet. Es war sehr schwer heute, eisig, windig, dazu noch die schlechte Sicht”, sprach auch die Tschechin die schwierigen Verhältnisse an.

Die Aare-Titelgewinnerin von 2007 setzte sich 0,23 Sekunden vor der Tirolerin Nicole Hosp durch, die nach ihrem Sturz am Samstag im Riesentorlauf mit Schmerzmitteln fuhr und eine starke Leistung bot.

“Es war natürlich sehr schwierig, man muss sehr viel improvisieren, wenn man verletzt ist. Trotzdem habe ich alles gegeben. Es war speziell im zweiten Lauf sehr schwierig. Ich dachte daher, dass ich zurückgefallen bin. Es hat aber doch alles gut gepasst, es freut mich riesig”, meinte Hosp.

Dritte wurde die Finnin Tanja Pouitiainen (0,97), Vierte Levi-Siegerin Lindsey Vonn (USA/1,41). Kathrin Zettel landete an fünfter Stelle (1,43).

Die Deutsche Maria Riesch fiel von Rang drei nach dem ersten Durchgang noch auf den sechsten Platz zurück. Zweitbeste Deutsche hinter Riesch, wurde Kathrin Hölzl aus Bischofswiesen als Elfte.

Die Schweizerin Aline Bonjour überraschte wie schon beim gestrigen Riesenslalom und verpasste als Achte ihr persönliches Bestresultat nur um einen Rang. Nach dem ersten Durchgang war sie noch Zwölfte gewesen. Das stellt ihr zweitbestes Resultat in ihrer Karriere dar. Vor zwei Jahren war sie in der Sierra Nevada Siebente geworden. Damit schaffte Bonjour wie Sandra Gini (14.) die halbe WM-Qualifikation. Gini hatte sich im zweiten Durchgang um sechs Ränge verbessert.

Weltcup-Slalom der Frauen in Aspen, Gesamtklassement: 1. Sarka Zahrobska (CZE) 1:39,32. 2. Nicole Hosp (AUT) 0,23zurück. 3. Tanja Poutiainen (FIN) 0,97. 4. Lindsey Vonn (USA) 1,41.5. Kathrin Zettel (AUT) 1,43. 6. Maria Riesch (GER) 1,72. 7. MariaPietilä-Holmner (SWE) 1,88. 8. Aline Bonjour (SUI) 2,24. 9. ManuelaMölgg (ITA) 2,36. 10. Michaela Kirchgasser (AUT) 2,87. 11. KathrinHölzl (GER) 3,33. 12. Ana Jelusic (CRO) 3,35. 13. Anja Pärson (SWE)4,01. 14. Sandra Gini (SUI) 4,13. 15. Marusa Ferk (SLO) 4,15.

BLICK ZURÜCK SAISON 2007/08:
Slalom der Damen in Aspen
Hosp gewinnt Slalom in Aspen

xxhospnicole041Die Österreicherin Nicole Hosp gewann den dritten Weltcup-Slalom der Saison auf der Slalomstrecke “Ruthie’s Run” in Aspen vor der Finnin Tanja Poutiainen und ihrer Teamkollegin Kathrin Zettel. Ein Zauberlauf im Finaldurchgang bescherte ihr am Ende einen sensationellen 1,19 Sekunden Vorsprung und gleichfalls ihren ersten Saisonsieg.

Marlies Schild, die die beiden ersten Slaloms dieses Winters für sich entschieden hatte, ging diesmal leer aus. Nach Rang 7 im ersten Durchgang griff die Österreicherin voll an, blieb aber bereits am vierten Tor hängen und schied aus. Schild führt aber weiter im Gesamtweltcup, allerdings nur noch mit 17 Punkten Vorsprung auf Titelverteidigerin Nicole Hosp.

Beste Starterin des Deutschen Skiverbands (DSV) war Maria Riesch als Neunte. Die 23-Jährige, eigentlich keine ausgewiesene Slalom-Spezialistin, fuhr mit Startnummer 16 zunächst auf den elften Rang. Die Bischofswiesenerin Kathrin Hölzl landete auf dem elften Platz, Fanny Chmelar vom SC Partenkirchen wurde 14.

Celina Hangl war als 14. die beste Schweizerin und sicherte sich ihre ersten Weltcup-Punkte. Hangl hatte sich als 30. nur hauchdünn für den zweiten Lauf qualifiziert. Dort zeigte die 18-jährige Bündnerin dann eine beherzte Leistung und profitierte von der idealen Startnummer. Auch Aita Camastral konnte sich Weltcup-Punkte sichern. Sie landete auf dem 20. Schlussrang.

BLICK ZURÜCK SAISON 2006/07:
Slalom der Damen in Aspen
Schild gewinnt auch Slalom von Aspen

xxschild013Marlies Schild ist zur Zeit die Slalom Königin des Skiweltcup. Die Salzburgerin entschied am Sonntag auch den Damen-Slalom in Aspen vor ihrer Landsfrau Nicole Hosp für sich.

Dem dreifach Erfolg zum Saisonauftakt in Levi folgte nun ein Doppelsieg der ÖSV Damen. Die Genugtuung über den Erfolgslauf schmälert auch das Fehlen der Kroatin Janica Kostelic nicht. “Ich habe im Vorjahr trotz Janica drei Slaloms in Folge gewonnen. Deshalb ist es nicht so, dass Siege jetzt weniger wert sind”, hatte Schild schon in Levi gemeint.

Auch die Zweitplatzierte war zufrieden: “Es war ein brutal schwerer Lauf. Man hätte bei jedem Tor rausfliegen können. Ich bin mit meiner Leistung sehr zufrieden.” Laut Hosp wird sich die ÖSV-Dominanz allerdings nicht derartig fortsetzen. “Wenn es so weitergeht, hätte ich nichts dagegen, aber die anderen Nationen werden sicher aufholen”, so die Österreicherin.

Auch Damenchef Herbert Mandl, Former des neuen “Wunderteams”, blieb realistisch. “Heute im Slalom war zu sehen, dass die anderen schon deutlich stärker geworden sind. Aber insgesamt läuft es natürlich derzeit wirklich sehr, sehr gut.”

Riesenslalom Siegerin Kathrin Zettel, in Finnland auf Rang drei, landete diesmal hinter Therese Borsen und Anja Pärson auf Rang fünf. Michaela Kirchgasser rundete als Achte das tolle ÖSV-Mannschaftsergebnis ab.

Beste DSV Rennläuferin war Monika Bergmann-Schmuderer die hinter der Kroatin Ana Jelusic den 7. Rang belegen konnte. Von den acht gestarteten DSV-Athletinnen konnte außer Bergmann-Schmuderer nur noch Fanny Chmelar als 24. Weltcup-Punkte einfahren.

Keine Weltcup-Punkte gab es für das Schweizer Team. Aita Camastral qualifizierte sich als ein einzige Schweizerin für den zweiten Lauf, schied aber mit einer guten Zwischenzeit aus.

Der Gesamtweltcup ist nach den ersten drei Saisonrennen fest in rot-weiß-roter Hand. Nicole Hosp führt vor Kathrin Zettel, Marlies Schild und Michaela Kirchgasser! Nun wird es für die Damen erstmals schnell. Es geht nach Lake Louise. Ab Freitag steht in Kanada das erste Speed-Wochenende auf dem Programm.

BLICK ZURÜCK SAISON 2005/06
Slalom der Damen in Aspen
Erster Saisonsieg für Anja Pärson

paerson27Die Schwedin Anja Pärson hat am Sonntag den Weltcup-Slaloms der Damen in Aspen im US-Bundesstaat Colorado für sich entschieden. Die Weltcup-Titelverteidigerin fing die kroatische Halbzeit-Leaderin Janica Kostelic ab, nach dem sie im ersten Lauf noch 1,03 Sekunden hinter der führenden Kroatin auf Rang 2 zurückgelegen hatte und feierte so ihren ersten Saisonsieg.

Um drei Hundertstel setzte sich Pärson vor Kostelic, die ihrerseits zu sehr taktierte und den grossen Vorsprung noch verspielte. Auf Rang drei landete wie am Vortag im Riesentorlauf die 19-jährige Niederösterreichern Kathrin Zettel (0,43 Sek.).

Als weitere Österreicherin in den Top Ten platzierte sich Nicole Hosp auf Rang sieben (1,70). Auf Rang 4 folgte die Französin Laure Pequegnot vor der besten DSV Läuferin Annemarie Gerg die damit gleichzeitig die Qualifikation für die Olympischen Spiele in Turin schaffte.

Ihre Clubkollegin Martina Ertl, die ihr 403. Weltcup-Rennen bestritt und damit alleinige Rekordhalterin ist, kam auf Platz 17. Monika Bergmann-Schmuderer aus Lam fuhr auf Rang 25 und Anja Blieningers schied bereits im 1. Durchgang nach wenige Fahrsekunden aus.

Für das Swiss Team war es ein enttäuschender Slalom. Sonja Nef schied schon im ersten Lauf aus. Die Appenzellerin sagte sie sei voll auf Angriff gefahren, denn sie habe es satt, 20. zu werden. Dann scheide sie lieber gleich aus. Sandra Gini verpasste als 39. die Qualifikation für den zweiten Durchgang deutlich. Rabea Grand, die dritte am Start stehende Schweizerin, schied ebenso wie Sonja Nef aus.

BLICK ZURÜCK SAISON 2004/05
Slalom der Damen in Aspen
Janica Kostelic gewinnt Aspen-Slalom 

kostelic-janica5Janica Kostelic feiert ihren ersten Saisonsieg beim Slalom von Aspen, bei ihrem dritten Rennen nach dem Comeback und dies mit deinem Vorsprung von 1,27 Sekunden auf die Slalom Königin des Vorjahres Anja Pärson aus Schweden !

Dank überlegener Laufbestzeit im zweiten Durchgang verwies sie Anja Pärson und die nach dem 1. Durchgang Führende Tanja Poutiainen (+1,32), die nach dem ersten Durchgang noch 5/100 vor Kostelic geführt hatte, klar auf die Plätze.

Als beste Österreicherin landete die Nicole Hosp auf Platz vier. Die Tirolerin war damit die einzige ÖSV-Dame unter den Top Ten. Elisabeth Görgl fiel auf den 14. Platz zurück, Sabine Egger wurde 21., Kathrin Zettel belegte Platz 27.

Hinter Hosp konnte sich die Französin Christel Pascal auf Platz 5 vor der US Amerikanerin Kristina Koznick behaupten. Auf dem 7. Rang folgten mit Nicole Gius (Italien), Monika Bergmann (Deutschland) und Annemarie Gerg (Deutschland) drei Läuferinnen auf den geteilten 7. Platz. Rang 10 sicherte sich Julia Mancuso aus den USA.

BLICK ZURÜCK SAISON 2003/04
Slalom jedoch in Park City
Anja Paerson auch im Slalom “unschlagbar” 

Mit einem Vorsprung von über einer Sekunde gewinnt die Schwedin Anja Paerson auch den ersten Weltcupslalom der Saison 2003/04. Auf dem 2. Platz folgte die Schweizerin Sonja Nef ( Rückstand 1,14 Sekunden) vor der Österreicherin Marlies Schild (Rückstand 1,41 Sek.).

Nicht auf das Stockerl reichte es weder für die Französin Laure Pequegnot die sich mit dem undankbaren 4. Rang begnügen musste als auch für Martina Ertl die mit der siebtbesten Laufzeit im zweiten Durchgang von Rang 4 auf Rang 5 abrutschte.

Auf den Plätzen 6 bis 10 folgten: Sarka Zahrobska (CZE – Platz 6), Tanja Poutiainen (FIN – Platz 7), Nicole Gius (ITA – Platz 8), Anna Ottosson (SWE – Platz 9) und Kristina Koznick (USA – Platz 10). Annemarie Gerg musste sich nach einem groben Fahrfehler am Ende mit Rang 15 abfinden.

BLICK ZURÜCK SAISON 2002/03
Slalom in Aspen
Anja Pärson gewinnt Slalom in Aspen

Die Schwedin Anja Pärson feierte in Aspen Colorado ihren 1. Saisonsieg und verwies Janica Kostelic aus Kroatien auf den zweiten Platz. Mit einem überragenden zweiten Durchgang katapultierte sich Marlies Schild aus Österreich von Platz 12 nach dem 1. Lauf auf Rang 3, was den ersten Podestplatz in der Laufbahn der 20-jährigen bedeutete.

Auf den Rängen 4 bis 7 folgen, Nicole Hosp (AUT), Christel Pascal (FRA), Sonja Nef (SUI) und Nicole Gius (ITA). Als beste deutsche Läuferin kam Martina Ertl auf Platz 8 ins Ziel. Ebenfalls Weltcuppunkte konnten sich Monika Bergmann als 11. und Annemarie Gerg als 20. sichern. 

BLICK ZURÜCK SAISON 2001/02
Slalom jedoch in Copper Mountain
Laure Pequegnot gewinnt Slalom von Cooper Mountain

Die Französin Laure Pequegnot gewinnt den 1. Slalom der Weltcupsaison 2000/01 in Copper Mountain. Rang 2 belegte die Österreicherin Christine Sponring vor Ihrer Landsfrau Carina Raich.

Sonja Nef, die Zweite nach dem 1. Durchgang stürtzte im Finallauf und vergab somit wichtige Weltcuppunkte. Sehr erfreulich das Abschneiden des DSV Teams. Monika Bergmann belegte Platz 6 vor Martina Ertl auf Rang 8. Annemarie Gerg konnte sich mit Platz 14 erneut über Weltcuppunkte freuen, ebenso wie Stefanie Wolf auf Platz 23. Mit dieser Leistung im technischen Bereich kann das deutsche Team optimistisch in die Zukunft blicken.

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Kathrin Hölzl gewinnt Riesenslalom in Aspen

Posted by redaktion On November - 29 - 2009 ADD COMMENTS

09-hoelzl005Kathrin Hölzl feierte beim Riesenslalom der Damen in Aspen ihren ersten Sieg im alpinen Skiweltcup. Die 25-Jährige, die im Februar in Val d’Isere etwas unerwartet WM-Gold gewonnen hatte, siegte vor der Niederösterreicherin Kathrin Zettel und der Italienerin Frederica Brignone die völlig überraschend den Sprung auf das Podest schaffte. Die 19-jährige Italienerin war damit in einem starkem Team die Beste: Mit Manuela Mölgg (7.), Nicole Gius (8.) und Denise Karbon (9.) klassierten sich drei weitere Italienerinnen in den Top 10.

 

Hölzl gelang der erste deutsche Riesenslalom-Sieg, seit Martina Ertl im Oktober 2003 die damals im österreichischen Sölden Platz eins belegt hatte. „Damit habe ich nie und nimmer gerechnet. Umso schöner, dass ich es nun auch im Weltcup geschafft habe. Manchmal fühlt man sich einfach gut und bereit dazu – so war es heute. Ich war bereit fürs Podium. Das es aber auch zum Sieg reichte, darüber bin ich überglücklich. Es ist ein schwerer Hang mit vielen Übergängen, das taugt mir.“

 

“Ein großer Tag. Ich war ja erstmals in der Situation, dass ich in einem Weltcuprennen führte”, freute sich Hölzl über ihren Triumph, mit dem sie erstmals ihren WM-Titel bestätigte. Bisher war Platz zwei in Lenzerheide 2007 das beste Weltcup-Resultat der Berchtesgadenerin gewesen.

 

Wie schon beim Auftakt-Rennen in Sölden müßte sich Kathrin Zettel mit dem 2. Rang begnügen: “Ich bin im unteren Teil sicher nicht die perfekte Linie gefahren. Aber das ist egal – ein zweiter Platz ist toll. Ich freue mich sehr darüber.”

 

09-brehm001Eva-Maria Brem freut sich über Rang fünf und ihr bestes Weltcupergebnis: „Es hat heute wirklich alles gepasst, ich hab voll angreifen können. Der Hang liegt mir, die Kurssetzung war heute auch mal mehr ein Riesentorlauf als ein Super G – und das taugt mir. Ich war schon überrascht von mir, bin am Start ruhig geblieben.“

 

3,69 Sekunden Rückstand reichten am Samstag zur Qualifikation, dennoch schafften es mit Zettel, Brem und Michaela Kirchgasser nur drei ÖSV-Damen ins Finale. Die Salzburgerin musste sich nach einem schweren Fehler im ersten Lauf allerdings mit Rang 21 begnügen.

 

Maria Riesch die beim morgigen Slalom als Favoritin an den Start geht belegte Rang 14, Junioren-Weltmeisterin Viktoria Rebensburg erreichte im Endklassement Rang 10.

 

Die finnische Auftaktsiegerin von Sölden, Tanja Poutiainen ging gehandicapt ins Rennen. Sie verletzte sich vor einer Woche im Training und klagt über starke Rückenschmerzen. “Mit den gleichen Problemen war ich zuvor schon zweimal konfrontiert. Wenigstens ist nichts gebrochen”, erzählte die Nordländerin nach ihrem 26. Rang.

 

09-vonn010Gesamtweltcupsiegerin Lindsey Vonn kam mit der eisigen Piste am heutigen Tag nicht zurecht. “Ein Stein hat die Kante meines rechten Skis ruiniert, danach war ich chancenlos”, sagte Vonn, die im Vorjahr noch in beiden Rennen Vierte geworden war. “Das war heute wie ein zugefrorener See. Schade, dass Aspen nicht flach ist”, scherzte sie. “Jetzt versuch ich’s morgen wieder im Slalom.”

 

Aber auch einige andere arrivierte Läuferinnen hatten keine Freude mit den Verhältnissen. “Das war ja ein Eishockey-Platz”, schimpfte etwa Anja Pärson, die 22. wurde. “Ich fahre einen Kantenwinkel von vier Grad und halte mich kaum, das macht keinen Spaß”, ärgerte sich die Schwedin.

 

Und es war auch kein Schweizer Tag in Aspen. Fabienne Suter (43.), Andrea Dettling (44.) und Rabea Grand (47.) verloren im ersten Lauf allesamt über 5 Sekunden. Aline Bonjour und Denise Feierabend schieden aus.

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