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Abfahrt der Herren in St. Moritz wurde abgesagt.

Nebel in St. Moritz

Nebel in St. Moritz

Auch in St. Moritz haben die Organisatoren alles Menschenmögliche versucht um die Abfahrt der Herren ins Tal zu bringen. Die Strecke war „rennfertig“ präpariert jedoch machten der Nebel und aufkommender Schneefall einen Start auf der “Corviglia” unmöglich.

Zunächst war das Rennen für 11.45 Uhr geplant, jedoch musste Herren FIS Renndirektor Günter Hujara im Halbstunden-Takt den Start nach hinten verlegen. Um 14.05 Uhr erfolgte die endgültige Absage.  

Die ausgefallene Abfahrt könnte nun im norwegischen Kvitfjell nachgetragen werden. 

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Auch in St. Moritz steht die Abfahrt der Herren auf wackeligen Beinen. Auf der Piste “Corviglia” kämpfen die Verantwortlichen mit den Schneemassen. Neben dem Neuschnee fürchtet das OK auch den angesagten starken Südwind, der vor allem im oberen Teil der Strecke, zur Startzeit wüten könnte. Die Abfahrt soll um 14.00 Uhr gestartet werden. Ab 07.00 Uhr werden wir aus St. Moritz berichten.  (Die offizielle FIS-Startliste – gleich nach Eintreffen – und den Liveticke finden Sie in unserer Navigationsliste oben!)

St. Moritz – Am Samstag findet im eidgenössischen St. Moritz eine Weltcupabfahrt der Herren statt. Ursprünglich hätte das Rennen in Garmisch-Partenkirchen stattfinden sollen, doch das Wetter hat den Organisatoren in Bayern einen Streich gespielt. Nun springt der WM-Ort von 2003 ein, in dem normalerweise in der letzten Zeit die schnellen Damen unterwegs waren, so auch Mitte Dezember des letzten Jahres. Für Svindal und Co. ist es die letzte Abfahrt vor den Olympischen Spielen in Sotschi.

UPDATE 13.30 Uhr: Abfahrt der Herren in St. Moritz – Neue Startzeit 14.00 Uhr

UPDATE 09.30 Uhr: Der Start zur Abfahrt ist auf 11:45 Uhr angesetzt. Sollte das Wetter nicht mitspielen, können die Organisatoren die Startzeit im Halbstunden-Takt nach hinten verschieben. Spätmöglichster Rennbeginn ist 14:15 Uhr, ansonsten müsste das Rennen abgesagt werden.

UPDATE 08.30 Uhr: Die großen Anstrengungen des OK und der Pistenarbeiter scheinen sich auszuzahlen. Wenn der Wind mitspielt, scheint einer Abfahrt auf der “Corviglia” nichts im Wege zu stehen. Ein erster Blick nach St. Moritz

UPDATE 07.30 Uhr: Für 8.15 Uhr ist eine erste Jurysitzung angesetzt.

UPDATE 07.00 Uhr:  Das heutige Rennen wird auf einer verkürzten Strecke stattfinden. Der Start beim „Freien Fall“, eine der spektakulärsten Passage im gesamten Ski Weltcup, mit einer Beschleunigung von null auf 130 km/h innerhalb von 7 Sekunden, konnte im Training nicht befahren werden.

UPDATE Freitag: „Wir haben mit schweren Geräten gearbeitet. Nur mit Rutschern hätten wir keine Chance gehabt“, sagte Hujara. „Umgerechnet waren es Schneemengen von 10.000 Lkws, die wir bewegt haben – oder 20 Fußballfelder, die geräumt worden sind.“

Blicken wir in den derzeitigen Abfahrtsweltcup. Der Norweger Aksel Lund Svindal hat nach sechs von neun Rennen 440 Zähler gesammelt. Sein ärgster Widersacher Hannes Reichelt, der vor einer runden Woche in Kitz gewonnen hatte, liegt 80 Punkte zurück. Doch aufgrund eines Bandscheibenvorfalls muss der ÖSV-Abfahrer die Saison vorzeitig beenden und seinen Traum von Olympia begraben. Der drittplatzierte Schweizer Patrick Küng hat schon 201 Punkte Rückstand. Der Kanadier Erik Guay liegt 22 Zähler hinter dem Eidgenossen zurück. Im Hinblick auf die kleine Kristallkugel könnte so bereits in St. Moritz eine Vorentscheidung fallen.

Kommen wir nun zu den Favoriten: Aksel Lund Svindal ist derzeit der konstanteste und beste Abfahrer der Welt. Der 31-jährige aus dem hohen Norden Europas siegte sowohl in Beaver Creek als auch in Bormio. Auch in den anderen, teils sehr schwierigen Abfahrten wusste der Wikinger zu überzeugen. In der Schweiz wird Svindal Gas geben und sich wohl als Olympia-Favorit schlechthin präsentieren. Bei der WM-Abfahrt 2003 in St. Moritz wurde er nur 22., aber nun ist er auch etwas älter und viel erfahrener geworden.

Bode Miller aus den USA zeigte sich in Kitzbühel wie in besten Tagen. Man hatte nie den Anschein, dass er so lange nicht dabei war. Der 36-Jährige ist nicht nur in St. Moritz ein heißes Eisen auf einen Platz unter den ersten Drei, sondern es ist eine wahre Augenweide, ihm zuzusehen. So merkt man gleich, dass er mit einer ordentlichen Portion Motivation, Entschlossenheit und Lust an die Arbeit geht. Nachdem Hannes Reichelt verletzungsbedingt fehlt, kann der US-Amerikaner auch in Sotschi Großes leisten.

Der 30-jährige Patrick Küng siegte beim traditionellen Lauberhornrennen in Wengen. Spätestens seit diesem Triumph im Berner Oberland kann der Eidgenosse als Nationalheld eingestuft werden. Und dass in jeder Hinsicht die Schweizer etwas eigen sind, wissen wir in Bezug auf das Heldentum spätestens seit Wilhelm Tell. Wenn also der Speedspezialist in St. Moritz wieder unzählige Schlachtenbummler hinter sich hat, kann es im Ziel laut werden. Ein gutes Ergebnis würde das nur unterstreichen.

Erik Guay hat eine lange Leidensgeschichte hinter sich. Der Abfahrtsweltmeister von 2011 hat kurz vor Weihnachten 2013 in Gröden auf der berüchtigten Saslong gewonnen. Der Kanadier war bei den ersten Abfahrtsrennen 2014 nicht gut in Form. Leichte Knieprobleme machten das Leben schwer, und so verzichtete er auf einen Ritt beim prestigeträchtigen Hahnenkammrennen. Nun möchte der gegenwärtige Vierte des Abfahrtsweltcups wieder zeigen, was in ihm steckt. Er besticht durch eine sehr technisch versierte Fahrtweise und kann positiv überraschen.

Gibt es auch Geheimfavoriten oder Rennläufer, die nicht jeder auf der Rechnung hat? Ja, die gibt es. Und zwar jede Menge. Christof Innerhofer, im Vorjahr drei Mal bei einer Abfahrt ganz oben auf dem Podest, hat mit seinem fünften Platz in Kitzbühel gezeigt, dass mit ihm zu rechnen ist. Neben dem Südtiroler ist auch der junge Österreicher Max Franz für ein sehr gutes Resultat zu haben. Sowohl in der Abfahrt als auch im Super-G kam er in Kitzbühel unter die besten Sieben. Hoffentlich lastet nicht zu viel Druck auf seinen Schultern, zumal er ja auch für das verletzte ÖSV-Zugpferd Hannes Reichelt in die Presche springen muss.

Der Ultner Dominik Paris, der eine Abfahrt zum Saisonauftakt gewonnen hat, kann einen guten Platz einfahren. Doch ob es für einen Platz auf dem Podest reicht, ist fraglich. Um dieses kämpfen gewiss auch die beiden Franzosen Johan Clarey und Adrien Théaux, aber auch Svindals Landsmann Kjetil Jansrud. Und auch der Schweizer Didier Défago kann nach seinem Super-G-Triumph vor einer Woche in Kitz die Konkurrenz schocken. Dass er Skifahren kann, muss er niemandem mehr beweisen. Auch nicht mit 36 Lenzen. Ein Spitzenresultat ist durchaus drin. Ein solches könnte dem ÖSV-Routinier Klaus Kröll durchaus sein angeknackstes Selbstvertrauen zurückgeben.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

 

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