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Abfahrtserfolg in Gröden macht Svindal zum alleinigen Rekordsieger auf der Saslong

Aksel Lund Svindal doppelt bei Abfahrtssieg in Gröden nach

Aksel Lund Svindal doppelt bei Abfahrtssieg in Gröden nach

Gröden – Der Sieger der heutigen Abfahrt in Gröden heißt Aksel Lund Svindal. Der Norweger, der bereits gestern den Super-G auf der Saslong für sich entschieden hatte, benötigte für seinen 30. Weltcupsieg eine Zeit von 1.54,80 Minuten. Der strahlende Triumphator sagte im TV-Gespräch: „Wenn ich wüsste, warum es so gut geht, hätte ich es jedes Jahr so gemacht. Es läuft einfach. Wie gestern im Super-G, da hatte ich kleine Fehler und kann trotzdem gewinnen. Das muss man einfach genießen. Ich habe letztes Jahr das Skifahren schon vermisst, ich habe richtig Spaß daran.“

Gleich hinter dem Norweger ging der Franzose Guillermo Fayed ins Rennen. Er nutzte die Gunst der Stunde und kam bis auf 43 Hundertstelsekunden an die Zeit des Norwegers heran. Dritter wurde Svindals Teamkollege Kjetil Jansrud (+0,46), der eindrucksvoll bewies, in welcher bombastischen Form sich die Wikinger befinden. Im ORF-Interview sagte er: „Ich habe den Sturz von Matthias nicht gesehen, nur gehört. Mit meiner Fahrt bin ich zufrieden. Es waren ein paar kleine Fehler dabei – aber es war viel schwerer zu fahren, als im Training.“

Offizieller FIS Endstand: Abfahrt der Herren in Gröden / Val Gardena

Vierter des Tages wurde Hausherr Peter Fill, der 72 Hundertstelsekunden auf Svindal einbüßte. Der Kanadier Erik Guay (+0,90) belegte den fünften Platz und konnte durchaus zufrieden sein.

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Das ist eine faustdicke Überraschung! Mit der hohen Nummer 57 stürzte sich der US-Amerikaner Bryce Bennett in die Abfahrt. Dabei zeigte er eine furchtlose und couragierte Fahrt und donnerte mit einem Rückstand von 1,04 Sekunden auf Position sechs zu Tal. Über die Ciaslat war er sogar schneller als Tagessieger Svindal.
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Bester ÖSV-Athlet wurde Vincent Kriechmayr (+1,30), der sich auf dem siebten Rang einreihte. Auch wenn die Skigroßmacht Österreich seit langer Zeit auf einen Erfolg in Gröden warten muss, sagte der Oberösterreicher vor laufender Kamera: „Mit dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden. Ich war sehr am Limit, wollte nach gestern zeigen, was ich kann. Ich habe meine Stärken schon im Super-G, und das will ich in den nächsten Rennen schon zeigen.“

Achter wurde Kriechmayr Teamkollege Max Franz (+1,36), der vor Vorjahressieger Steven Nyman (+1,38) aus den USA abschwang. Franz sagte im Interview: „Bei mir war der zweite Mauersprung nicht gut, das hat km/h gekostet. Ciaslat war auch nicht gut, speziell die Ausfahrt – da war der Sprung viel zu weit. Aber es ist okay, für die runter bin ich schon zufrieden. Es ist heute schon schneller geworden – der Licht-Schatten-Wechsel ist auch extremer. Einfahrt Ciaslat ist richtig schnell. Man hat beim Mothl (Matthias Mayer, Anm. d. Red. siehe unten) gesehen, dass es ganz schnell gehen kann. Hoffen wir, dass nichts Schlimmes passiert ist.“

Sehr gut unterwegs war auch DSV-Starter Josef Ferstl (+1,41), der als Zehnter äußerst knapp an den Top-5 vorbeischrammte. Er war mit der niedrigen Startnummer 2 ins Rennen gegangen und blieb lange in Führung. Elfter wurde der Franzose Johan Clarey, der nur um eine winzige Hundertstelsekunde langsamer als Ferstl war.

Der Ultner Dominik Paris und Nymans Teamkollege Travis Gangong (+ je 1,46) belegten zeitgleich die dreizehnte Position. Dahinter klassierte sich mit Romed Baumann (+1,52), Klaus Kröll (+1,68), Georg Streitberger (+1,75), Hannes Reichelt (+2,09) und Otmar Striedinger (+2,21) eine ÖSV-Phalanx. Carlo Janka (+1,89) aus der Schweiz und Andreas Sander (+1,77) aus Deutschland konnten diese durchkreuzen. Der Eidgenosse Patrick Küng (+2,61) und der Südtiroler Christof Innerhofer (+2,72) wurden weit unter ihrem Wert geschlagen und scheinen nicht auf der ersten Hälfte des Ergebnistableaus auf.

Überschattet wurde die Abfahrt vom Sturz des Olympiasiegers Matthias Mayer, der nach den Kamelbuckeln eine Welle übersah, abgehoben wurde und heftig abflog. Dabei prallte er hart auf und prellte sich den Brustkorb. Der Airbag ging auf, trotzdem konnte er leider nicht selber zu Tal fahren. Wir halten sie auf dem Laufenden und hoffen, dass sich der Österreicher nicht ernsthafter verletzt hat.

Mit seinem fünften Erfolg in Gröden ist Aksel Lund Svindal alleiniger Rekordsieger. Er lässt mit den viermaligen Sieger Kristian Ghedina, Peter Müller, Franz Klammer und Michael Walchhofer Skigrößen vergangener Tage in der ewigen Bestenliste hinter sich. Ferner kann man vor dem Norweger, der nun im Kampf um die große Kristallkugel an Hirscher vorbeigezogen ist, nur den Hut ziehen. Im sechsten Speedrennen der Saison 2015/16 stand der Wikinger zum fünften Mal ganz oben. Morgen und übermorgen stehen zwei Riesentorlaufbewerbe auf der schweren Gran Risa auf dem Programm, und man kann davon ausgehen, dass der Österreicher zurückschlagen wird.

Nach dem Weihnachtsfest steht das Verbrennen der Kekse auf dem Programm. In exakt zehn Tagen findet die nächste Herrenabfahrt auf dem Programm. Veranstaltungsort ist Santa Caterina Valfurva, im Veltlin unweit von Bormio in der Provinz Sondrio in der norditalienischen Region Lombardei gelegen.

Offizieller FIS Endstand: Abfahrt der Herren in Gröden / Val Gardena

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner 

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