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ABGESAGT: Die Abfahrt der Damen in Bad Kleinkirchheim ist abgesagt

Abfahrt der Damen in Bad Kleinkirchheim wegen Sturm abgesagt

Abfahrt der Damen in Bad Kleinkirchheim wegen Sturm abgesagt

Wegen Sturm musste die Damenabfahrt in Bad Kleinkirchheim abgesagt werden. Insbesondere im Zielraum hat der Sturm seine Spuren hinterlassen, aber auch die Sicherheitsnetze vielen dem Sturmtief Felix zum Opfer. 

Bad Kleinkirchheim präsentierte sich am Samstagmorgen extrem windig, warm (+ 13 °) und regnerisch. An ein Rennen war unter diesen Bedingungen nicht zu denken. Am Nachmittag, gegen 14.00 Uhr soll der weitere Programmablauf bekannt gegeben werden. Morgen wäre in Bad Kleinkirchheim ein Super G geplant. Die weiteren Wetterprognosen sind allerdings ebenfalls nicht günstig.

Atle Skaardal: „Es war ziemlich brutal. Wir sind hinaufgefahren und wollten die Präparation kontrollieren. Dann hat der Sturm eingesetzt und innerhalb von zwei Stunden war alles zerlegt. Wir sind alle ziemlich fertig. Wir haben dann geschaut, alle in Sicherheit zu bringen – denn es war lebensgefährlich.

Wir werden in ein paar Stunden einen Überblick haben, was alles kaputt ist. Es sind viele A-Netze zerissen, auch der ganze Zielraum ist zerstört. Das wird viele Stunden dauern, aber ich weiß, dass das OK sehr motiviert ist und alles versuchen wird. Ich hoffe, dass wir morgen mehr Glück haben.“ 

Bad Kleinkirchheim – In der kärntnerischen Gemeinde Bad Kleinkirchheim freut sich die Skiwelt auf die vierte Saisonabfahrt der Damen. Um 11.30 Uhr (MEZ) wird die erste schnelle Dame das Starthaus verlassen. (Die offizielle FIS Startliste und den Liveticker finden Sie in unserer Navigationsleiste oben.)

Bei den drei ersten Entscheidungen gab es nur zwei Siegerinnen. Einmal siegte Tina Maze und zweimal Lindsey Vonn. Die US-Amerikanerin stieg nach ihrer langen Verletzungspause wie Phönix aus der Asche und möchte auch auf der Franz-Klammer-Strecke in Österreich gewinnen und im Heimatland von Annemarie Moser-Pröll in Bezug auf Weltcupsiege gleichziehen.

Im ersten Training zeigte die Liechtensteinerin Tina Weirather eine sehr gute Leistung und war schneller als die Konkurrenz. Daher wird sie sicherlich auch eine ganz heiße Kandidatin sein, wenn die Podestplatzierungen vergeben werden. Doch auch die Deutsche Viktoria Rebensburg möchte zeigen, dass ihr zweiter Platz im zweiten Training keine Eintagsfliege war. Die beiden Hausherrinnen Anna Fenninger und Elisabeth Görgl gehen topmotiviert ins Rennen. Und Tina Maze aus Slowenien will mit einer guten Platzierung den Konkurrentinnen im Kampf um die große Kristallkugel weiterhin davoneilen. Auch die Schweizerinnen Fabienne Suter, Lara Gut und Dominique Gisin wollen in Kärnten ein sehr gutes Ergebnis erzielen. Die Südtirolerin Johanna Schnarf, die mit dem zweiten Platz in der ersten Trainingseinheit verblüffte, will endlich wieder einmal unter die Top-10 fahren und sich für das WM-Quartett für Vail/Beaver Creek empfehlen. Sie hätte es sich mehr als nur verdient.

Ebenfalls in die Top-10 können Conny Hütter aus Österreich, die US-Damen Laurenne Ross, Julia Mancuso und  Stacey Cook fahren. Oder vielleicht schafft die Schwedin Kajsa Kling eine gute Fahrt und überrascht so manche Konkurrentin mit einer sehr guten Platzierung. Nicole Hosp aus Tirol kann genauso wie die Italienerinnen Daniela Merighetti und Elena Fanchini in Kärnten ein gutes Ergebnis einfahren.  Doch auch Hosps Teamkolleginnen Mirjam Puchner, Tamara Tippler und Regina Sterz haben Lust, eine gute Fahrt zu zeigen. Das gilt auch für Vonns Teamkollegin Alice McKennis. Die Stimmung in Bad Kleinkirchheim ist immer perfekt. Die Fans heizen den schnellen Damen ordentlich ein. Hoffentlich wird es auch ein spannendes Rennen geben. Am 7. Januar vor drei Jahren wurde die letzte Abfahrt auf kärntnerischem Boden ausgetragen. Dabei siegte die ÖSV-Athletin Elisabeth Görgl vor US-Dame Julia Mancuso. Dritte wurde Fabienne Suter, ihres Zeichens eine Vertreterin des Swiss-Ski-Teams.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner 

Daniela Merighetti mit Tagesbestzeit beim 2. Abfahrtstraining in Bad Kleinkirchheim

Daniela Merighetti mit Tagesbestzeit beim 2. Abfahrtstraining in Bad Kleinkirchheim

Daniela Merighetti mit Tagesbestzeit beim 2. Abfahrtstraining in Bad Kleinkirchheim

 

Auch am Freitag wartete auf die Speed-Pilotinnen in Bad Kleinkirchheim ein schwieriges Abfahrtstraining.  Ein großer Teil, der nach der Kärntner Skilegende Franz Klammer benannte Strecke liegt im dunklen Bereich und sorgt bei den Rennfahrerinnen für eine schlechte Bodensicht.

Wenn auch mit einem Torfehler erzielte Daniela Merighetti in 1:47.45 Minuten, vor der deutschen Viktoria Rebensburg (+ 0.54 Sekunden ebenfalls mit Torfehler) und der durch eine Erkältung geschwächten US-Amerikanerin Lindsey Vonn (+ 1.25), die schnellste Zeit des Tages.

Lindsey Vonn: “Ich fühle mich heute schon besser als gestern. Ich habe wieder etwas mehr Energie, wenn man aber ins Ziel kommt bleibt einem zunächst schon die Luft weg. Ich hoffe dass ich morgen etwas mehr Kraft habe. Auf dieser Strecke sind viele Wellen, man muss immer bereit sein. Oben war ich ganz gut, aber unten bin ich etwas vorsichtig gefahren. Eines ist sicher, man muss hier vom Start bis zum Ziel sehr viel kämpfen.”

Offizieller FIS-Endstand: 2. Abfahrtstraining der Damen in Bad Kleinkirchheim

Direkt hinter dem Führungstrio reihte sich die Gesamtweltcupführenden Tina Maze (+ 1.32) aus Slowenien, vor den beiden Österreicherinnen Elisabeth Görgl (+ 1.35) und Regina Sterz (+ 1.37), auf den vierten Platz ein.

Elisabeth Görgl: “Mir ist es im oberen Bereich gar nicht so gut vorgekommen. Aber man muss hier von oben weg attackieren. Das ist das einzig richtige Konzept hier runter. Es ist wirklich eine Überwindung, aber auch sehr lässig. Morgen muss ich aber schon noch einiges besser machen.”

Als beste Schweizerin klassierte sich Fabienne Suter (+ 1.53), vor der Österreicherinnen Anna Fenninger (+ 1.60) und Alice McKennis (+ 1.72) aus den USA, auf dem siebten Rang.  Anna Fenninger freut sich auf die schwierige Abfahrt, wo neben Mut auch das technische Können gefragt ist.

Anna Fenninger: “Nach dieser Abfahrt ist man mehr geschüttelt als gerührt. Aber mit ist es so lieber, als wenn es eine Autobahn wäre. Es ist eine richtige Herausforderung. Ich war gestern schon überrascht wie schwierig es wirklich ist. Heute habe ich mich gut ran getastet und freue mich auf morgen.”

Die Top 10 rundete Nicole Hosp (+ 1.82) aus Östereich ab, direkt gefolgt von Tina Weirather (+ 1.84) aus Liechtenstein, die sich beim 1. Abfahrtstraining am Donnerstag die Tagesbestzeit gutschreiben konnte.

Nicole Hosp: “Man muss hier immer mit einer guten Spannung fahren. Es beutelt dich von oben bis unten durch, und es folgt Kurve auf Kurve, wenn du da einmal nachlässt stehst du auch schon in der Garage und das will man ja nicht.”

Mit Lara Gut (+ 2.07) und Dominique Gisin (+ 2.08) konnten sich auf den Plätzen 14 und 15 zwei weitere Schweizerinnen innerhalb der Top 15 einreiche.

Auf der „Franz-Klammer-Strecke“ Abfahrtsstrecke in Bad Kleinkirchheim ist Mut und Überwindung von den Speed-Pilotinnen gefordert. Nach dem Start auf 1841 m geht es durch den Klammerstich, steil bergab in den Lächernschuss. Durch den Nationalparkriegel, hinein in den Kirschnerboden Richtung Pfarrleiten sind die technischen Fähigkeiten der Rennläuferinnen gefragt. Nach dem Kühlberg heißt es Richtung Kirchheimer Leit’n Tempo aufbauen und sich gut vorbereiten auf den Thermensprung. Noch einmal muss die Rennläuferin, nach einer kräftezehrenden Fahrt, konzentriert und mit brennenden Oberschenkeln den Thermenschuss in Richtung Zieldurchfahrt meistern.

Für beste Stimmung in Bad Kleinkirchheim scheint gesorgt. Die Veranstalter und Organisatoren erwarten am Rennwochenend 10.000 bis 12.000 Schlachtenbummler welche den skifahrenden Damen wohl richtig einheizen.

Während Petrus bei der zweiten Trainingseinheit nur ein leichtes “Lüftlein” wehen lies, werden ab Freitagabend Windspitzen bis 75 km/h vorhergesagt. Auf dem Berg könnten teilweise orkanartige Böen das Rennen gefährden.

Bad Kleinkirchheim (AUT)
– Sa.,10.01.2015, 11:30 Uhr (MEZ): Abfahrt Damen (AF)
– So., 11.01.2015, 11:15 Uhr (MEZ): Super-G Damen (SG)

 

Tina Weirather mit Tagesbestzeit beim 1. Abfahrtstraining in Bad Kleinkirchheim

© Gerwig Löffelholz / Tina Weirather

© Gerwig Löffelholz / Tina Weirather

Tina Weirather hat die erste Trainingsbestzeit auf der technisch anspruchsvollen und steilen „Franz-Klammer“ Abfahrtsstrecke in Bad Kleinkirchheim vorgegeben. Die 25-Jährige Liechtensteinerin setzte sich in einer Zeit von 1:48.52 Minuten vor der Südtirolerin Johanna Schnarf (+ 0.19) und deren Teamkollegin Elena Fanchini (+ 0.45) an die Spitze der Ergebnisliste.

Auf einer Pistenlänge von 3.150 Metern und mit einer Höhendifferenz von 740 Metern finden sich zwischen dem Start auf 1840 Meter Höhe und dem Ziel jede Menge schwieriger Passagen.

Diese meisterte auch DSV Rennläuferin Viktoria Rebensburg (+ 0.79) mit Bravour. Die Deutsche klassierte sich vor der Schweizerin Fabienne Suter (+ 1.21) und der Österreicherin Elisabeth Görgl (+ 1.25) auf dem vierten Platz.

Offizieller FIS-Endstand: 1. Abfahrtstraining der Damen in Bad Kleinkirchheim 

Die Damen waren letztmals im Januar 2012 im südlichsten Bundesland Österreichs zu Gast.

Damals mit dabei war auch die Italienerin Daniela Merighetti (+ 1.37), die sich vor der überraschend starken Französin Margot Bailet (+ 1.40) auf den siebten Rang schob.

Die Mitfavoritinnen Anna Fenninger (+ 1.43) aus Salzburg und die Slowenin Tina Maze (+ 1.52) beendeten das erste Abfahrtstraining auf den Plätzen neun und zehn.

Rechtzeitig zum ersten Abfahrtstraining war auch die Skiausrüstung von Lindsey Vonn wieder aufgetaucht. Ein Problem war gelöst, jedoch ist die 30-Jährige US-Amerikanerin angeschlagen in die erste Trainingseinheit gegangen. Am Morgen twitterte Vonn: “Ich fühle mich wie ein wandelnder Zombie, aber immerhin kann ich wieder fahren.”

Vonn hat sich für das Wochenende große Ziele gesetzt. Sie will den Langzeitrekord 62 Weltcupsiegen von Annemarie Moser-Pröll einstellen und bei Möglichkeit bereits am Sonntag übertreffen. Dies wäre jedoch nur mit Siegen in der Abfahrt und im Super G möglich. Heute nutze die US-Amerikanerin das erste Training lediglich für eine Besichtigungsfahrt und reihte sich am Ende des Feldes ein.

Mannschaftlich geschlossen trat das ÖSV Team auf, auch wenn es für keinen Platz ganz vorne reichte. Neben der bereits erwähnten Lizz Görgl und Anna Fenninger, konnten auch Nicole HospRegina Sterz, und Tamara Tipplermit guten Leistungen auf den Rängen 11, 14 und 15 überzeugen. Dazwischen schob sich die Tschechin Klara Krizova und Lara Gut aus der Schweiz auf die Plätze 12 und 13.

 

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