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Adeline Baud Mugnier und Alexis Pinturault unschlagbar

Adeline Baud Mugnier (FRA)

Adeline Baud Mugnier (FRA)

Lenzerheide – Im eidgenössischen Lenzerheide fanden am Mittwoch die ersten Entscheidungen im Rahmen der internationalen Militär- und Polizeimeisterschaften statt. Athletinnen und Athleten aus Frankreich, der Schweiz, Deutschland, Österreich und Italien nehmen daran teil.

Der Riesentorlauf der Damen wurde von Adeline Baud Mugnier in einer Zeit von 2.15,67 Minuten gewonnen. Dahinter reihten sich ihre Landsfrau Taïna Barioz (+1,46) und die Südtirolerin Manuela Mölgg (+3,54) auf den Plätzen zwei und drei ein. Die Tirolerin Eva-Maria Brem, die frischgebackene Gewinnerin der Weltcupkristallkugel in dieser Disziplin, ließ es sehr gemächlich angehen und hatte 4,45 Sekunden Rückstand auf Baud Mugnier.

Die Italienerin Valentina Cillara Rossi (+4,65) landete vor den beiden DSV-Läuferinnen Lena Dürr (+5,01) und Viktoria Rebensburg (+7,88) auf Rang fünf. Die beiden Österreicherinnen Stefanie Moser und Stephanie Venier schieden im Finaldurchgang aus; Simona Hösl und Ronja Mayr aus Deutschland ereilte das gleiche Schicksal bereits im ersten Lauf.

Bei den Herren wurde ebenfalls ein Riesenslalom ausgetragen. Auch hier ging der Sieg an die Grand Nation. Alexis Pinturault triumphierte in einer Zeit von 2.12,90 Minuten. Alex Zingerle, genauso wie Mölgg im Gadertal beheimatet, hatte als Zweiter knapp neun Zehntelsekunden Rückstand. Der Österreicher Philipp Schörghofer riss als Dritter fast genau zwei Sekunden auf den siegreichen Athleten von der Equipe Tricolore auf.

Stefano Baruffaldi (+3,22) aus Italien belegte den vierten Platz. Er war um zwei Hundertselsekunden schneller als Pinturaults Teamkollege Victor Muffat Jeandet. Dahinter reihten sich die Deutschen Fritz Dopfer (+3,24), Linus Straßer (+3,76) und Georg Hegele (+4,42) auf den Positionen sechs, sieben und neun ein. Unterbrochen wurde die schwarz-rot-goldene Phalanx nur durch Stefano Gross. Der Fassataler (+3,76) schwang als Achter ab. Zehnter wurde der rot-weiß-rote Routinier Wolfgang Hörl (+6,45).

Nicht ins Ziel kamen unter anderem der Deutsche Dominik Stehle, der Österreicher Stefan Brennsteiner und der Südtiroler Riccardo Tonetti (alle zweiter Lauf). Die ÖSV-Starter Daniel Hemetsberger, Patrick Schweiger und Christoph Nösig mussten schon im ersten Durchgang die Segel streichen. Das gleiche Malheur ereilte auch dem Eggentaler Florian Eisath, der auf eine sehr gute Weltcupsaison zurückblicken kann und auf den Hausherren Cyprian Richard, der wohl eines seiner letzten Rennen bestritt, vorausgesetzt, er wird noch bei den nationalen Meisterschaften starten.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

 

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