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Adrien Theaux beim 1. Training auf der Streif vorne – Max Franz schwer gestürzt

© Gerwig Löffelholz / Adrien Theaux (FRA)

© Gerwig Löffelholz / Adrien Theaux (FRA)

Am heutigen Dienstag stand in Kitzbühel der erste Trainingslauf, für die am Samstag stattfindende 76. Hahnenkammabfahrt, auf dem Programm. Bereits beim ersten „gezeiteten“ Training hieß es für 78 wagemutige Athleten volle Konzentration, die berühmt berüchtigte „Streif“ verzeiht keinen Fehler.

Dies musste bereits Max Franz am eigenen Leib verspüren, der mit Startnummer sieben in die Übungseinheit ging und schwer stürzte. Das Unglück nahm nach der Hausbergkante seinen Lauf. Der Kärntner rutsche in der Traverse bei der Schrägfahrt weg und landete unsanft im Fangzaun. Laut einer ersten Diagnose aus dem ÖSV Lager, soll sich der 26-Jährige eine Knie- und Handgelenk Verletzung zugezogen haben. Näheres ist derzeit noch nicht bekannt.

Die Tagesbestzeit, auf der 3312 Meter langen Strecke, erzielte Adrien Theaux. Der 31-Jährige Franzose verwies, in einer Zeit von 1:57.68 Minuten, den Salzburger Hannes Reichelt (+ 0.21) und den norwegischen Topfavoriten Aksel Lund Svindal (+ 0.29), sowie den zeitgleichen Franzosen Maxence Muzaton (+ 0.29) auf die Plätze zwei und drei.

Hannes Reichelt bleibt auch nach dem ersten „Abtasten“ gespannt, wer welche Linie wählen wird, denn die Tagesform am Renntag ist entscheidend: „Wenn du Glück hast bist du gut drauf.“

Abfahrts-Vize-Weltmeister Travis Ganong (+ 0.84) aus den USA reihte sich, vor den beiden Kanadiern Erik Guay (6. Platz – + 0.98) und Benjamin Thomsen (7. – + 1.01), auf dem fünften Rang ein.

Hinter dem Achtplatzierten David Possion (+ 1.06) aus Frankreich, klassierten sich die beiden Südtiroler Peter Fill (9. – + 1.07) und Christof Innerhofer (10. – + 1.12) sowie der zeitgleiche Franzose Johan Clarey (10. – + 1.12) innerhalb der Top Ten.

Die beiden Österreicher, Georg Streitberger (+ 1.17) und Klaus Kröll (+ 1.17), verpassten den Sprung unter die besten Zehn nur knapp und teilten sich ex aequo den zwölften Platz.

Klaus Kröll tastete sich langsam heran. „Erst beim zweiten Training werde ich in den Abschnitten Karusell, Steilhang, Hausberg und der Traverse mehr attackieren. Besonders die Traverse ist noch sehr unruhig und durch die Lichtverhältnisse schwierig zu fahren.“

Als schnellster Schweizer beendete Marc Gisin (+ 1.52) die erste Trainingseinheit auf Rang 17. Beat Feuz (+ 1.92) rangiert zwischenzeitlich auf Platz 20 und Carlo Janka (+ 2.24) auf Rang 22. Dazwischen schob sich der Deutsche Andreas Sander (+ 2.21) auf den 21. Zwischenrang.

Neben Max Franz schied auch der Franzose Guillermo Fayed (Startnummer 11) aus, was zur Folge hatte, dass die darauf startenden Steven Nyman aus den USA und der Südtiroler Dominik Paris mit hohen Zeitrückständen die Ziellinie überquerten.

1937 wurde erstmals auf der heutigen Streif gefahren. Das erste Rennen entschied der Österreicher Thaddäus Schwabl mit einer Zeit von 3:53,1 Minuten für sich. Den bis heute gültigen Streckenrekord hält Fritz Strobl, er überquerte im Jahr 1997 nach 1:51,58 Minuten die Ziellinie.

FIS Chief Of Race Markus Waldner lobte stellvertretend für das gesamte Pisten-Team Rennleiter Axel Naglich für die „sehr, sehr gute“ Piste. Von der weiteren Wettersituation am Mittwoch ist es abhängig, wann das zweite Training stattfinden wird.

Zwischenstand nach 45 Rennläufer

Offizieller FIS Zwischenstand: 1. Abfahrtstraining der Herren in Kitzbühel

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