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Aksel Lund Svindal gewinnt Super G in Lake Louise

Lake Louise Super G Sieger Aksel Lund Svindal

Lake Louise Super G Sieger Aksel Lund Svindal

Aksel Lund Svindal gewinnt den Super G Saisonauftakt in Lake Louise. Der Norweger setzte sich in einer Zeit von 1:23.47 Minuten vor dem Abfahrtsvortagessieger Didier Cuche (+ 0.23) aus der Schweiz und dem Franzosen Adrien Theaux (+ 0.64). Sein 3. Super G Sieg in Lake Louise nach 2005 und 2007.

Aksel Lund Svindal: „Mit dem Super G Sieg hat es schon etwas lange gedauert. Cuche war leider immer etwas zu schnell, aber jetzt schaut es besser aus. Ich hatte stabilen Wind. Wenn du eine Böe bekommst, dann kannst du nicht schnell sein. Ich wusste es wird für alle sehr schwierig, ich muss einfach Vollgas geben. In Lake Louise muss man immer nehmen, was kommt.“

Didier Cuche: „Ich hatte schon auf den Sieg gehofft. Aber Axel hat auch den richtigen Ski darum waren wir beide so schnell. Der Wind war bei mir recht stabil. Die Piste ist etwas weich aber die Schläge waren nicht so schlimm. Jetzt kommen noch schöne Rennen wo ich mich gut fühle. Aber nach dem Nuller von Sölden brauchen wir nicht über den Gesamtweltcup reden.“

Als bester Österreicher beendete Klaus Kröll (+ 0.75) hinter dem Kanadier Jan Hudec (+ 0.74) das Rennen, auf dem 5. Rang. Das Podest verfehlte der Öblarner gerade einmal um 11 Hundertstel Sekunden.

Klaus Kröll: „Jeder hat hier ein schlechtes Gefühl runter. Es ist ein zaches Rennen und extrem schwer zufahren. Es sind oben brutale Böen. Vor mir ist der Werner Hell gestartet, den hat es total verblasen. Bei mir war es dann etwas besser.“

Offizieller FIS Endstand - Super G der Herren in Lake Louise

Offizieller FIS Endstand

Hinter dem Kanadier Erik Guay (+ 0.82) reihten sich mit Joachim Puchner (+ 0.96) und Matthias Mayer (+ 1.08) zwei weitere junge ÖSV Piloten auf den Plätzen 7 und 8 ein.

Joachim Puchner: „Das Problem ist, dass man die Linie nicht verlieren darf. Ich hab sie ein paarmal verloren und dann ist es extrem weich. Die Sicht ist eigentlich kein Problem. Mit meinem Lauf bin ich halbwegs zufrieden. Ich glaube hier runter fühlt sich jeder etwas bescheiden.“

Matthias Mayer: „Es ist schon ein Traum hier auf den 8. Platz zufahren. Ich war schon den ganzen Sommer super dabei und habe teilweise Bestzeiten gefahren. Es wäre auch gestern schon super gegangen, leider wurde ich dann vom Wind verweht. Das es heute zu gut aufging ist im Nachhinein schon ein geiles Gefühl. Im Weltcup gibt es eh nur eines: Vollgas runterfahren. Und heute ist es mir aufgegangen. “

Hinter Boder Miller und vor dem Südtiroler Peter Fill reihte sich mit Hannes Reichelt auf dem 10. Rang ein vierter Österreicher in den Top 10 ein.

Hannes Reichelt: „Bei mir hat es schon etwas geweht. Aber ich habe den Fallaway auch nicht so erwischt, wie ich mir das vorgestellt habe.“

Schlechte Sicht, Schneetreiben, Windböen, eine weiche Piste und ein von Papa Kostelic fair gesteckter Kurs forderte von den Speedpiloten viel Überwindung.

Benjamin Raich: „Es war schon etwas dunkel und unrhythmisch. Wenn man die Spur nicht richtig erwischt hat, ist man gleich im Tiefschnee draußen. Ich hatte das Gefühl das ich oben etwas Gegenwind hatte. Mit der Platzierung sollte ich zufrieden sein, aber es wäre viel mehr drinnen gewesen.“

Das Rennen wurde vom schweren Sturz des Franzosen Gauthier De Tessieres überschattet. Der 30-Jährige war nach dem „Wasserfall“ zu direkt unterwegs und wurde er von der Strecke katapultiert. Er schlug mit der Schulter auf, konnte zwar die Strecke benommen auf eigenen Beinen verlassen, musste sich aber danach ins Krankenhaus begeben.

Ebenfalls ausgeschieden sind der Südtiroler Christof Innerhofer, Georg Streitberger aus Österreich, der Deutsche Stephan Keppler und der Kanadier Robbie Dixon.

UPDATE: Der Franzose Johan Clarey konnte mit der hohen Startnummer 61 noch, den Österreicher Hannes Reichelt aus den Top 10 verdrängen. Manuel Kramer auf Platz 12 und Max Franz auf Platz 15 unterstrichen die tolle Mannschaftsleistung des ÖSV.

Sportnews.bz : Als bester der Südtiroler schnitt Überraschungsmann Siegmar Klotz ab. Er fuhr mit Startnummer 65 auf den 13. Rang (+1,69) und erzielte somit sein bestes Weltcup-Ergebnis. Der Kastelruther Peter Fill belegte den 16. Platz, während Patrick Staudacher (35.), Werner Heel (43.) und Hagen Patscheider eine Top-Platzierung deutlich verpassten. Der mehrfache WM-Medaillengewinner Christof Innerhofer hat es nicht ins Ziel geschafft.

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