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Aleksander Aamodt Kilde gewinnt Super-G in Hinterstoder

Alexander Amodt Kilde gewinnt Super-G der Herren in Hinterstoder

Alexander Aamodt Kilde gewinnt Super-G der Herren in Hinterstoder

Hinterstoder – Am heutigen Samstag bestritten die Herren einen Super-G im oberösterreichischen Hinterstoder. Dabei gewann der Norweger Aleksander Aamodt Kilde in einer Zeit von 1.29,89 Minuten. Der 23-Jährige sagte im Siegerinterview: „Die Saison ist unglaublich – ich bin sehr zufrieden. Das Geheimnis ist: Viel Ski fahren. Wir trainieren sehr viel, das ist sehr wichtig. Der Super-G-Weltcup muss ein Ziel sein. Marcel ist ein brutal guter Skifahrer.“

Der Slowene Boštjan Kline (+0,24) belegte wie bei der Abfahrt in Garmisch-Partenkirchen Rang zwei. Dritter wurde der Österreicher Marcel Hirscher (+0,35). Der Salzburger, der dem heute pausierenden Henrik Kristoffersen im Kampf um den Gesamtweltcup weiter enteilte, sagte im ORF-Interview: „Von der Überwindung hat es, glaube ich, sehr gut gepasst. Wie eigentlich immer, wenn ich Super-G fahre, habe ich mir herunten gedacht: Ich will gleich wieder rauf und nochmals fahren. Denn es war nicht so schlimm, wie ich es mir angeschaut habe. Jeder hat seine Qualitäten, meine liegen im Steilhang.“

Offizieller FIS Endstand: Super-G der Herren in Hinterstoder

Hirschers Landsmann Vincent Kriechmayr (+0,49) belegte auf seiner Hausstrecke den vierten Platz. Im TV-Gespräch meinte der sympathische Oberösterreicher: „Mit der Platzierung bin ich nicht zufrieden, aber nicht mit meiner Fahrerei – oben hatte ich einen kleinen Fehler drin. Es wäre sicher mehr möglich gewesen. Ein Heimrennen ist schon schön – ich wollte meinen Fans mehr bieten. Es ist halt leider nicht gelungen. Ich hoffe, dass das Rennen einen Fixplatz im Kalender kriegt. Ich denke nicht, dass es für die höheren Nummern schwieriger ist. Chapeau an Marcel – wieder am Podest. Er ist anscheinend doch unser bester Speedfahrer.“

Der Schweizer Carlo Janka, der vor Kurzem den Super-G im südkoreanischen Jeongseon für sich entscheiden konnte, belegte mit einem Rückstand von 96 Hundertselsekunden auf Kilde den fünften Rang. Der Franzose Adrien Théaux war um eine winzige Hundertselsekunden langsamer als Janka und klassierte sich auf Position sechs. Patrick Schweiger (+1,00) belegte als drittbester ÖSV-Starter den siebten Platz.

Die besten Zehn wurden vom gestrigen Riesenslalom-Sieger Alexis Pinturault (+1,05) aus Frankreich, dem norwegischen Athleten Kjetil Jansrud (+1,09) und Klines Mannschaftskollegen Klemen Kosi (+1,27) abgerundet. Bester Südtiroler wurde Christof Innerhofer (+1,44) auf Platz zwölf. Enttäuschend verlief das Rennen für Super-G-Weltmeister Hannes Reichelt. Der 35-jährige Routinier aus dem Salzburger Land lag ex aequo mit dem Ultner Dominik Paris 0,08 Sekunden hinter dem Deutschen Andreas Sander (+1,51), der 14. wurde. Der Swiss-Ski-Vertreter Beat Feuz (+1,56) belegte den 15. Rang.

Der mit der Nummer 1 ins Rennen gegangene Eidgenosse Ralph Weber (+2,09) landete wie der Tiroler Romed Baumann (+2,21) außerhalb den besten 15 des Klassements. Peter Fill aus Südtirol schied aus. Auch ÖSV-Athlet Otmar Striedinger sah nicht das Ziel. Der nächste Super-G der Herren findet im norwegischen Kvitfjell statt. Durch den heutigen Triumph feierten die Wikinger den 18. Sieg im 34. Saisonrennen. Man kann davon ausgehen, dass die Stimmung in Norwegen kochen wird. In der Disziplinenwertung schiebt sich Kilde in die beste Ausgangslage im Kampf um die kleine Super-G-Kugel.

Offizieller FIS Endstand: Super-G der Herren in Hinterstoder

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

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