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Alessia Timon: Diesen Namen müssen wir uns merken!

Alessia Timon: Diesen Namen müssen wir uns merken!

Alessia Timon: Diesen Namen müssen wir uns merken!

Bardonecchia/Hintertux – Im italienischen Skiverband gibt es viele junge Athletinnen und Athleten, die nach vorne preschen wollen. Eine Kandidatin, auf die der erste Satz durchaus zutrifft, ist Alessia Timon. Mit zwei Jahren und acht Monaten stand die azurblaue Skirennläuferin das erste Mal auf den Brettern. Laut eigenen Angaben steht der Skisport in ihrer Familie an erster Stelle. So ist sind der Großvater, der Onkel, die Tante, der Onkel und der Vater als Skilehrer unterwegs. Vater Mauro Timon betreut die französische Nationalmannschaft.

Alessias Weg schien vorgezeichnet. In Abetone erreichte sie als junges Mädl den zweiten Platz; damals startete sie das zweite Jahr in der Baby-Kategorie. Anschließend stand sie beim Fila Sprint in der Domstadt Brixen in Südtirol bereits auf der höchsten Stufe des Podests. Im Jahr 2011, als sie die Hauptschule beendete, entschied sich die junge Athletin für einen „Luftwechsel“ und zog ins Aostatal, um das Gymnasium in Gressoney zu besuchen. Bis zu jenem Moment lebte sie in Bardonecchia.

So besuchte sie die ersten drei Jahre des Lyzeums. Auch schrieb sich Alessia Timon in den örtlichen Skiverein ein. In dieser „anderen“ Zeit freute sie sich über zwei Bronzemedaillen, die sie in Campo Felice im Rahmen der italienischen Children-Meisterschaften gewinnen konnte. Außerdem startete sie bei den weltweiten Pinocchio-Finalrennen. Neben dem regionalen Sieg schaute am Ende ein achter Rang im Slalom heraus.

Im November 2013 verletzte sich die sympathische Skirennläuferin mit einem Kreuzbandriss erstmals schwer. Doch Timon gab nicht auf. Im Januar des Folgejahres legte sich die italienische Nachwuchsrennläuferin unters Messer. Nach der sieben Monate lang andauernden Phase der Rehabilitation, stand sie wieder auf den Skiern. In dieser Zeit reifte in ihr der Entschluss, nach Bardonecchia zurückzukehren. Sie schrieb sich unter der Führung von Franco Pecchio in ihren Heimatverein ein und besuchte das Lyzeum, das Frejus-Institut.

Im letzten Winter eroberte Alessia Timon den dritten Rang im Rahmen der italienischen Jugendmeisterschaften. Im Europacup debütierte sie sehr erfolgreich und fuhr im ersten Super-G-Rennen auf Position 25. In der Finalwoche auf kontinentaler Ebene verbesserte sie sich um einen Platz und erreichte in der gleichen Disziplin den 24. Rang.

Ein Lebensmotto oder vielmehr einen philosophischen Satz hat die junge Sportlerin, die am 11. April 1997 geboren wurde, parat. „Wir leben vom Essen und vom Skifahren!“ Dieser Ausspruch stammt von Timons Großvater. Dass der Satz nicht ganz der Wahrheit entspricht, dafür sorgt die Italienerin, die neben ihrem Lieblingssport auch mit dem Mountainbike oft und gerne unterwegs ist. Überhaupt ist sie ein Energiebündel, das sich gerne bewegt und den Sport im Allgemeinen über alles liebt.

Im Hinblick auf die neue Saison müssen wir natürlich auch nachhaken, und fragten Alessia, was sie so gemacht hat. Im Juni fanden die fast schon zur Tradition gewordenen athletischen Tests im Sportzentrum Mapei statt. Danach stieß sie auf ihre Teamkolleginnen in Les Deux Alpes. Anschließend standen zwei Trainingseinheiten, immer mit der italienischen Nationalmannschaft, auf dem Programm. Im athletischen Bereich konnte sie mit dem Team arbeiten. Das gilt auch für die zuhause angesetzten Trockenübungen. Nun ist sie mit ihren Freundinnen am Hintertuxer Gletscher vorzufinden. Mit dem Training im Zillertal wird die Herbstarbeit eingeläutet. Bleibt nur die Hoffnung, dass alle gesund und unverletzt zurück kommen und im Laufe der kommenden Skiwinters eine gute Figur machen werden. So auch Alessia Timon, deren Name wir uns unbedingt merken sollten.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

 

 

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