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Alexis Pinturault auch nach dem 1. Riesentorlauf in Kranjska Gora vorn

Alexis Pinturault auf dem Weg zum vierten Riesenslalomsieg in Folge

Alexis Pinturault auf dem Weg zum vierten Riesenslalomsieg in Folge

Kranjska Gora – Die Slalom- und Riesentorlaufspezialisten gastieren an diesem Wochenende im slowenischen Kranjska Gora. Schon am heutigen Freitag wird der abgesagte Riesenslalom von Garmisch-Partenkirchen nachgetragen, ehe am morgigen Samstag der geplante Riesentorlauf über die Bühne gehen wird. Am Sonntag hingegen kämpfen die Slalom-Spezialisten auf dem Podkoren um Weltcuppunkte und um Hundertstelsekunden. Die Startliste (gleich nach Eintreffen) und den Liveticker für den Finallauf finden sie in der Menüleiste oben.

Beim 55. Vitranc Cup auf dem Podkoren liegt nach dem ersten Durchgang Alexis Pinturault in Führung. Der Franzose benötigte eine Zeit von 54,52 Sekunden und möchte alles dafür tun, zum vierten Mal in Folge als Sieger eines Riesenslaloms auf der obersten Stufe des Podests zu stehen. „Pintu“ meint im TV-Gespräch: „Es schaut vielleicht einfacher aus, als es sich für mich anfühlt. Die Strecke war im Mittelteil sehr schlagig, für die, die jetzt kommen, wird es noch schwerer.“

Auf dem zweiten Rang liegt Philipp Schörghofer (+0,34) aus Österreich. Der gut gelaunte ÖSV-Fahrer analysiert seine Fahrt wie folgt: „Es war ein guter Lauf. Ich war schon in letzter Zeit gut drauf, habe endlich mal einen guten Lauf gemacht und bin voll motiviert. Die Piste ist unten in Top-Zustand, oben bricht sie leicht.“

Felix Neureuther (+0,51) aus Deutschland hat sich auf dem dritten Zwischenplatz eingereiht. Dahinter lauern bereits Pinturaults Teamkollegen Thomas Fanara (+0,69) und Victor Muffat-Jeandet (+0,76) auf den Positionen vier und fünf. Der Norweger Henrik Kristoffersen (+0,80) belegt den sechsten Platz und ist gerade einmal zwei winzige Hundertselsekunden schneller als das zeitgleiche Duo Mathieu Faivre aus Frankreich und Marcel Hirscher aus Österreich.

Letzterer sagt im ORF-Interview: „Es ist einfach nichts weitergegangen. Ich habe mich schon unter dem Fahren so gefühlt. Es hat mich immer wieder hergestoppt – es war weniger lustig. Sie versuchen hier alles nach den Schneefällen. Aber es war vorneweg schon schwer zu fahren.“

Neunter ist der Wikinger Leif Kristian Haugen (+0,88), Zehnter der Schweizer Gino Caviezel (+1,01). Dahinter liegen die DSV-Starter Stefan Luitz (11.; +1,25) und Fritz Dopfer (16.; +1,50) und die Südtiroler Florian Eisath (12.; +1,31) und Manfred Mölgg (+18.; 1,59). Das Quartett kann im Finale durchaus noch den einen oder anderen Platz gut machen. Drittbester ÖSV-Athlet ist Manuel Feller. Der Tiroler liegt auf Rang 14 und hat 1,43 Sekunden Rückstand auf Pinturault. Letzterer beschreibt seine bisherige Fahrt so: „Im Steilhang war es wirklich super. Im Flachen raus war es aber schon brutal – da ist ein Loch drinnen, da habe ich mich gar nicht mehr ausgekannt. Ich habe zwar einen Funkspruch bekommen, aber mit so etwas habe ich nicht gerechnet.“

Aggressiv und schnell wollen die Eidgenossen Justin Murisier (+1,57) und Carlo Janka (+1,62) im Finale fahren, die auf den Rängen 18 und 20 liegen. Selbst vom immer wieder stark fahrenden Bozner Riccardo Tonetti (+1,66) können wir uns im zweiten Lauf eine Verbesserung erwarten. Gegenwärtig liegt der letztjährige Gewinner der Europacupgesamtwertung auf Position 21. Die rot-weiß-roten Skirennläufer Roland Leitinger (+1,79) und Christoph Nösig (+1,90) befinden sich auf den Plätzen 22 und 24 und müssten, wenn nichts Unvorhergesehenes passiert, im Finale der besten 30 dabei sein.

Zwischenstand nach 45 Rennläufer

Offizieller FIS Zwischenstand: Riesenslalom der Herren in Kranjska Gora

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Im Gesamtweltcup scheint bereits eine Vorentscheidung gefallen. Nach 35 von 44 Rennen ist für Marcel Hirscher (1365) die fünfte große Weltcupkugel zum Greifen nah. Bereits an diesem Wochenende kann der Salzburger, der mit einem Vorsprung von 283 Weltcuppunkten in die drei Technikrennen von Kranjska Gora geht, alles klar machen, und seinen einzigen Kontrahenten, Henrik Kristoffersen (1082) aus Norwegen, endgültig abschütteln.

Auch im Riesenslalom-Weltcup liegt Marcel Hirscher (561) in Führung. Trotz eines Vorsprungs von 131 Punkten, bei noch drei ausstehenden Rennen (2 x Kranjska Gora, 1 x St. Moritz), ist die Disziplinenkugel noch nicht in trockenen Tüchern. Alexis Pinturault (430), der sich zur Zeit in einer bestechenden Form befindet und die letzten drei Riesentorläufe gewinnen konnte, muss jedoch auf einen Fehler von Hirscher spekulieren, um ihm am Ende noch die Riesenslalomkugel entreißen zu können.    

Im Slalomweltcup liegt nach 8 von 10 Rennen Henrik Kristoffersen (731) klar in Führung. Einzig Marcel Hirscher (600) könnte den Norweger noch etwas unter Druck setzten. Kristoffersen würde jedoch am Sonntag, bei einem Sieg von Marcel Hirscher, bereits ein zweiter Platz genügen, damit ihm auch rein rechnerisch die kleine Slalomkugel sicher wäre.     

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