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Alexis Pinturault gewinnt ersten Riesentorlauf in Kranjska Gora 2016

Alexis Pinturault gewinnt in Kranjska Gora vierten Riesentorlauf in Folge.

Alexis Pinturault gewinnt in Kranjska Gora vierten Riesentorlauf in Folge.

Kranjska Gora – Bei schwachem Wind und strahlendem Sonnenschein wurde am heutigen Freitag im slowenischen Kranjska Gora ein Riesentorlauf der Herren ausgetragen. Sieger des Tages wurde der Franzose Alexis Pinturault, der in einer Zeit von 1.52,18 Minuten seinen vierten Riesenslalom-Hunderter in Folge feierte. Der Athlet der Equipe Tricolore freute sich und sagte im Gespräch: „Ich würde nie sagen, dass ich unschlagbar bin. Ich weiß, wie der Sport läuft. Es geht sehr schnell rauf und runter. Man muss immer fokussiert bleiben. Ich bin immer noch deutlich zurück. Aber ich konzentriere mich weiter aus Skifahren und will weiter Spaß haben.“

Hinter „Pintu“ klassierten sich die Österreicher Philipp Schörghofer (+0,47) und Marcel Hirscher (+0,69) auf den Positionen zwei und drei. „Schörgi“, der seit Dezember 2011 auf einen Podestplatz warten musste, sagte im TV-Interview: „Es waren lange harte Jahre zurück aufs Podium. Aber ich habe immer an mich geglaubt. Es ist voll cool, vor allem mit dem Fehler. Ich habe unter dem Fahren schon geglaubt, dass ich wieder Neunter, Zehnter werde. Wenn es schlecht läuft, kristallisieren sich die Leute raus, die an dich glauben – mehr brauchst du nicht. Ich habe mich mit der Materialumstellung schwergetan, aber jetzt passt es ganz gut. Die Durststrecke war schwierig zu überwinden. So ist das Leben als Sportler, in schweren Zeiten lernt man aber sehr viel.“

Teamkollege Hirscher freute sich über den Erfolg Schörghofers und seinen eigenen dritten Rang und betonte im ORF-Gespräch: „Bei Philipp kann man nur sagen: Never give up. Er gehört einfach zu den besten Riesentorläufern, ist aber unter Wert geschlagen. Mehr als ihm das zu gönnen, kann man nicht. Er ist durch die Sportlerhölle gegangen. Im zweiten Durchgang habe ich entsprechend Gas geben können. Es ist eine Super-Platzierung. Aber ich merke, dass ich am Limit bin. Im Punkte-Ranking ist der Platz wichtig. Ich bin nicht der Typ, der äußere Faktoren sucht. Man kommt dann schon ins Grübeln, ob man es selber ist. Wir haben uns beratschlagt und ich glaube, richtig reagiert. Wenn Alexis so weiterfährt, dann verdient er sich die Kugel. Er ist im Moment das Maß der Dinge. Auch wenn ich zu Beginn der Saison gewonnen habe, aber nie in so einer Art.“

Vierter wurde der Norweger Henrik Kristoffersen (+1,12), der im Kampf um die große Kristallkugel weitere zehn Punkte auf Hirscher einbüßte. Pinturaults Teamkollege Mathieu Faivre (+1,54) belegte den fünften Rang. Drittbester ÖSV-Starter wurde der Tiroler Manuel Feller (+1,58), der im Finale acht Plätze gutmachte. Der Wikinger Leif Kristian Haugen (+1,59) wurde Siebter. Die Equipe Tricolore bestätigten ihre ausgezeichnete Teamverfassung mit Victor Muffat-Jeandet (+1,78) und Cyrpien Richard (+2,08) auf den Positionen acht und neun. Justin Murisier aus der Schweiz und der DSV-Starter Stefan Luitz (+je 2,16) teilten sich den zehnten Platz.

Feller zeigte im TV-Interview durchaus zufrieden: „[…] Es ist endlich mal ohne Fehler gegangen, dann sieht man gleich, was möglich ist, aber ich bin auch so schon sehr zufrieden. Im ersten Lauf habe ich wieder ein, zwei Patzer gemacht – aber jetzt ist es mir aufgegangen.“

Der Eidgenosse Carlo Janka (+2,19) belegte den zwölften Rang. Er war um eine Hundertstelsekunde schneller als der Südtiroler Florian Eisath, der 13. wurde. Der rot-weiß-rote Athlet Roland Leitinger (+2,25) reihte sich auf Platz 14 ein. Riccardo Tonetti (+2,37) aus Bozen klassierte sich auf Platz 16. Dahinter fuhr der Enneberger Manfred Mölgg (+2,53) auf Position 18. Bleiben noch die Ergebnisse des Ötztalers Christoph Nösig (+2,74) und Fritz Dopfer (+2,84). Sie belegten am Ende des ersten Riesentorlaufs auf der Podkoren 3 die Ringe 20 und 22. Im Finale schieden u.a. Felix Neureuther aus Deutschland und Swiss-Ski-Fahrer Gino Caviezel aus.

Der nächste Riesenslalom der Herren findet morgen ebenfalls in Kranjska Gora statt. Für Spannung ist also gesorgt. Mal sehen, ob der Vorsprung in der Disziplinenwertung von Hirscher auf Pinturault kleiner oder ob dem Franzose seinen fünften Erfolg in Serie gelingen wird. Im Gesamtweltcup baut der Salzburger indessen konstant seinen Vorsprung weiter aus und liegt nun 293 Zähler vor Kristoffersen. Der Wikinger hat lediglich noch vier Rennen, um Punkte aufzuholen.

Offizieller FIS Endstand: Riesenslalom der Herren in Kranjska Gora

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Im Gesamtweltcup scheint bereits eine Vorentscheidung gefallen. Nach 36 von 44 Rennen ist für Marcel Hirscher (1425) die fünfte große Weltcupkugel zum Greifen nah. Bereits an diesem Wochenende kann der Salzburger, der mit einem Vorsprung von 293 Weltcuppunkten in die zwei ausstehenden Technikrennen von Kranjska Gora geht, alles klar machen, und seinen einzigen Kontrahenten, Henrik Kristoffersen (1132) aus Norwegen, endgültig abschütteln.

Auch im Riesenslalom-Weltcup liegt Marcel Hirscher (621) in Führung. Trotz eines Vorsprungs von 91 Punkten, bei noch zwei ausstehenden Rennen (1 x Kranjska Gora, 1 x St. Moritz), ist die Disziplinenkugel noch nicht in trockenen Tüchern. Alexis Pinturault (530), der sich zur Zeit in einer bestechenden Form befindet und die letzten vier Riesentorläufe gewinnen konnte, muss jedoch auf einen Fehler von Hirscher spekulieren, um ihm am Ende noch die Riesenslalomkugel entreißen zu können.    

Im Slalomweltcup liegt nach 8 von 10 Rennen Henrik Kristoffersen (731) klar in Führung. Einzig Marcel Hirscher (600) könnte den Norweger noch etwas unter Druck setzten. Kristoffersen würde jedoch am Sonntag, bei einem Sieg von Marcel Hirscher, bereits ein zweiter Platz genügen, damit ihm auch rein rechnerisch die kleine Slalomkugel sicher wäre.

 

09-endstand-riesenslalom-kranjska-gora-freitag-2016

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