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Alexis Pinturault gewinnt zweiten Riesenslalom in Hinterstoder

Alexis Pinturault gewinnt zweiten Riesenslalom in Hinterstoder

Alexis Pinturault gewinnt zweiten Riesenslalom in Hinterstoder

Hinterstoder – Drei Riesentorläufe wurden im Februar 2016 ausgetragen, dreimal hieß der Sieger Alexis Pinturault aus Frankreich. Der Athlet der Equipe Tricolore siegte zwei Tage nach dem Erfolg auch heute in Hinterstoder. Für den Erfolg benötigte er eine Zeit von 2.43,88 Minuten. Der sympathische Franzose sagte im ORF-Interview: „Es war natürlich schmerzhaft. Aber wenn du fokussiert bleibst und nicht daran denkst, was im Fuß los ist, dann ist es möglich. Im Riesentorlauf-Weltcup liege ich immer noch weit zurück. Marcel ist stark – ich werde einfach weitermachen, wie zuletzt.“

Marcel Hirscher (+1,14) aus Österreich belegte den zweiten Platz und hat in den drei Hinterstoder-Rennen an diesem Wochenende sagenhafte 220 Zähler gesammelt. Der noch 26-Jährige Salzburger meinte: „Henrik und ich geben brutal Gas, was wir nur können. Und dann kommt der Franzose und lässt uns extrem deppert ausschauen. Alexis ist momentan im Riesentorlauf das Maß der Dinge. Es ist extrem schön zum Zuschauen wie er da runterzieht. Wir kommen da sicher wieder ran, aber erst nächsten Winter. Du stehst am Start, und es hat 12 Grad. Da musst du deine Energie-Reserven von sehr weit herholen. Du musst dich pushen, pushen, pushen. Eigentlich hat jeder die Schnauze voll, oder zumindest ich. Aber es geht jetzt um die Wurst.“

Dritter wurde Henrik Kristoffersen (+1,26) aus Norwegen. Der Wikinger liegt im Gesamtweltcup nun 283 Zähler hinter Hirscher. Er sagte im TV-Interview: „Es ist ein langer Kurs. Es war ein Kampf – aber so ist es. Alexis ist wirklich unglaublich. Ich habe gedacht, es war ein wirklich guter Lauf auf von mir. Auch Marcel hat gemeint, er war wirklich schnell. Und dann kommt der Franzose…! Ich denke, der Steilhang war wirklich gut. Aber das Flachstück ist halt lange – das ist mit 75 Kilo nicht leicht. Aber ich bin zufrieden. Ich fokussiere mich nicht auf den Gesamtweltcup. Ich denke nur an das nächste Rennen. Marcel ist unheimlich stark.“

Die Franzosen überzeugten mit einem guten Mannschaftsergebnis. So wurde Mathieu Faivre (+2,11) vor Thomas Fanara (+2,26) Vierter. Der Deutsche Felix Neureuther (+2,34) belegte wie am Freitag den sechsten Rang. Der Schweizer Carlo Janka (+2,43) fuhr auf Platz sieben. Die Südtiroler Florian Eisath (+2,49) und Riccardo Tonetti (+2,77) zahmen Neureuthers Mannschaftskollege Stefan Luitz (+2,70) in die Zange und komplettierten die besten Zehn.

Zweitbester Österreicher wurde Philipp Schörghofer (+2,93). Der Wikinger Aleksander Aamodt Kilde (+3,52), der Super-G-Sieger von gestern, konnte dank der zweitbesten Laufzeit im Finale 13 Ränge gut machen und klassierte sich auf Platz 16. Der Tiroler Manuel Feller (19.; +3,67) sagte im ORF-Interview: „Der zweite Durchgang war schon okay. Warum ich zum Schluss so viel Zeit liegen gelassen habe, muss ich mir noch anschauen. Aber es ist immer noch zweitbeste Laufzeit. Erster Durchgang – oben gut, unten sch…. Ich glaube, ich habe mich ein bisschen beim Material vergriffen.“

Auf Rang 20 fuhr der Österreicher Roland Leitinger (+3,86). Er sagte im TV-Gespräch: „Mein Oberschenkel macht keine Probleme mehr – ich muss am Skifahren arbeiten. Die Piste hat sich vom Freitag her komplett verändert.“

Der Deutsche Fritz Dopfer (+3,87) verpatzte seinen zweiten Durchgang, büßte elf Plätze ein und schwang als 21. ab. Die beiden Eidgenossen Gino Caviezel (+4,09) und Loic Meillard (+4,68) kamen auf die Ränge 24 und 27. Pech hatte der Vorarlberger Christian Hirschbühl. Der Österreicher eröffnete als 30. den zweiten Lauf, schied aber jedoch aus und konnte somit seine gute Startnummer für das Finale nicht nutzen.

Die nächsten Weltcup-Riesentorlaufentscheidungen der Herren stehen am 5. und 6. März im slowenischen Kranjska Gora an. Im Riesentorlauf-Weltcup machte „Pintu“ heute weiter Boden gut. Hirscher hält aber mit Rang zwei voll dagegen und geht mit 131 Zähler Vorsprung in die letzten drei Rennen. Kristoffersen liegt als Dritter schon 210 Punkte zurück.

Offizieller FIS Endstand: 2. Riesenslalom der Herren in Hinterstoder

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

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