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Alexis Pinturault triumphiert beim 1. Riesenslalom in Hinterstoder

Alexis Pinturault gewinnt Freitags Riesenslalom von Hinterstoder

Alexis Pinturault gewinnt Freitags Riesenslalom von Hinterstoder

Hinterstoder – Der französische Skirennläufer Alexis Pinturault hat den heutigen Riesentorlauf im oberösterreichischen Hinterstoder für sich entschieden. Der Athlet, der auf den Kosenamen „Pintu“ hört und der Equipe Tricolore angehört, benötigte für seinen Erfolg eine Zeit von 2.31,72 Minuten. Der Sieger erzählte im ORF-Interview: „Ich habe ein Tor erwischt und das hat mir auf den Körper geschlagen. Vor der Ziellinie war es schon ziemlich schmerzhaft. Ich hoffe, wir kriegen das hin – ich muss ja morgen fahren. Aber es war heute ein schöner Tag. Warum es länger gedauert hat in dieser Saison, weiß ich nicht. Ich denke, dass mein Sturz in Beaver Creek das größte Problem war. Nach so einem Sturz ist es immer schwierig. An den Riesentorlauf-Weltcup denke ich nicht wirklich. 151 Punkte Rückstand sind schon sehr viel. Aber ich gehe meinen Weg weiter.“

Zweiter wurde der Österreicher Marcel Hirscher (+0,79), der als Halbzeitvierter noch aufs Podest fuhr. Der Salzburger sagte im TV-Gespräch: „Ich habe alles rausgeholt. Im ersten Durchgang habe ich schon gemerkt, dass es nicht ganz so leicht läuft, wie es schon war. Da muss ich übers Limit gehen – ich bin unheimlich zufrieden, dass es der zweite Rang geworden ist. Volldoddel denkt man sich da. Man schaut sich das genau an und dann sowas. Ich weiß, was ich im Sommer üben muss – ich muss mehr Motocross fahren wegen der Linie. Im zweiten Lauf haben wir einen alten Ski rausgeholt – den werden wir auch am Sonntag auspacken. Im Dezember war ich mir – auch wenn es frech klingt – sicher, dass ich ohne Fehler am Podest stehe. Jetzt muss alles zusammenstimmen, dass ich da dabei bin. Ich kann keine Maschine sein, bei allen Rennen das gleiche Programm durchziehen.“

Pinturaults Teamkollege Thomas Fanara (+0,92) belegte den dritten Schlussrang. Er fuhr wie in Sölden auf österreichischem Schnee auf das Podium. Unsere Vorhersage im Vorbericht hat sich also bewahrheitet. Der Norweger Henrik Kristoffersen (+1,32) büßte als Vierter im Kampf um die große Kristallkugel wieder einige Zähler auf Hirscher ein. Bester Deutscher wurde Stefan Luitz (+1,41) auf Rang fünf, der im Finale drei Positionen einbüßte. Sechster wurde sein Teamkollege Felix Neureuther (+1,67). Einen großen Satz nach vorne machte der Italiener Luca De Aliprandini (+1,88), der zur Halbzeit noch auf Platz 26 lag und bis auf den siebten Platz nach vorne preschte.

Offizieller FIS Endstand: Riesenslalom der Herren in Hinterstoder

Sein Mannschaftskollege Roberto Nani (+2,24) belegte nach zwei konstanten Läufen den achten Rang. Der Südtiroler Manfred Mölgg (+2,30) klassierte sich auf dem neunten Platz. Die besten Zehn des heutigen Riesenslaloms in Hinterstoder wurden vom Schweden Andre Myhrer (+2,46) abgerundet. Drittbester DSV-Starter wurde der junge Benedikt Staubitzer, der mit der Nummer 42 gestartet war und um eine Hundertstelsekunde an den Top-10 vorbeischrammte. Philipp Schörghofer (+2,83), der in Hinterstoder seinen einzigen Weltcupsieg erzielte, wurde heute 14.

„Schörgi“ meinte im ORF-Interview: „Platz 14 ist nicht das, was ich mir vorgenommen habe. Es ist auch nicht das, wie ich momentan Ski fahre. Es war nicht so, wie ich es mir erwartet habe – da muss man das Setup immer wieder umstellen.“

Der junge Tiroler Manuel Feller (+2,90) reihte sich auf Position 16 ein und war um zwei winzige Hundertstelsekunden schneller als der Südtiroler Riccardo Tonetti, der gleich hinter ihm in der Ergebnisliste geführt wurde. Fritz Dopfer (+3,14) aus Deutschland wurde vor allem im zweiten Durchgang weit unter Wert geschlagen und landete mit der zweitschlechtesten Laufzeit im Finale nach dem achten Halbzeitrang auf Position 19.

Feller sagte im Fernsehgespräch: „An der Piste kann es nicht liegen. Bei mir war es wahrscheinlich der kleine Fehler bei der Steilhang-Ausfahrt. Da geht dir der Schwung ins Flache einfach ab. Und De Aliprandini muss wirklich gut gefahren sein. Mit meiner Leistung bin ich schon zufrieden.“

Enttäuschend verlief der erste Riesenslalom in Hinterstoder auch für den Schweizer Carlo Janka (+3,35), der unmittelbar vor dem Südtiroler Florian Eisath (23.; +3,45) auf Platz 22 abschwang. Die ÖSV-Läufer Christian Hirschbühl (+3,64) und Christoph Nösig (+3,86) belegten die Ränge 25 und 27. Als einziger Athlet kam der zur Halbzeit auf Position sieben liegende Franzose Mathieu Faivre nicht ins Ziel.

Der nächste Riesenslalom der Herren findet erneut in Hinterstoder statt. Am Sonntag möchte Hirscher zur Revanche blasen, doch „Pintu“ wird sicher wieder etwas dagegen haben. In der Gesamtwertung hat der Salzburger satte 203 Zähler Vorsprung auf die Konkurrenz. Von elf noch auszutragenden Rennen sind fünf im Speedbereich anzusiedeln. Es schaut also gut aus für den noch 26-Jährigen, möglicherweise die fünfte große Kristallkugel in Folge in seinen Trophäenschrank zu stellen.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Offizieller FIS Endstand: Riesenslalom der Herren in Hinterstoder

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