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Andi Puelacher und die noch fehlende Dichte im Technik-Team

ÖSV Herren Cheftrainer Andreas Puelacher

ÖSV Herren Cheftrainer Andreas Puelacher

Sölden –Am Rettenbachferner schnallen Marcel Hirscher und Co. am Sonntag erstmals in der neuen Ski-Saison 2015/16 ihre Riesenslalom-Skier an. Nicht nur der Salzburger möchte zum Saisonstart mit einer starken Leistung überzeugen. Der österreichische Herrentrainer weiß, dass man in den technischen Disziplinen mit einem bekannten Problem kämpfen muss. Und das ist aus ÖSV-Sicht die fehlende Dichte. Im Speedbereich müsste indessen die Sonne scheinen.

Illusionen sind fehl am Platz. Nach den Rücktritten von Benjamin Raich und Mario Matt klafft gerade im Slalom hinter Hirscher eine große Lücke, die es zu schließen gilt. Sollte der vierfache Gesamtweltcupsieger sich verletzen oder einmal ausscheiden, würde ein potentieller Spitzenplatz in weite Ferne rücken. Im Riesenslalom könnten Philipp Schörghofer und Christoph Nösig ein bisschen zu Hirscher aufschließen. Puelacher erwartet sich von dem Duo eine bessere Vorstellung als im letzten Jahr, wo es am Rettenbachferner für die beiden nicht so rund lief.

Matthias Mayer hat im Riesentorlauf einen Sprung nach vorne gemacht. Nach seinem Trainingssturz wo er sich eine Schuhrandprellung an beiden Beinen zuzog, wird Mayer kurzfristig über einen Start in Sölden entscheiden.

Eine Baustelle ist das Slalomteam. Da eben Raich und Matt die Skier an den Nagel gehängt haben und Reinfried Herbst trotz 37 Jahren nicht ewig fahren kann, wird sich hier ein Generationenwechsel abzeichnen. Juniorenweltmeister Manuel Feller will wieder den Anschluss schaffen und von den jungen Wilden möchte Marco Schwarz durchstarten. Seine Leistungen bei den Übungseinheiten sind vielversprechend. Sollte der Kärntner dies auch im Rennen umsetzten können, wird man in dieser Saison sicher des Öfteren positives berichten können.

Die fehlende Slalomdichte kann nur ausgeglichen werden, wenn man gute Ergebnisse am Stück holt. Trotzdem bleibt Puelacher guter Dinge. Er hofft, dass man im März beim Saisonfinale auf einen starken Winter zurückblicken kann. Im Speedbereich ist alles gut, da pushen sich die Athleten gegenseitig und spornen sich zu Höchstleistungen an. Die Sommertrainings verliefen alle gut. So gesehen können wir gespannt sein, was die rot-weiß-rote Herrendelegation in diesem Winter erreicht.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Quelle: www.kleinezeitung.at

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