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Andreas Sander: „Das ist ein Gefühl, das gibt es für kein Geld der Welt.“

Andreas Sander: "Das ist einfach der Wahnsinn. Bis du hier endlich im Starthaus losgelassen wirst, hast Du schon so viel Adrenalin in Dir, das gibt es so nirgends sonst"

Andreas Sander: "Das ist einfach der Wahnsinn. Bis du hier endlich im Starthaus losgelassen wirst, hast Du schon so viel Adrenalin in Dir, das gibt es so nirgends sonst" (Bild: Andreas-Sander.com)

Nachdem in der Vorwoche die Schweiz am Lauberhorn Kopf stand, setzt Österreich noch eins drauf: Die besten Skifahrer der Welt fahren in Kitzbühel um die Wette und der Westfale Andreas Sander ist mit dabei.

In der heutigen schnelllebigen Zeit neigt man zu Übertreibungen. Bezüglich der Hahnenkammabfahrt von Kitzbühel zu übertreiben, dürfte allerdings als untauglicher Versuch scheitern. Die Rennen am Hahnenkamm von Kitzbühel sind nun mal bekannter, größer und wohl auch wichtiger als alle anderen Weltcup-Rennen auf der Welt. Keinem anderen Ski-Rennen wird ähnlich viel Aufmerksamkeit zuteil, nirgends im Wintersport lassen sich Stars und Sternchen so gerne sehen.

Doch abseits dieser nach außen messbaren Faktoren, hat Kitzbühel etwas ganz Spezielles. Etwas, was nur schwer zu beschreiben ist, und das Andreas Sander aus Ennepetal vor seiner zweiten Teilnahme am Kitzbüheler Klassiker zu formulieren versucht: „Hier runter zu fahren, ist etwas ganz besonderes. Du stehst morgens im Hotel auf, ziehst Dich an und siehst auf der Startnummer Deinen Namen stehen; das allein motiviert schon. Dann fährst Du zum Hang und siehst unterwegs die ganzen Zuschauermassen auf dem Weg zum Berg. Wenn man dann oben im Starthaus steht, schaut man runter und sieht Geschichte des Wintersports vor sich. Das ist ein Gefühl, das gibt es für kein Geld der Welt. Hier wird einem bewusst, dass man sich über Jahre im Training und bei vielen kleineren Rennen das Privileg erarbeitet hat, auf der Streif starten zu dürfen. Das ist einfach der Wahnsinn. Bis du hier endlich im Starthaus losgelassen wirst, hast Du schon so viel Adrenalin in Dir, das gibt es so nirgends sonst“, schwärmt Andreas Sander mit leuchtenden Augen von seinem Eindrücken aus Kitzbühel.

Man merkt, dass der 22-jährige Westfale mit höchster Motivation am Start von Kitzbühel steht. Diese Extra-Portion Motivation machte sich bereits im ersten Training bemerkbar. Platz 29 am Dienstag war ein für Sander eher überdurchschnittliches Resultat im ersten Training: „Beim ersten Training liegt mein Fokus eigentlich allein auf dem Kennenlernen der Pistenbedingungen. Da ist die Platzierung und die Zeit zweitrangig. Dass ich heute aber nur knapp 2,5 Sekunden auf den Tagesschnellsten verloren habe, stimmt mich natürlich optimistisch. Insgesamt hatte ich erstmals seit Wochen wieder ein richtig gutes Gefühl auf dem Ski.“

Sehr zufrieden zeigte sich Sander auch mit dem Zustand der Streif. „Die Piste ist im super Zustand. Es war sehr hart und griffig, ohne zu eisig zu sein. An den wichtigen Passagen war es nicht zu unruhig. Da das Wetter aber wärmer werden soll, bleibt abzuwarten, ob diese für mich guten Verhältnisse so bestehen bleiben.“

Der 22-jährige Ausnahmesportler der SG Ennepetal spricht damit schon einen Punkt an, der die sonst stets „lässigen“ Organisatoren des Ski-Mythos noch nervös werden lassen könnte. Bis zum 40 cm Neuschnee werden von Donnerstag bis Samstag erwartet. „Dieser Schnee müsste dann noch aus der Piste geholt werden, was wirklich nicht einfach wäre. Aber wenn das irgendwo noch klappt, dann sicherlich hier in Kitzbühel.“ Abfahrer wie Andreas Sander freuen sich daher nur bedingt über Schneefall. „Ich selbst würde mir wünschen, dass es diese Woche gar nicht mehr schneit. Mit weicheren Pisten komme ich noch nicht so zurecht. Der insgesamt warme Winter spielt mir daher nicht gerade in die Hände.“

Als Sander auf die eigenen Ziele zu sprechen kommt, verweist er diesmal auf seine Trainer. „Der Bundestrainer sagt immer, ich soll weiter Erfahrungen sammeln und schauen, dass ich mit einem guten Gefühl Ski fahre. Das will ich mir diesmal vornehmen. Ich hatte heute tierisch viel Spass im Training und freue mich extrem auf das zweite Training und die Rennen. Kitzbühel rockt und ich will mit einer guten Leistung Teil davon sein. Ob es dann für Punkte reicht, wird man sehen.“ Würde alles nach Plan laufen, wird am Freitag ein Super G gestartet. Samstag gilt es dann die Abfahrt zu bestreiten.

Mit seiner vorsichtigen Ergebnis-Erwartung hat Sander offensichtlich auch Lehren aus den vergangenen Wochen gezogen: „Natürlich will ich immer punkten, aber soweit bin ich einfach noch nicht; das muss ich mir eingestehen. Läuft es gut, kann ich punkten. Das habe ich bewiesen. Aber dafür muss alles passen.“

Die Statistik gibt Sander übrigens Recht. Kitzbühel ist mehr als alle anderen Strecken etwas für erfahrene Athleten. Zuletzt gelang es 2001 einem unter 30-Jährigen, in Kitzbühel zu gewinnen. Ein gewisser Hermann Maier siegte damals im „zarten“ Alter von 28 Jahren auf der Streif. Zwei Jahre zuvor, folglich mit 26, debütierte Maier in Kitzbühel. Da liegt Andreas Sander mit seiner zweiten Teilnahme im Alter von 22 Jahren noch voll im Plan.

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