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Andreas Sander: Garmisch hat sich gelohnt

Andreas Sander: Garmisch hat sich gelohnt

Andreas Sander: Garmisch hat sich gelohnt

Über das zweitbeste Abfahrtsresultat seiner Karriere konnte sich Andreas Sander im Rahmen des Weltcups von Garmisch-Partenkirchen freuen. Die Freude konnte er diesmal mit dem Fan-Club feiern, der eigens aus der westfälischen Heimat angereist war.

Zur richtigen Zeit hat Andreas Sander für ein weiteres Ausrufezeichen gesorgt. Mit Platz 21 in der Abfahrt auf der traditionsreichen Kandahar-Piste sorgte Andreas Sander für das zweitbeste Abfahrtsresultat seiner Karriere. Sichtlich erleichtert zeigte sich der Westfale nach dem wegen Nebels verkürzten Laufs: „Ja, das baut nach den letzten Wochen doch sehr auf. Zwei Monate ohne Weltcup-Punkte darf für einen jungen Abfahrer zwar nicht tragisch sein; aber man hinterfragt doch schon einiges.“

Von einer Wende zum Guten wegen eines vermeintlichen Heimvorteils mag Sander nicht reden. „Nein, so kann man das nicht sagen. Wir sind dieses Jahr auf der alten Weltcup-Strecke gefahren, die ich vor gut vier Jahren einmal als Vorläufer gefahren bin. Ich denke eher, dass ich den guten Trend von Kitzbühel habe fortsetzen können. Dort bin ich im Training ja zweimal gut gefahren und hatte im Rennen einfach das Pech einer total zugeschneiten Brille. Das habe ich aber schnell wegsteckt und mir für Garmisch einen weiteren Schritt nach vorne erhofft. Und der kam dann glücklicherweise auch.“

Bereits im Training wusste Sander zu überzeugen. Platz 8 und 17 standen zu Buche und ließen erhoffen, dass er diese Leistung auch im Rennen wird zeigen können. So war es dann auch. „Ich kann mit meiner Fahrt wirklich zufrieden sein“, sagte der 22-jährige Athlet der SG Ennepetal nach der Abfahrt vom Samstag. „Die Fehler von den Trainings konnte ich abstellen und habe eine ordentliche Leistung abgeliefert. Schön, dass es dann für Punkte gelangt hat.“

Überrascht von der eigenen Leistung war Sander nicht. „Ich war mir wirklich sicher, dass es einfach nur eine Frage der Zeit ist, bis ich wieder punkte“, sagte der Westfale, der über eine vermeintliche Krise in den vergangenen Wochen eher lächeln konnte. Ein Blick auf die nackten Zahlen bestätigt dies. Während Sander im vergangenen Winter 4 Weltcup-Punkte holte, sind es bis dato bereits 38. Die besten drei Weltcup-Resultate seiner noch jungen Laufbahn erzielte er allesamt diesen Winter. In der Weltcup-Wertung der Abfahrer liegen lediglich zwei gleichaltrige Läufer vor Sander. „Da muss man, und ich schließe mich da gerne mit ein, ganz realistisch bleiben: Ich fahre eigentlich eine sehr gute Saison. Zum Sammeln von Erfahrung gehören auch weniger gute Rennen. Aber die positiven Eindrücke überwiegen diesen Winter eindeutig.“

Besonders freute sich Sander über die westfälische Abordnung in Garmisch. Angeführt von Eltern und Geschwistern versammelten sich fast drei Dutzend Anhänger im Zielraum. Sogar ARD-Reporter Tobias Barnerssoi erwähnte die lautstarke Anfeuerung im Rahmen der Live-Übertragung, als der ehemalige Junioren-Weltmeister auf die Strecke ging. „Die sind wirklich klasse. Wenn man mal überlegt, dass die alle eine so weite Anreise haben; das ist nicht selbstverständlich. Dafür möchte ich mich ausdrücklich bedanken“, freute sich Sander über den Besuch aus der Heimat.

Mit Blick auf seine Anhänger tat Sander die witterungsbedingte Absage des Super G daher auch doppelt leid. „Ich wäre gerne gefahren und hätte den Schwung von Samstag mitgenommen. Aber besonders schade war das natürlich für die Zuschauer und meine Fans aus der Heimat, die für das lange Warten auf einen Start dann nicht belohnt wurden.“

Weiter geht es für den Wahl-Oberstdorfer bereits am kommenden Wochenende im französischen Chamonix. Dort sollen Freitag und Samstag je eine Abfahrt ausgetragen werden, Sonntag dann eine Superkombi.



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