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Andreas Sander im Skiweltcup TV Interview: „Außer Fußballspielen kann Marcel Hirscher nicht viel von mir lernen.“

Andreas Sander im Skiweltcup TV Interview: „Außer Fußballspielen kann Marcel Hirscher nicht viel von mir lernen.“ (Foto: www.andreas-sander.com)

Andreas Sander im Skiweltcup TV Interview: „Außer Fußballspielen kann Marcel Hirscher nicht viel von mir lernen.“ (Foto: www.andreas-sander.com)

Oberstdorf – Andreas „Andi“ Sander ist 26 Jahre alt und fährt für Deutschland. Der Skirennläufer wurde 2008 Junioren-Weltmeister im Super-G. In der abgelaufenen Saison hat er in den Speeddisziplinen sehr viele gute Ergebnisse erzielt. Hervorzuheben ist der sechste Platz beim Saisonkehraus im Super-G von St. Moritz.

Im Interview mit skiweltcup.tv blickt der gebürtige Westfale auf den letzten Ski-Winter zurück. Außerdem erörtert er angesichts der vielen Verletzten die heiß diskutierte Materialreform und berichtet über seine Ziele im nächsten Jahr.

skiweltcup.tv: „Andreas, wie lautet dein persönliches Fazit nach der Weltcupsaison 2015/16? Konntest du dir diese vielen Top-15-Plätze vorstellen?“

Andreas Sander: „Mein Fazit fällt natürlich sehr positiv aus. Mit so einem Saisonverlauf konnte ich natürlich nicht rechnen. Ich hatte vor dem Winter nur drei 16. Plätze als beste Ergebnisse zu verzeichnen. Es war also schon mein Ziel, Top-15-Resultate zu erreichen. Dass es dann aber so viele wurden, ist natürlich umso schöner und macht natürlich Lust auf mehr. Jetzt bin ich aber erst einmal froh, dass der Winter vorbei ist.“

skiweltcup.tv: „Aus welchem Grund ist für dich Skifahren die schönste Sportart der Welt?“

Andreas Sander: „Allein die Landschaften der Berge, besonders im Winter, sind Grund genug. Es ist der Wahnsinn, im Winter auf dem Berg zu stehen, und die Pisten und das Panorama vor einem zu sehen. Aber im Skisport hat es mir natürlich besonders die Abfahrt angetan. Es ist die Geschwindigkeit, kombiniert mit Sprüngen und starken Kurven, die den Reiz ausmachen. Es ist schwer in Worte zu fassen, aber für mich gibt es nicht viel Schöneres, wie eine Abfahrt zu fahren.“

© Kraft Foods / Andreas Sander will in Kvitfjell Super-G Weltcupfinale klarmachen.

© Kraft Foods / Andreas Sander

skiweltcup.tv: „Marcel Hirscher hat mit seinem fünften Gesamtweltcupsieg in Folge Skisportgeschichte geschrieben. Was kann er von dir lernen?“

Andreas Sander: „Außer Fußballspielen kann Marcel nicht viel von mir lernen. (lacht) Vielleicht könnte ich ihm noch ein paar Gleitfähigkeiten, für die Abfahrt, mit auf den Weg geben. Das war es dann aber schon. Dass, was Marcel erreicht hat, ist einfach bewundernswert. Allein dass er fünf Jahre ohne größere Verletzung geblieben ist, zeigt wie fit er körperlich ist. Dazu leistet er mental wahnsinnig viel. Immer, wenn er unter Druck gesetzt wird, kontert er mit einer Wahnsinnsfahrt. Somit kann er leider nicht viel von mir, aber ich sehr viel von ihm, lernen.“

skiweltcup.tv: „Heuer gab es sehr viele Verletzte im alpinen Skisport. Muss man die Materialfrage neu eruieren?“

Andreas Sander: „Es ist, glaube ich, sehr schwer zu sagen, ob die vielen Verletzungen wirklich mit dem Material in Zusammenhang stehen. Es könnte allerdings sein. Das Material wurde etwas länger und weniger aggressiv. Dadurch haben wir Athleten einfach die Skischuheinstellungen aggressiver gemacht, um so dem Ganzen entgegen zu wirken. Es war natürlich trotzdem eine enorme Umstellung, allerdings nicht ganz so wie erst erwartet. Zumindest bei den Speed-Disziplinen. Da die neuen Skier aber viel mehr Krafteinsatz vom Athleten benötigen, kann das natürlich mit Verletzungen zusammenhängen. Es ist für mich allerdings schwer zu beurteilen wie genau man das Ganze wieder sicherer machen könnte.“

skiweltcup.tv: „Was machst du nun, wenn der Schnee unter deinen Füßen wegschmilzt, wann beginnt das Training im Hinblick auf die WM-Saison 2016/17, und welche Ziele hast du dir für diese gesetzt?“

Andreas Sander: „Erst einmal verbringe ich viel Zeit zu Hause, weil ich in die letzten vier Monate ja leider nur sehr selten dort war. Ich werde mich jetzt bis Mitte April von der Saison erholen und einfach mal andere Dinge machen. Ab Mitte April gehe ich mit meiner Mannschaft wieder auf Schnee, um das Material für den nächsten Winter zu testen. Wir nutzen noch die sehr guten winterlichen Verhältnisse auf den Gletschern und werden dann erst Mitte Mai eine längere Skipause, in der wir dann viel Kraft- und Ausdauertraining machen werden, einlegen.

Für mich ist es jetzt noch sehr schwer zu sagen, wie die Ziele für nächste Saison aussehen sollen. Man muss erst einmal schauen, wie ich durch die Vorbereitung komme. Im Sommer gibt es für mich noch genug zu tun und auch zu verbessern. Wenn mir das gelingt, möchte ich natürlich eine ähnlich gute Saison fahren und sie eventuell auch noch ‚toppen‘. Aber jetzt heißt es für mich erst einmal gut durch den Sommer kommen und den nächsten Schritt machen. Wenn mir das gelingt, kann ich selbstbewusst in die nächste Saison starten.“

Bericht und Interview für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

© Kraft Foods / Andreas Sander

© Kraft Foods / Andreas Sander

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