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Anton Lahdenperä will schon in Levi aufs Slalom-Podest fahren

© Kraft Foods / Anton Lahdenperä will schon in Levi aufs Slalom-Podest fahren

© Kraft Foods / Anton Lahdenperä will schon in Levi aufs Slalom-Podest fahren

Gällivare/Innsbruck – Der letztjährige Saison war die beste in der Karriere des 30-jährigen Skirennläufers Anton Lahdenperä aus Schweden. In diesem Sommer arbeitet der Athlet aus dem Drei-Kronen-Team hart, um seinen Traum vom ersten Weltcup-Podestplatz im bevorstehenden Winter zu erreichen. Bereits im Juniorenbereich war der Sportler aus Gällivare mit Mathias Hargin und Jens Byggmark unterwegs. Jetzt will er angreifen, und im Sommer ist er Innsbruck, um sich optimal auf den Winter vorzubereiten.

Das schwedische Verbandsportal www.skidor.com hat sich mit dem Skirennläufer nach dem ersten Schneetraining unterhalten.

Großer Fischer aus Gällivare, bist du da?

Haha! Ja, ein großer Fischer bin ich nicht. Die Fischerei macht jedoch Spaß und bringt Entspannung, doch von diesen Tagen hatte ich in diesem Sommer nicht viele.

Wie war dein Sommer in Innsbruck?

Ich hatte einen ziemlich ruhigen und entspannenden Sommer. Im Frühjahr brauchte ich einige Zeit, um die Akkus aufzutanken. Es war ein sehr heißer Sommer in Österreich, und an vielen Tagen kletterte das Quecksilber über 30 Grad °C. So habe ich oft den Sprung ins kalte Nass gewagt, um mich nach dem Training abzukühlen.

Das erste Training auf dem Schnee fand am Stilfser Joch statt. War es gut, wieder auf Skiern zu stehen?

Ja, es war ein sehr gutes Gefühl wieder auf dem Schnee durchzustarten. In der Regel war das Training in der Halle lustig, auch wenn ich danach immer ganz schön kaputt war. In diesem Jahr begannen wir mit dem Schneetraining etwas später, so wuchs auch der Heißhunger auf den Schnee gewaltig.

Es besteht etwas Nachholbedarf mit den Jungs nach der Sommerpause. Was steht alles an?

Wenn wir zusammensitzen wird viel über die Urlaubsabenteuer gesprochen. Natürlich spricht man auch über das Training und die verschiedenen Trainingselemente. Jeder hat aber auch sein eigenes Konzept um körperlich topfit in die Saison zu starten. So macht es aber auch Spaß, den anderen zuzuhören, und man lässt sich davon inspirieren.

Du trainierst viel mit dem deutschen Skirennläufer Dominik Stehle und dem deutschen A-Team. Gibt es große Unterschiede in der Vorgehensweise des athletischen Trainings zwischen der schwedischen und deutschen Mannschaft?

Ich war mit Dominik schon auf Schnee unterwegs. Auch zwei Athleten des DSV-Europacup-Team waren dabei. Die Deutschen trainieren jede Woche mit einem Fitness-Coach. Ich war zwar nicht bei allen Trainingseinheiten von ihnen dabei, aber wir haben schon oft zusammen gearbeitet. Insgesamt, so denke ich, dass die Ausbildung der Deutschen sehr intensiv ist. Die Leute, mit denen ich trainiert habe, trainieren mehr als ich. Ich denke aber auch, mehr muss nicht immer besser sein. Sowohl Deutschland, als auch Schweden hat ein starkes Team. So ist es schwer zu sagen, wer Recht hat.

Anton, du bist seit einigen Jahren ein Einwohner der Tiroler Landeshauptstadt Innsbruck. Was bewirkt diese Stadt für dich?

Ich denke, dass ich hier in Innsbruck mehr Perspektiven habe. Ich entdecke gerne neue und andere Dinge. Ich bin zwar immer noch mehr Schwede als Österreicher, aber ich fühle mich hier in Tirol sehr wohl. Aber als Mensch habe ich mich deshalb nicht geändert.

Wie funktionieren die Dopingtests für die Skirennläufer? Man las in einem Bericht der Welt-Anti-Doping-Agentur WADA, dass 2014 18.134 Skirennläufer und Snowboarder auf Doping getestet wurden…

Wir melden der WADA drei Monate im Voraus, wo wir uns jeden Tag erreichbar sind. Für eine Stunde am Tag stehen wir dann, an einer vorher bestimmten Adresse für einen Dopingtest zur Verfügung. Natürlich wurden wir auch außerhalb diese Zeitfensters von der WADA getestet.

Bis Mitte Januar 2015 verlief deine letztjährige Saison sehr stark. Was ist dann passiert?

Ja, zum Ende der Saison habe ich mich sehr schwer getan. Ich hatte zu Beginn der Saion ein gutes Paar Ski mit dem ich sehr gut zurechtgekommen bin. Danach hatte ich Probleme mit der Abstimmung, dachte zu viel nach und plötzlich war auch ein Stressfaktor da.

Trotzdem hast du deine beste Platzierung in der Slalom-Weltrangliste inne. Wann ist der erste Platz auf dem Stockerl im Weltcup fällig?

Hoffentlich ist dies schon im November beim Rennen im finnischen Levi der Fall.

Hast du etwas an deiner Materialabstimmung oder deinen Plänen für den bevorstehenden Winter geändert?

In Sachen Setup für die Skischuhe, dem Ski und der Bindung liegt noch einige Arbeit vor uns. Mein Skimann Magnus und ich sind noch beim Testen um die richtige Performance zu finden.

Was steht noch an?

Im Moment bin ich sehr gespannt, wie das Skitraining im Herbst verlaufen wird. Dann steht bald das erste Rennen auf dem Programm. Wir sind ein tolles Team, und in der Herrenmannschaft macht es wirklich viel Spaß, zusammen zu arbeiten, zu trainieren und Rennen zu bestreiten.

Bericht, Interview und Übersetzung für skiwelctup.tv: Andreas Raffeiner

Quelle: www.skidor.com (Auszug)

 

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