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Atomic Race Director Christian Höflehner: „Unsere Bilanz kann sich sehen lassen.“

Atomic Race Director Christian Höflehner: "Unsere Bilanz kann sich sehen lassen."

Atomic Race Director Christian Höflehner: „Unsere Bilanz kann sich sehen lassen.“

Das Atomic Team verabschiedet sich mit vier Kristallkugeln (Hirscher 2, Fill, Kilde), 18 Saisonsiegen, 43 Podiumsplätzen, jeder Menge Rekorden und viel Zuversicht für die WM-Saison 2016/17 in die Sommerpause. Abschied nehmen heißt es auch von Atomic-Service-Guru Edi Unterberger, der sich nach 25 Weltcupsaisonen, die letzten fünf davon an der Seite von Marcel Hirscher, mit der zehnten großen Kristallkugel zurückzieht.

„Unsere Bilanz kann sich mehr als sehen lassen. Wir sind weit über dem Soll. Ein großes Dankeschön an das Team, die Skibauer, die Entwickler, an die vielen kleinen und großen Räder, die in einer Saison ineinandergreifen müssen. So etwas ist nur möglich, wenn die ganze Firma hundertprozentig hinter dem Rennsport steht“, fasste Race Director Christian Höflehner in St. Moritz nach 84 Rennen zusammen. Die Highlights 2015/16: der historische 5. große „depperte Glasbecher“ hintereinander für Marcel Hirscher, kleine Kristallkugeln für Hirscher (Riesentorlauf, seine 7.), Peter Fill (Abfahrt) und Aleksander Aamodt Kilde (Super-G; nach souveränem 2. Platz in St. Moritz) und damit die „Zwei-Drittel-Mehrheit“ bei den Herren. 18 Saisonsiege, 14 zweite, 11 dritte Plätze und als Zugabe 7 Medaillen bei der Junioren-WM.

Christian Höflehner: „Marcel hat geliefert wie ein Uhrwerk – einfach unglaublich. Wahnsinn waren auch die beiden unverhofften Speedkugeln – durch Peter Fill, der für all die Jahre des zähen Kämpfens belohnt wurde, und durch Aleks Kilde, der uns früher als erwartet viel Freude bereitet. Und das noch lange tun wird. Nicht nur im Super-G, wie seine Laufbestzeit im Riesentorlauf-Finale gezeigt hat.“

MARCELS MISSION NUMMER 5: SUPERLATIVE AM FLIESSBAND

Freude bereiteten indes die Superlative, die Marcel Hirscher auch heuer wieder angehäuft hat. 1795 Punkte! Der zweithöchsten Score bei den Herren ever (hinter Atomic-Legende Hermann Maier 1999/2000 – 2000 Zähler). 19 Podestplätze! Rang 4 in der Allzeitwertung hinter Maier (22, 1999/2000), Phil Mahre (21, 1981/82), Ingemar Stenmark (20, 1980/81). 497 Zähler Vorsprung! Der größte Abstand seit Eberharter-Aamodt 2001/02. 64,1 Punkte pro Rennen! Der zweithöchste Wert seiner Karriere. Doch Marcel wäre nicht Marcel, würde er lange in der Vergangenheit schwelgen. Schon für Donnerstag sind die ersten Skitests anberaumt. „Wenn ich die Riesentorlaufkugel nächsten Winter wieder haben will, muss ich die Ärmel aufkrempeln und besser werden.“

PUCHNER, WEIRATHER, FELLER, SCHWARZ, SHIFFRIN

Die weiteren Atomic Helden beim Saison-Finale: Mirjam Puchner, die die Gunst der niedrigen Startnummer 4 in ihrem 45. Weltcuprennen zum Premierensieg in der Abfahrt nützte. Tina Weirather, die im Super-G ihren 6. Weltcupsieg fixierte und erstmals die 1000-Punkte-Schallmauer durchbrach. Marco Schwarz, der sich durch Rang 4 im Slalom als 8. der Weltrangliste hautnah an die Top-Startgruppe schob. Manuel Feller, der mit Slalom-Laufbestzeit im Finale und Rang 6 (bestes Karriereresultat eingestellt) einmal mehr sein großes Potenzial zeigte. Und Mikaela Shiffrin, die im Slalom mit 2,03 Sekunden Vorsprung (für sie bezeichnenderweise der zweitknappste dieses Winters) gewann. Die 21-Jährige ist damit seit 13.1.2015 in allen 9 Slaloms, in denen sie am Start stand, unbesiegt.

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