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Atomic Race Director Höflehner: „Alex kann der nächste Superelch werden!“

Atomic Race Director Höflehner: „Alex kann der nächste Superelch werden!“

Atomic Race Director Höflehner: „Alex kann der nächste Superelch werden!“

Kraftlackl Alexander Aamodt Kilde lässt im Weltcup erstmals so richtig die Muskeln spielen und sorgt in Garmisch für den 10. Atomic-Saisonsieg. Dahinter zeigt das gesamte Speedteam Stärke. Ebenso wie Tina Weirather, die in Marburg als Dritte abschwingt. Indessen schickt man sich an, den roten Teppich für die Rückkehr von Slalom-Queen Mikaela Shiffrin auszurollen.

Garmisch-Sieger Kilde: Stärker als Jansrud!

Die Piste: immer unruhiger. Die Sicht: immer schwieriger. Das Rennen: praktisch gelaufen. Für Sensationsmann Bostjan Kline. Doch dann brettelte Atomic-Rising-Star Alexander Aamodt Kilde mit Startnummer 30 die Kandahar talwärts – und stellte das Klassement auf den Kopf. “Es hat Spaß gemacht”; kommentierte das 23-jährige Kraftpaket (nicht mal Jansrud kommt an seine Werte heran) den Premierensieg im Herrenweltcup 2015/16 – ein wilder Ritt, der stellenweise an einen Blindflug erinnerte. Atomic Race Director Christian Höflehner unterstreicht den steilen Aufstieg seines Schützlings: “Vor der Saison fanden sich in den Top-30 der Abfahrts-Weltrangliste gerade einmal zwei Athleten aus den 90er-Jahrgängen. Und jetzt gewinnt ein 92er eine derart schwierige Abfahrt. Das war allererste Sahne. Auch die Teilzeiten in den Flachstücken sprechen Bände”, bilanziert Christian Höflehner zufrieden.

Höflehner: „Alex kann der nächste Superelch werden!“

Zumal hinter Kilde das gesamte Speed-Team in Folge Stärke bewies: Kitz-Champ Peter Fill als 11., Travis Ganong als 6. und Andreas Sander, mit seinem besten Karriere-Ergebnis, als 8. Der 26-jährige Deutsche trug seine Bewunderung für Markenkollege Kilde unverblümt zur Schau. “Was Kristoffersen in den technischen Disziplinen, wird Kilde in den nächsten Jahren im Speedbereich sein.” Race Director Höflehner pflichtet bei: “Alexander hat das Zeug, die Tradition der Superelche aufrecht zu erhalten. Er kann ein ganz Großer werden, aber wir machen ihm keinen Druck. Im Speed braucht es viel Erfahrung, er soll Schritt für Schritt Richtung Spitze gehen.”

Rennpferd Shiffrin scharrt in den Startlöchern

Marcel Hirscher war bei seiner Generalprobe für die Asien-Tournee im übrigen zur Untätigkeit gezwungen. Der RTL in Garmisch fiel, ebenso wie der Damen-Slalom in Marburg, den Niederschlägen und frühlingshaften Temperaturen zum Opfer. Noch am Samstag hatte Tina Weirather in Slowenien das Erfolgs-Wochenende in Rot mit Platz 3 eingeläutet – ihr vierter Podestplatz in diesem Winter. Michi Kirchgasser war als Halbzeit-16. im Finale 1,6 Sekunden schneller als Siegerin Viktoria Rebensburg, katapultierte sich auf Endrang 7.

Schützenhilfe für das Atomic Ladies Department könnte es schon in zwei bis drei Wochen geben. Mikaela Shiffrin bekommt nach einem ersten, schmerzfreien Schneekontakt am Mittwoch für zehn Tage Besuch von ihrem Atomic-Servicemann Kim Erlandsson. Danach wird entschieden, wann die Olympiasiegerin in den Weltcupzirkus zurückkehren kann. Zur Debatte stehen Jasna Anfang März, Soldeu, ja selbst Stockholm (City Event am 23.2.). Christian Höflehner: “Sobald Mikaela vollkommen fit ist, wird sie einsteigen, auf keinen Verletztenstatus oder irgendeine Taktik Rücksicht nehmen. Sie ist ein Rennpferd, das sich nicht zurückhalten lässt, hält es zuhause ja jetzt schon kaum mehr aus.”

 

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