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Beat Feuz will auch bei der Heim-WM in St. Moritz erfolgreich sein

© HEAD / Beat Feuz will auch bei der Heim-WM in St. Moritz erfolgreich sein

© HEAD / Beat Feuz will auch bei der Heim-WM in St. Moritz erfolgreich sein

Schangnau – Nach seiner Verletzung an der Achillessehne hatte in der letzten Saison niemand den Schweizer Skirennläufer Beat Feuz auf der Rechnung. Doch der Eidgenosse gab nach seinem Comeback in Wengen so richtig Gas.

Durch die guten Ergebnisse katapultierte er sich sogar in der Abfahrtsgesamtwertung noch auf den fünften Rang. Diese steigende Formkurve erweckte die Neugier, sodass kurzerhand der Emmentaler von FIS-Ski-com zum Interview gebeten wurde.

Beat, in der Vergangenheit wurdest du oft von Verletzungen heimgesucht. Dabei denken wir etwa an die Achillessehne oder die leidvolle Geschichte um das Knie. Wie geht es dir rein körperlich?

Mir geht es soweit ganz gut, die Achillessehne ist wieder völlig schmerzfrei. Das Knie ist immer noch der Schwachpunkt, aber mit den Schmerzen habe ich auch gelernt umzugehen.

In Wengen bist du mit einem einzigen Trainingstag auf Abfahrtsskiern an den Start gegangen! Warum war ein Start für dich so bedeutend? Ist eine Fahrt vor heimischer Kulisse eine zusätzliche Motivation für dich?

Ich habe von Anfang an gesagt, dass Wengen mein Ziel ist. Ich habe mir aber gedacht, dass das mit der Vorbereitung locker reichen sollte. Aber es war dann alles anders: Ich konnte nur Super-G trainieren und wusste in Wengen nicht, ob die Achillessehne diese Belastung aushält. Zum Glück war alles gut, und ich konnte starten. Angst vor einem Sturz hatte ich nicht, aber der Respekt vor dieser Aufgabe war schon sehr groß.

Wenn man zurückblickt, kann man sagen, dass das Rennen auf dem Lauberhorn ein sehr erfolgreiches Comeback war. Nach deinem elften Rang in Wengen fuhrst du sowohl in Kitzbühel als auch in Garmisch-Partenkirchen aufs Podest. Mit den letzten Erfolgen konntest du dich unter den Top-5 in der Disziplinenwertung klassieren. Worauf kannst du das zurückführen?

Es war unglaublich, dass mein Comeback so gut funktioniert hat. In Wengen spürte ich, dass zwischen Platz zehn und 15 etwas möglich ist, aber das ich ab dort nur noch in den Top-5 war, konnte ich auch zum Ende der Saison nicht begreifen. Manchmal ist es besser, dass man keine Erklärung hat.

Es gibt viele Ähnlichkeiten zwischen dir und Aksel Lund Svindal. So hattet ihr beispielsweise die gleiche Verletzung und konntet nur eine halbe Saison an den Start gehen. Trotzdem kamt ihr unter die besten Fünf. Gibt es Parallelen, die du erkennst? Half es dir, als du seine Erfolge zu Saisonbeginn angesehen hast?

Dass Aksel nach der Verletzung wieder gewonnen hat, war extrem beeindruckend. Mir persönlich hat mehr geholfen, dass er die gleiche Verletzung hatte wie ich. Außerdem wurde ich vom gleichen Arzt wie er operiert. So wusste ich genau, wann ich welche Steigerungen im Reha-Training auf mich nehmen darf und muss. Er hatte ja auch mit der WM in Vail ein Ziel in der Mitte in der Saison.

Du hast deine zwei Siege beim Saisonfinale in St. Moritz eingefahren. Ist das ein gutes Omen für die bevorstehende Heim-WM am gleichen Ort? Sind die Welttitelkämpfe in der nächsten Saison für dich ein Ziel? Wie wird es deine Performance beeinflussen, und kannst du diese Erfolge im nächsten Jahr mit einer Goldmedaille wiederholen?

Die Strecke passt mir sehr gut, und es gefällt mir auch sehr in St. Moritz. Klar ist die Heim-WM das große Ziel in der nächsten Saison, aber auch Wengen und Kitzbühel stehen ganz oben auf der Liste. Das Wichtigste ist sicher, dass mein Körper fit ist und dass ich ohne Verletzung durch den ganzen Winter komme. Dann kann ich, wenn möglich, am Tag X angreifen…

Wir hoffen, dass es mit der sommerlichen Vorbereitung gut verläuft. Was sind deine Pläne? Wann wirst du wieder auf den Skiern stehen, und wirst du auch in Chile dabei sein?

Unser Team bleibt in diesem Jahr in Europa. So trainieren wir hauptsächlich in Saas Fee und Zermatt! Das erste Mal auf Schnee werde ich Mitte August arbeiten.

2012 lagst du am Ende nur 25 Zähler hinter Marcel Hirscher in der Gesamtwertung. Ist die Kombi für dich eine Disziplin, die du wieder ansteuern wirst. Du hast in deiner Jugend bei den Junioren-Weltmeisterschaften im Slalom eine Medaille geholt. Ist daher ein Start in der Kombi realistisch?

Es ist nicht ausgeschlossen, dass ich wieder in der Kombination fahre, aber die Hauptdisziplinen werden auch in der nächsten Saison die Abfahrt und der Super-G bleiben. Bei einer Kombination oder besonders im Slalom ist der Druck für mein Knie immer sehr groß, und dieses Risiko ist immer etwas schwierig einzuschätzen.

Bericht und Übersetzung für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Quelle: www.fis-ski.com   

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