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Bestzeit für Jansrud beim 2. Abfahrtstraining in Kitzbühel

© HEAD  /  Kjetil Jansrud (NOR)

© HEAD / Kjetil Jansrud (NOR)

Kitzbühel – Am heutigen Donnerstag wurde auf der berühmt-berüchtigten „Streif“ in der Tiroler Gamsstadt Kitzbühel der zweite Probelauf für die am Samstag stattfindende Abfahrt ausgetragen. Dabei hatte Kjetil Jansrud aus Norwegen in einer Zeit von 1.54,71 Minuten die Nase vorn. Er hatte große Probleme und konnte bei der Ausfahrt Traverse artistisch einen Sturz vermeiden. Der Wikinger sagte im ORF-Interview: „Bei der Schrägfahrt über die Traverse war ich noch gut dabei. Ich wollte den Ski laufen lassen, aber die letzte Kante wäre mir fast zum Verhängnis geworden. Ich bin glücklich dass da nichts passiert ist. Natürlich ist es gut für das Selbstvertrauen wenn man im Training zweimal Bestzeit erzielen kann. Aber es wird immer schneller und ich bin mir sicher, dass man am Samstag noch viel schneller sein muss als heute.“

Zweiter wurde der Südtiroler Christof Innerhofer (+0,20). Platz drei teilten sich Olympiasieger Matthias Mayer und der routinierte Schweizer Didier Défago (+je 0,47). Der Kärntner analysierte seinen Lauf wie folgt: „Oben ist es ziemlich eisig und extrem unruhig. Wenn man dann unten zur Hausbergkannte kommt, wo die Sonne hin scheint, ist es ein extremer Unterschied. Natürlich schaue ich mir auch noch einmal die Fahrt von Kjetil an. Er scheint oben eine sehr gute Linie gefunden zu haben. Aber für Samstag ist schon noch einiges drinnen, was ich noch abrufen kann. Nach dem Super G am Freitagvormittag bereite ich mich auf die Abfahrt vor. Beim Kombislalom werde ich definitiv nicht starten. Bei der WM ist die Kombination aber durchaus ein Thema.“

Der Franzose Guillermo Fayed (+0,53) belegte vor dem US-Amerikaner Bode Miller (+0,67) den fünften Platz.

Offizieller FIS Endstand: 2. Abfahrtstraining der Herren in Kitzbühel

Vorjahressieger Hannes Reichelt (+0,85) aus Österreich belegte den siebten Rang. Er vergab durch einen Fehler in der Ausfahrt des Steilhangs sowohl eine bessere Zeit als auch eine bessere Platzierung. Der 34-Jährige sagte im ORF-Interview: „Oben ist mir kurz das ‚Herzerl‘ stehen geblieben. Das hätte auch anders ausgehen können. Im Flachstück hatte ich das Gefühl, ich hätte einen Stein erwischt, war dann aber doch nicht so. Die Marschrichtung passt, nur die Fehler darf ich am Samstag nicht machen, dann ist einiges möglich. Auch für den Super G morgen passt die Form, wo die Traverse sicher eine Herausforderung sein wird. Spektakulär wird es auf alle Fälle.“

Dominik Paris (+1,07) aus dem Ultental kam mit der achtbesten Zeit ins Ziel. Er war um eine mickrige Hundertstelsekunde schneller als Travis Gangong aus den USA. Letzterer hatte ja die Abfahrt in Santa Catarina Valfurva für sich entschieden. Zehnter wurde Georg Streitberger (+1,23) aus Österreich, der seinen Teamkollegen Max Franz um gerade einmal drei Hundertstelsekunden auf Position elf verwies. Streitberger meinte im ORF-Interview: „Heute war es schon etwas schneller als am Dienstag. Die Piste ist bestens vorbereitet. Der Sprung in die Mausefalle wurde zwar verändert, aber da wir schneller unterwegs waren, sind wir genauso weit gesprungen.“

Franz sagte im TV-Gespräch: „Oben war ich nicht optimal unterwegs und hab schon einen guten Rückstand aufgefasst. Der Rest ist mir ganz gut gelungen. Es war heute sehr schön zu fahren, die Sicht war sehr gut und es hat richtig Spaß gemacht.“

Beat Feuz aus der Schweiz wurde 13., hatte aber schon 1,39 Sekunden Rückstand auf Jansrud. Feuz‘ Mannschaftskollegen Patrick Küng (+1,50) und Carlo Janka (+1,71) fuhren auf die Plätze 15 und 16. Der Südtiroler Werner Heel (+1,77) kam auf Rang 17. Er war somit schneller als der Deutsche Josef Ferstl (21.; +1,96), die Eidgenossen Mauro Caviezel (23.; +2,34) und Silvan Zurbriggen (24.; +2,42), sowie ÖSV-Speedspezialist Otmar Striedinger (25.; +2,63). Zurbriggens Kollege Marc Gisin (+1,93) stürzte sich mit Startnummer 37 ins Geschehen und befindet sich derzeit auf Rang 20. Klaus Kröll und Romed Baumann, ebenfalls dem Team Austria angehörig, klassierten sich außerhalb der Top-25 des heutigen Trainingslaufs. Rok Perko aus Slowenien fuhr mit der hohen Nummer 40 auf Position 19.

Nach einem wilden Sprung über die Mausefalle kam der Franzose David Poisson zu Sturz, konnte aber das Training mit einem Zeitrückstand von 11,04 Sekunden beenden. Der Tscheche Ondrej Bank verlor einen Ski und musste die Fahrt abbrechen. Nach seinem Sturz am Dienstag musste der Kanadier Manuel Osborne-Paradis heute auf den Trainingslauf verzichten. Tobias Stechert, der bei der Lauberhornabfahrt noch mit Platz sieben überraschen konnte, musste seine Fahrt nach einem weiten Sprung abrechen. Scheinbar zog sich der der 29-Jährige eine Verletzung im rechten Knie zu. Wir hoffen, dass der sympathische Deutsche sein WM-Ticket nicht gegen einen Krankenhausaufenthalt tauschen muss.

Soweit der Stand nach 40 gestarteten Athleten. Das offizielle Endresultat des zweiten Trainingslaufs in Kitzbühel wird natürlich nachgereicht.

Offizieller FIS Endstand: 2. Abfahrtstraining der Herren in Kitzbühel

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

 

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