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Blick zurück: Das lange Ski-Wochenende der DSV Athleten

Josef Ferstl präsentierte sich in Gröden in guter Form

Josef Ferstl präsentierte sich in Gröden in guter Form

Ein langes Wintersportwochenende geht zu Ende, Hirscher und Svindal kämpfen um den Gesamtweltcup und die Deutschen verpassen zweimal knapp das Podest.

Das Skiwochenende begann mit der Kombination der Damen: ganz vorne Lara Gut aus der Schweiz, Lindsey Vonn und Michaela Kirchgasser. Die Deutschen hatten nichts mit der Entscheidung zu tun, aber die 21-jährige Patrizia Dorsch sammelte auf Platz 18 wichtige Weltcuppunkte.

Am selben Tag wurde in Gröden der Super-G der Herren ausgetragen; auch hier fand man erwartungsgemäß keine Deutschen unter den Top-Ten, aber einen soliden Platz 14 für Andreas Sander sowie einen guten 17. Platz für Josef Ferstl. Ganz oben auf dem Podest strahlte Aksel Lund Svindal, dahinter seine norwegischen Landsmänner Kjetil Jansrud und Aamodt Aleksander Kilde, die das rein norwegische Podium komplettierten.

Im französischen Val d’Isère fand am Samstag die Abfahrt der Damen statt, und Lara Gut demonstrierte ein weiteres Mal ihre momentane Spitzenform mit Rang 1. Fabienne Suter sorgte mit ihrem zweiten Platz für einen schweizerischen Doppelsieg, und ebenfalls auf das Podest fuhr die Kanadierin Larissa Yurkiw. Die Deutsche Viktoria Rebensburg musste sich mit einem 14. Platz zufriedengeben. Lindsey Vonn schied im ersten Lauf aus und musste ihre Hoffnungen auf eine Spitzenposition aufgeben.

Die Speed-Fahrer bestritten neben dem Super-G auch noch eine Abfahrt in Gröden am Samstag. Wenig überraschend Svindal und Jansrud auf den Plätzen 1 und 3, dazwischen hatte sich nur der Franzose Guillermo Fayed gekämpft. Für eine freudige Überraschung aus Sicht des DSV sorgte Josef Ferstl, der mit einem tollen zehnten Platz überzeugen konnte.

Das lange Wochenende endete für die alpinen Damen bereits am Sonntag mit dem Riesenslalom in Courchevel. Nach einem sehr guten ersten Lauf, und einer zwischenzeitlichen Platzierung auf Rang 5, hatte Viktoria Rebensburg perfekte Chancen auf einen Platz unter den besten drei.

In den letzten Saisonrennen hatte Rebensburg sich im 2. Durchgang stets verbessert, dies ließ große Hoffnungen aufkommen. Tatsächlich fuhr die 26-Jährige einen nahezu makellosen Kurs und kam mit Bestzeit ins Ziel; nur die zeitgleichen Lara Gut und Nina Løseth, sowie die österreichische Gewinnerin Eva Maria Brem waren schneller als die Deutsche. So musste sich Rebensburg mit dem undankbaren vierten Platz arrangieren. Nach dieser starken Vorstellung kann man sich jedoch bereits heute auf die nächsten Rennen der Olympiasiegerin freuen.

In Alta Badia griffen am Sonntag die Techniker in das alpine Geschehen ein. Felix Neureuther überzeugte im ersten Lauf auf der Gran Risa mit einem starken vierten Rang. Auch Stefan Luitz zeigte was in ihm steckt und fuhr auf einen guten achten Platz. Fritz Dopfer hingegen wirkte wieder einmal ein wenig zu verhalten. Trotz stets guter Technik fehlte einfach streckenweise die Aggressivität, um wieder ganz vorne dabei zu sein. Letztendlich belegte er mit einem Rückstand von fast drei Sekunden auf Hirscher den 17. Platz. Neureuther zeigte einen schwächeren zweiten Lauf und wurde auf Platz 8 zurückgeworfen. Luitz beendete das Rennen auf einem zufriedenstellenden zehnten Platz. Die größte Überraschung aus deutscher Sicht war sicherlich Dominik Schwaiger, der 24-Jährige vom WSV Königssee, fuhr mit der Startnummer 46 auf einen hervorragenden 19. Platz und sammelte seine ersten Weltcuppunkte.

Am Montag feierte dann der Parallel-Riesenslalom in Alta Badia Premiere. Jeweils zwei Fahrer tragen ein direktes Duell aus, der Schnellere kommt eine Runde weiter. Marcel Hirscher und den deutschen Fahrern Neureuther und Co. mit Ausnahme von Newcomer Dominik Schwaiger schien dieses Format nicht zu liegen. Denn sowohl Neureuther als auch Hirscher, Dopfer und Luitz schieden bereits in der ersten Runde aus. Dominik Schwaiger hingegen verzauberte die Fans; mit risikofreudigen und couragierten Fahrten.  Er kämpfte sich bis ins Halbfinale und musste sich dort nur, wie bereits zuvor Luitz, Aksel Lund Svindal geschlagen geben. Im kleinen Finale um Platz drei unterlag Schwaiger dann knapp dem Schweden André Myhrer. Ein vierter Platz in diesem Riesenslalom ist jedoch für den jungen Deutschen ein Top-Ergebnis, mit dem wohl kaum einer gerechnet hat. Ganz oben auf dem Treppchen stand wieder einmal ein Norweger, Kjetil Jansrud und dahinter Aksel Lund Svindal gefolgt von André Myhrer.

Dieses lange Wettkampfwochenende endete mit dem Slalom der Männer in Madonna di Campiglio. Henrik Kristoffersen legte einen unfassbaren ersten Lauf hin und deklassierte die versammelte Weltspitze, welche über eine Sekunde zurücklag. Der Rest des Feldes blieb relativ nah beieinander, angeführt von Marcel Hirscher auf dem zweiten Rang. Neureuther und Dopfer lagen auf Rang 6 und 9 durchaus noch in Schlagdistanz zum Podest trotz eines Rückstandes von knapp 1,5 Sekunden auf den jungen Norweger Kristoffersen.

Im zweiten Lauf machte ein junger Österreicher auf sich aufmerksam; Marco Schwarz verbesserte sich von Rang 17 im ersten Lauf auf einen sensationellen dritten Platz. Fritz Dopfer gewann wieder mehr Sicherheit und wurde guter Sechster. Felix Neureuther riskierte alles im zweiten Durchgang; um Plätze gutzumachen; konnte seinen Lauf aber nicht durchziehen und schied im Steilhang aus. Marcel Hirscher konnte zwar die Bestzeit seines Landsmannes Schwarz knacken und einen zweiten Platz sichern, aber gegenüber dem Überflieger Henrik Kristoffersen war auch er machtlos und musste sich mit 1,25 Sekunden Rückstand geschlagen geben. Kristoffersen gewinnt damit auch den zweiten Slalom der Saison und war an diesem Abend unschlagbar, doch die Saison ist noch lange nicht beendet, und auch Hirscher und Neureuther möchten in den nächsten Rennen wieder ein gewichtiges Wörtchen mitreden.

Im Gesamtweltcup führt Hirscher nun wieder vor Svindal, bester Deutsche ist Felix Neureuther auf Rang 6.

Das lange Ski-Wochenende vor Weihnachten endete zwar ohne deutschen Podestplatz, doch die zwei vierten Plätze und vor allem die Leistungen von Josef Ferstl und Dominik Schwaiger, lassen auf mehr hoffen.

Bericht für Skiweltcup.TV:  Chiara Theis

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