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Carlo Janka gewinnt Olympia-Super-G Generalprobe in Jeongseon

Carlo Janka gewinnt Olympia-Super-G Generalprobe in Jeongseon

Carlo Janka gewinnt Olympia-Super-G Generalprobe in Jeongseon

Carlo Janka gewinnt in Jeongseon die Generalprobe auf der 2217 Meter langen Olympia-Super-G-Strecke von Pjöngjang. Der Schweizer konnte die gesammelten Eindrücke bei der Besichtigung am besten umsetzen und fand in 1:26.16 Minuten die schnellste Linie Richtung Ziel. Christof Innerhofer (+ 0.82), der in der Trainingswoche immer mit der Rennstrecke im „Alpinresort Jeongseon“ haderte, schloss heute als Zweiter seinen Frieden mit der Olympiapiste von 2018. Den dritten Rang auf dem Podest sicherte sich der der Oberösterreicher Vincent Kriechmayr (+ 1.06).

Carlo Janka: „Im Super G ist es sehr schwierig. Nur eine Besichtigung und dann muss es passen. Es schaut so aus, dass ich fast 30 werden musste und nach Südkorea reisen, damit ich einen Super G gewinne. Ich hatte ein paar Infos am Start und konnte das perfekte umsetzen. Ich hoffe, dass es so weitergeht. Aber ich muss mit dem Rücken aufpassen. Viel trainieren kann ich nicht.“

Christof Innerhofer: „Ich bin sehr erleichtert. Mit dem Resultat ist mir ein Stein vom Herzen gefallen. Das letzte Mal im Super G war ich beim Finale 2012 in Schladming am Podest. Das ist fast vier Jahre her, man muss immer weiterkämpfen. In der Abfahrt fehlt hier die Geschwindigkeit. Ich habe nicht die Kurssetzung kritisiert. Ich habe nur gesagt, dass die Geschwindigkeit fehlt. Normal fährt man den Großteil über 100 km/h – hier zu 80 Prozent unter 100 km/h. Man kann die Abfahrt fahren, aber das ist so, wie wenn man ein Radrennen nur flach fährt.“

Vincent Kriechmayr: „Ich habe es eigentlich recht gut erwischt, außer beim zweiten Tor. Ich bin die Sprünge taktisch gefahren, Janka hat es voll auf Zug erwischt und deshalb hat er verdient gewonnen. Ich habe gewusst, dass ich gut drauf bin. Dass es endlich ein Podium wurde freut mich. Ich habe mir einige Läufer oben angeschaut, daher habe ich gewusst, wo die kniffligen Stellen sind.“

Der Siegeszug der Wikinger wurde heute vorrübergehend gestoppt. Als bester Norweger reihte sich Aleksander Aamodt Kilde (+ 1.26) vor dem Südtiroler Peter Fill (+ 1.26) auf dem vierten Platz ein.

Auf der Strecke des „blauen Drachen“, die mit drei weiten Sprüngen viel Mut erforderte, konnte der Salzburger Marcel Hirscher (+ 1.32) seine Technik ausspielen, und schob sich, hinter Romed Baumann (5. Platz – + 1.30) und vor dem Franzosen Blaise Giezendanner (8. – + 1.40), sowie Hannes Reichelt (9. – + 1.32) auf einem ausgezeichneten siebten Rang.

Im ORF-Interview zeigte sich der vierfache Gesamtweltcupsieger mit seiner Leistung sehr zufrieden: „Ich glaube, dass ich das Maximum rausgeholt habe. Einen Fehler habe ich eingebaut, der sicher nicht optimal war. Aber dafür, dass nur ‚Regenbogenschwanzler‘ drin sind, ist es okay. Es sind zwei Kurven drinnen, wo es ziemlich um die Ecke geht, da war ich weit draußen.“

Romed Baumann: „Es ist schon positiv. Wenn ich mir die Zeiten anschaue, dann wäre das Podium auch drin gewesen. Es war heute ein so schwerer Super G mit vielen Schlüsselstellen. Die Haupt-Schwierigkeit war die Richtung über die Sprünge. Beim ersten musste man ein Mittelding finden, wie man den fährt.“

Hannes Reichelt: „Bei mir hat keine Falle zugeschnappt. Es war eigentlich ein Flüchtigkeitsfehler. Ich war schon so auf das Tor beim Sprung fokussiert, dass ich auf das dritte Tor vergessen habe. Ab der 2. Zwischenzeit habe ich dann fast nichts mehr verloren. Der Grundspeed passt im Super G. Wenn man mit so einem Fehler noch in den Top 10 ist, dann passt das.“

Mit einer starken Leistungen warteten am heutigen Sonntag DSV Rennläufer Andreas Sander (+ 1.49) und der Slowene Bostjan Kline (+ 1.51) auf, die sich auf den Rängen zehn und elf positionieren konnten.

Für ein weiteres Ausrufezeichen im DSV-Team sorgte Klaus Brandner (+ 1.79), der vor einer Woche seinen 26. Geburtstag feierte. Der Berchtesgadener beendete die Super-G Olympia-Generalprobe hinter dem Franzosen Valentin Giraud Moine (12. – + 162) und dem Italiener Mattia Casse (13. – + 1.66), zeitgleich mit dem Schweizer Ralph Weber (+ 1.79) auf dem vierzehnten Platz.

Auf dem vom italienischen Chefcoach Alberto Ghidoni schnell und anspruchsvoll gesetzten Kurs, schieden die Mitfavoriten Kjetil Jansrud aus Norwegen, der Südtiroler Dominik Paris, der Franzose Johan Clarey und der US-Amerikaner Andrew Weibrecht nach Torfehler aus. Der schnellste Österreicher der gestrigen Abfahrt, Otmar Striedinger sowie der Italiener Matteo Marsaglia kamen zu Sturz. Während Striedinger unverletzt ins Tal fahren konnte, zog sich Marsaglia eine Hüftprellung zu. Noch schlimmer erwischte es wohl den französischen Abfahrtsspezialisten Maxence Muzaton, der mit Startnummer 40 stürzte und mit dem Akia abtransportiert werden musste.

Im Gesamtweltcup konnte Hirscher seinen Vorsprung gegenüber dem Norweger Henrik Kristoffersen, der in Jeongseon nicht am Start war, auf 134 Punkte ausbauen.

Im Super-G Disziplinen-Weltcup führt weiter der Norweger Aksel Lund Svindal, der wegen einem Kreuzbandriss in dieser Saison keine Rennen mehr bestreiten kann, mit 310 Punkten. Andrew Weibrecht (- 120), Aleksander Aamodt Kilde (- 125) und Kjetil Jansrud (- 144) konnten heute keinen Boden gut machen. Vincent Kriechmayr (- 142) und Carlo Janka (- 148) sowie Peter Fill (- 152) haben ihre Chancen deutlich verbessert.

Kjetil Jansrud: „Heute war es ganz umgekehrt wie gestern. Es war ein taktischer Fehler. Ich war überrascht. Es hat sich etwas geändert gegenüber der Besichtigung. Der Fehler kann im Super G passieren, es ist halt eine besondere Disziplin. Ich denke aber, dass ich in Super G und Abfahrt gut in Form bin. An diesem Wochenende waren 50 Prozent gut.“

Offizieller FIS Endstand: Super-G der Herren in Jeongseon

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