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Carlo Janka wird 30, herzlichen Glückwunsch!

Carlo Janka wird 30, herzlichen Glückwunsch!

Carlo Janka wird 30, herzlichen Glückwunsch!

Obersaxen – Heute wird, wenn wir unsere Chronik aufschlagen, Carlo Janka 30 Jahre alt. Der Schweizer gehört zu den besten Skifahrern der Welt und geht in allen Disziplinen mit Ausnahme des Slaloms an den Start.

Ende 2011 bestritt Janka seine ersten FIS-Rennen. Auf kontinentaler Ebene debütierte er ab 2004 und im Jahr seines ersten Erfolgs (Bronzemedaille bei der Junioren-WM im Riesenslalom 2006) belegte er in der Europacupgesamtwertung den vierten Platz.

Im Konzert der Großen debütierte der Eidgenosse schon im Dezember 2005; ein Jahr später holte er beim legendären Riesentorlauf auf der Gran Risa als 20. seine ersten Weltcuppunkte. Die große Überraschung erfolgte im November 2008, als er mit der sehr hohen Startnummer 65 als Dritter in der Abfahrt von Lake Louise ins Ziel kam und das Siegerfoto im positiven Sinn aus seiner Sicht kaputtmachte.

Im Dezember des gleichen Jahres gewann er den Riesenslalom in Val d’Isère, kurze Zeit später entschied er die Super-Kombination in Wengen für sich. Alle drei Erfolge unterstrichen, dass der Swiss-Ski-Athlet in der Weltspitze angekommen war. Bei der WM 2009 holte er sich in der Abfahrt die Bronze- und im Riesentorlauf die Goldmedaille. Letzterer Erfolg schmeckte besonders süß, zumal er Benjamin Raich und Ted Ligety auf die Plätze zwei und drei verwies. Am Ende der Saison 2008/09 holt er sich den ersten Rang im Kombinationswertung.

Auch wenn er im Hinblick auf den Olympiawinter 2009/10 nicht gut trainieren konnte und durch eine Viruserkrankung teilweise sehr müde war, gelangen ihm im Dezember drei Siege in Beaver Creek und das in drei verschiedenen Disziplinen. Dieses Husarenstück war in der langen Historie des Weltcups nur dem Franzosen Jean-Claude Killy gelungen. Auch konnte er die Abfahrt auf dem Lauberhorn in Wengen für sich entscheiden.

Bei den Olympischen Winterspielen im kanadischen Vancouver 2010 gewann er die Goldmedaille im Riesentorlauf vor den beiden Wikingern Kjetil Jansrud und Aksel Lund Svindal, nachdem er in den Speeddisziplinen keinesfalls zurechtkam und sich in der Super-Kombination nur mit „Blech“ begnügen musste. Nichtsdestotrotz stand er in der Gesamtwertung ganz oben. Seit dem Winter 1991/92 und Paul Accola konnte kein Eidgenosse mehr die große Kristallkugel in die Höhe stemmen. Der Erfolg bescherte ihm mit dem Skieur d’Or eine weitere Auszeichung.

Schon im Folgewinter lernte der Eidgenosse die Schattenseite des Sports kennen. Er konnte aufgrund Herzrhythmusstörungen nicht an seine maximale Leistungsfähigkeit herankommen. Auch musste er die Saison aufgrund einer Operation, welche am Herzen durchgeführt wurde, unterbrechen. Nicht einmal zwei Wochen nach dem chirurgischen Eingriff gewann der Schweizer den Riesentorlauf von Kranjska Gora. Dieser Erfolg war etwas besonders, und jeder freute sich mit Janka.

In der Saison 2011/12 musste sich der Schweizer, obwohl das Virus verschwunden war, mit Rückenbeschwerden herumquälen. Auch lief die Materialabstimmung nicht nach Wunsch. Der Eidgenosse konnte aus seiner Sicht nur mäßige Leistungen erzielen, sodass er in der FIS-Punkte-Rangliste weit zurückgefallen war. Umso schöner war der Riesentorlauf von Beaver Creek 2013, wo er als 68. und Drittletzter an den Start ging und den sechsten Schlussrang erzielte. Langsam ging es bergauf; der sechste Platz bei der Olympiaabfahrt von Sotschi 2014 bewies dies.

Im Januar 2015 gewann der Eidgenosse die Heim-Kombi in Wengen. Und auch wenn die Welttitelkämpfe nicht zufriedenstellend verliefen, konnte er sich sukzessive steigern. Im Februar 2016 gewann er den Super-G von Jeongseon. Der Triumph bei der Olympiageneralprobe war zugleich sein 50. Antritt in dieser Disziplin und ein schöner Sieg bei seinem Jubiläumsrennen.

Abgerundet wird sein Profil mit der Bronzemedaille bei der Militär- und Polizei-WM 2008 im Riesenslalom und sieben Erfolgen bei FIS-Rennen. Im Europacup fuhr er fünfmal unter die besten Drei, kletterte jedoch nie auf das höchste Podest.

Wir von skiweltcup.tv wünschen dem Geburtstagskind von heute noch viele Erfolge im Weltcup und natürlich alles Gute und viele, verletzungsfreie Jahre im Ski-Zirkus.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

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