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Chapeau, Pintu! Alexis Pinturault gewinnt Auftakt-Riesentorlauf in Sölden

Alexis Pinturault gewinnt Auftakt-Riesentorlauf in Sölden

Alexis Pinturault gewinnt Auftakt-Riesentorlauf in Sölden

Sölden – Bei wechselhaften Bedingungen mit teils diffusen Sichtverhältnissen wurde auf dem Rettenbachferner hoch ober Sölden der erste Riesentorlauf der Herren im Rahmen des alpinen Ski-Winters 2016/17 ausgetragen. Dabei siegte der Franzose Alexis Pinturault dank zweier Laufbestzeiten in einer Zeit von 2.14,01 Minuten. Der Athlet der Equipe Tricolore resümierte wie folgt: „Ein Sieg ist immer etwas Besonderes. Es war ein großartiges Rennen heute. Im zweiter Lauf war es sehr schwierig, weil das Licht schlecht war. Für mich ist es wirklich gut gelaufen. Ich habe mehr erreicht, als ich mir gedacht hatte. Wenn man gleich zu Beginn am Podest steht, dann gibt das Selbstvertrauen – aber für den Gesamtweltcup ist das noch kein Zeichen.“

Zweiter wurde der Österreicher Marcel Hirscher, der sieben Zehntelsekunden langsamer als der Tagessieger war. Der Salzburger, der auf seinen 40. Sieg bei einem Weltcuprennen warten muss, sagte im TV-Gespräch: „Hoppala! Nach dem Fehler war ich schon ein bisserl grantig. Danach konnte ich schon noch einiges gut machen – ein geiler Tag. Bei einem Fehler bin ich schon dementsprechend sauer und gebe dann Vollgas. Ich bin schon sehr zufrieden – aber man sieht, dass da schon noch Luft ist. Alexis fährt schon noch mal eine Klasse drüber. Aber gegenüber dem Training ist es eine Riesen-Steigerung – schrägt! Die Erleichterung ist schon sehr groß – man läuft da im Kreis und rotiert. Jetzt muss mal Slalom gefahren werden – Vollgas. Ich habe da erst drei Trainingstage.“

Auf Platz drei landete der Deutsche Felix Neureuther (+1,37). Er war sehr glücklich und analysierte seinen dritten Rang, einhergehend mit 60 Weltcupzählern wie folgt: „Es ist eine Überraschung! Man muss schon sagen, dass Alexis und Marcel heute die dominierenden Läufer waren. Ich habe gewusst, dass ich nicht mehr der Allerjüngste bin und im Sommer mit den Kräften haushalten muss. Ich habe im Training nicht Vollgas gegeben wie die Jungen. Ich habe nicht ganz so tiefgestapelt wie Marcel, aber der dritte Platz kommt schon etwas überraschend.“

Offizieller FIS Endstand: Riesenslalom der Herren in Sölden

Eine mehr als gute Vorstellung lieferte der Slowene Žan Kranjec ab, der lediglich um sieben Hundertstelsekunden an einem Podestplatz vorbeifuhr. Der vierfache Sölden-Sieger Ted Ligety (+1,65) landete auf Rang fünf. Pinturaults Mannschaftskollege Thomas Fanara (+1,67) beendete den heutigen Arbeitstag auf Platz sechs. Siebter wurde der Eidgenosse Justin Murisier (+1,78), der vom dritten Platz zur Halbzeit etwas zurückfiel. Die besten Zehn des heutigen Riesenslaloms wurden vom Norweger Henrik Kristoffersen (+1,92), dem Franzosen Mathieu Faivre (+1,93) und dem Italiener Luca De Aliprandini (+2,12) abgerundet. Letzterer katapultierte sich dank der fünftbesten Laufzeit im Finale noch vom 22. Zwischenrang nach vorn.

Der Deutsche Benedikt Staubitzer (+2,14) wurde Zwölfter, nachdem er nach dem ersten Durchgang nur 29. war. Er war in der Endabrechnung nur um vier Hundertstelsekunden schneller als der auf Position 13 gereihte Weltmeister und Olympiasieger Carlo Janka aus der Schweiz. Jankas Swiss-Ski-Kollegen Gino Caviezel (+2,38) und Marco Odermatt (+2,41) waren fast gleich schnell unterwegs und klassierten sich auf den Rängen 16 und 17.

Stefan Luitz (+2,44) aus Deutschland wurde 19. Er klassierte sich vor den Österreichern Roland Leitinger (20.; +2,51) und Philipp Schörghofer (22.; +2,60), die den Südtiroler Florian Eisath (21.; +2,57) in die Zange nahmen. Leitinger, im Vorjahr Sechster, betonte im ORF-Interview: „Ich habe leider zu viele Fehler gemacht. Ich bin es nicht so locker runtergefahren, wie letztes Jahr. Der Rücken macht mir keine Probleme mehr – ich habe aber nicht so viel trainieren können.“

Teamkollege Schörghofer war nicht gerade zufrieden: „Es ist echt schade. Ich bin eigentlich richtig gut drauf. Aber es hat heute einfach nicht zusammengepasst. Es war superschöner Schnee – aber das war nicht das, was wir zuletzt trainiert haben. Ich werde in Beaver Creek wieder voll angreifen – vom Skifahren her brauche ich keine Angst haben.“

Enttäuschend verlief das Rennen für den DSV-Athleten Fritz Dopfer (+3,25) und Lokalmatador Christoph Nösig (+3,53), die auf den beiden letzten Rängen abschwangen. Drei Athleten sahen im Finale nicht das Ziel, so der Gadertaler Manfred Mölgg. Der nächste Riesentorlauf in der aktuellen WM-Saison findet am 4. Dezember im US-amerikanischen Beaver Creek statt. Dazwischen wird im lappländischen Levi ein Slalom der Herren ausgetragen.

Offizieller FIS Endstand: Riesenslalom der Herren in Sölden

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

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