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Christof Innerhofer gewinnt Abfahrt in Beaver Creek – Florian Scheiber auf Platz 4

Christof Innerhofer feiert 2. Weltcupsieg in der Abfahrt

Christof Innerhofer feiert 2. Weltcupsieg in der Abfahrt

Südtiroler Innerhofer gewinnt Abfahrt von Beaver Creek

Beaver Creek – Der Super G-Weltmeister Christof Innerhofer gewann die heutige Herrenabfahrt in Beaver Creek. Der 28-jährige aus Gais fuhr in einer Zeit von 1:41.69 Minuten zum Sieg. Zweiter wurde der zweifache Saisonsieger Aksel Lund Svindal aus Norwegen, der 23 Hundertstelsekunden Rückstand auf den Südtiroler aufwies. Platz drei ging an Kjetil Jansrud (NOR), der schon eine halbe Sekunde Rückstand auf Innerhofer aufriss.

Christof Innerhofer: Ein Wahnsinn, in Lake Louise war ich noch so weit weg. Ich hatte die letzten Monate noch so viele gesundheitliche Probleme gehabt. Im Training war ich schon sehr gut dabei und heute habe ich mir gedacht fahr ganz locker, verkrampf dich nicht, versuch einfach alles zu riskieren. Der Zug angehalten und ich muss aufsteigen. Hier hab ich die Chance vorne mitzufahren. Heute bin ich total happy, es ist sehr schön wieder ganz vorne dabei zu sein.“

Aksel Svindal: „Ich bin es etwas zu wild angegangen. Oben bin ich sehr gut gefahren aber unten dann ein bisschen zu heiß geworden. Am Ende war ich schon überrascht, dass es noch zu Rang zwei reichte.“

Für eine Sensation sorgte der Tiroler Florian Scheiber (+0,60). Der 25-Jährige ging mit Startnummer 42 ins Rennen und wurde Vierter. Auf das Podest fehlten lediglich 10 Hundertstel Sekunden.

Die Südtirolfestspiele komplettierten der Ultner Dominik Paris auf Platz fünf (+0,85) und Peter Fill aus Kastelruth auf Rang acht (+0,93).  Dazwischen klassierten sich der Österreicher Georg Streitberger und der Franzose Johan Clarey. Auf den neunten Platz fuhr Klaus Kröll, der Abfahrtsweltcupsieger des Vorjahres. Ihm fehlten am Ende 1,01 Sekunden auf Innerhofer.

Georg Streitberger: „Ich bin mit der Fahrt schon ganz zufrieden. In Lake Louise habe ich meine Trainingsleistung nicht runtergebracht, das war heute mein Ziel. Das ist mir annähernd gelungen.

Auf den Rängen zehn und elf klassierten sich die besten Schweizer. Didier Dèfago und Carlo Janka verloren je mehr als eine Sekunde auf den Sieger. Drittbester Österreicher war Joachim Puchner auf Platz 14 (+1,36) unmittelbar hinter dem drittbesten Schweizer Patrick Küng (+1,22). Romed Baumann aus Hochfilzen/Tirol klassierte sich außerhalb den besten 15. Siegmar Klotz war der langsamste des Südtiroler Quartetts und beendete das Rennen auf Platz 22 (+1,51). Einige Fahrer, so auch Stephan Keppler (GER) müssen noch bangen, damit zumindest eine kleine Handvoll Weltcuppunkte nach Hause mitnehmen können.

Zwei Geheimfavoriten konnten das Rennen auf der Raubvogelpiste nicht beenden. So war Max Franz (AUT) schnell unterwegs und ließ nach einem „Verschneider“ ein Tor aus. Dem Deutschen Tobias Stechert passierte das gleiche Schicksal. Jedoch verletzte er sich vermutlich am Knie ohne richtig zu stürzen. Wir hoffen, dass dem Jungvater nicht viel passiert ist und er beim nächsten Rennen wieder voll angreifen kann.

Max Franz: „Es war ein klassischer Innenskifehler. Das wurmt mich extrem. Weil das sehe ich selber nicht ein, dass man so in eine Kurve reinfährt. Normal kann ich das schnell abhaken und ich werde noch oft hier runter fahren. Mit meinen Trainingsläufen kann ich sehr zufrieden sein und das nehm ich mit in den Super G morgen.“

Tobias Stechert: „Ich hab einen Schlag aufs Knie bekommen. Ich hab leider schon mal beide Kreuzbänder abgehabt und das hat sich heute auch nicht gut angefühlt. Jetzt schauen wir mal und ich hoffe das es nicht zu schlimm ist.“

Das Rennen war dadurch für eine kurze Zeit unterbrochen. Interessant ist auch der Fakt, das mehrere Athleten bei der ersten Zwischenzeit schneller als Innerhofer waren, aber dann sukzessive Zeit auf den Sieger einbüßten.

Zwischenstand nach 45 Läufern.

FIS Endstand Abfahrt der Herren in Beaver Creek  

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

 

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