Comeback von Tina Weirather
Beim Saisonauftakt in Sölden wird Liechtenstein im Frauen-Riesenslalom lediglich durch Tina Weirather vertreten sein.
«Tina ist gut vorbereitet. Zwei Jahre bestritt sie keine Speedevents, in den Monaten Mai, Juni haben wir sie wieder an die langen Skier gewöhnt», informierte Damentrainer Pascal Hasler
«Weirather will im Speedbereich anknüpfen. Ihr Ziel lautet, in die Top 30 reinzufahren», so Hasler. Skitechnisch laute das Ziel, dass sie aggressiver und dynamischer fährt.
Weirather verlor auf die Schweizer Speedspezialistin Sutter zwischen 0,50 und 0,70 Sekunden. Gedacht sei, Weirather in allen Disziplinen einzusetzen. «Der Super-G und die Abfahrt nehmen wir mit», so die Pläne ihres Trainers.
Auf den Weltcup-Slalom in Levi wird sie verzichten. «Sie hat auch im Slalom Potenzial. Es stellt sich die Frage, den gesamten Umfang hinzukriegen. Vorerst müssen wir Prioritäten setzen, denn in der Super-Kombi ist einiges möglich.»
Trotz Verletztenstatus hat sie ihre Positionen in den Top 30 verloren. «Es wird wichtig sein, dass sie ihre Startpositionen verbessert», ergänzte LSV-Präsident Andy Wenzel.
Die Verletzung sei kein Thema mehr. «Selbstverständlich ist sie im Unterbewusstsein da, deshalb muss sie sich in die Speeddisziplinen hineintasten. Wenn das Vertrauen und der Mut wieder da sind, wird sie wieder voll da sein», ist Hasler überzeugt.




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