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Der Countdown läuft: Das Weltcup-Opening am Rettenbachferner in Sölden

© skiweltcup.soelden.com /  Der Countdown läuft: Das Weltcup-Opening am Rettenbachferner in Sölden

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Am kommenden Wochenende ist es wieder soweit: Beim Weltcup-Opening am Rettenbachferner in Sölden starten die Alpinen in die Saison 2015/2016. Interessante Fakten und amüsante Anekdoten rund um die traditionsreichen Rennen gibt´s hier.

Der erste Alpine Skiweltcup am Rettenbachferner wurde vor fast 22 Jahren im Oktober 1993 ausgetragen – schon damals markierten die Riesenslalombewerbe oberhalb des Ötztaler Wintersportorts Sölden den Start in die Weltcup-Saison. Bereits bei der zweiten Austragung im Jahr 1996 standen mit Siegerin Katja Seizinger und der drittplatzierten Hilde Gerg gleich zwei DSV-Fahrerinnen auf dem Podest. In der Folge fuhren auch Martina Ertl – gleich zweimal in den Jahren 2000 und 2003 – sowie zuletzt Viktoria Rebensburg im Jahr 2010 Bestzeit. Mit insgesamt vier Siegen rangieren die Athleten – oder besser Athletinnen – des Deutschen Skiverbandes somit auf Rang drei der ewigen Siegerliste von Sölden. Hinter den österreichischen Gastgebern mit insgesamt zehn und den USA mit insgesamt sechs Siegen. Wovon jeweils drei auf das Konto der Rekordsieger Hermann Maier und Ted Ligety gehen. Letzterer hat nicht nur drei Jahre in Folge (2011/12, 2012/13, 2013/14) gewonnen, sondern im Jahr 2012 mit einem Vorsprung von 2,75 Sekunden vor dem Zweitplatzierten auch einen der deutlichsten Siege in der Weltcup-Geschichte gefeiert. Bei den Damen gab es kurioserweise in den 17 seit 1993 ausgetragenen Rennen übrigens 20-mal eine Siegerin: Denn 2002 wurde es eng auf dem Podest, als Nicole Hosp, Tina Maze und Andrine Flemming in 1:49.91 Minuten zeitgleich auf Platz eins fuhren! Auch im letzten Jahr teilten sich Mikaela Shiffrin und Anna Fenninger zeitgleich den Sieg im Ötztal.

Mittlerweile ist das Weltcup-Opening am Rettenbachferner jedenfalls zur Tradition geworden: Seit der Saison 2000/2001 bilden die Rennen alljährlich den Auftakt des Weltcup-Winters. Dank seiner Höhenlage bietet das bis auf 3.340 Meter hinaufreichende Gletscherskigebiet in Sölden nämlich bereits im Oktober, was für die Durchführung von Skirennen unerläßlich ist: Schnee.

Erst ein Mal – im Jahr 2006 – mussten die Auftaktrennen wegen Schneemangels abgesagt werden. Trotz eines außergewöhnlich warmen Herbstes hatten die Veranstalter es damals geschafft, eine renntaugliche Piste zu präparieren, bis ein Starkregen wenige Tage vor den Rennen alle Anstrengungen zunichte machte. Ein Schicksal, das in diesem Jahr bereits im Vorfeld abgewendet wurde.

Zu tun gibt es für die Veranstalter auch so genug: Gilt es doch, 3,5 Kilometer Sicherheitsnetz, 7 Kilometer Absperrzaun, 260 Meter Absperrgitter und 180 Meter luftgefüllter Sicherheitsbarrieren zu installieren, 11,5 Kilometer Kabel zu verlegen, 100 Arbeitsplätze für Journalisten und 15 Live-Übertragungskabinen im Pressecenter bereitzustellen.

Ein logistisches Meisterstück ist es auch, die jeweils rund 15.000 Zuschauer vom Tal an den Ort des Geschehens zu bringen. Dazu pendelt an den Renntagen eine ganze Busflotte von der auf 1.350 Metern gelegenen Talstation der Giggijochbahn über die Ötztaler Gletscherstraße bis zum Gletscherstadion auf einer Höhe von 2.670 Meter. Ganz Sportliche können die 13 Kilometer lange Strecke mit einer durchschnittlichen Steigung von 11% übrigens von Juni bis September im Rahmen der Ötztaler Radtrophy inklusive Zeitmessung auch per Rad bewältigen. Die Schnellsten schaffen das in weniger als einer Stunde und fahren dabei eine Durchschnittsgeschwindigkeit von rund 14 Stundenkilometern.

Etwas schneller werden sich am kommenden Wochenende die Skirennfahrer dem Gletscherstadion nähern. Die beschleunigen nämlich auf eine Geschwindigkeit von 75 bis 85 Kilometer pro Stunde! Vom auf 3.040 Metern gelegenen Start geht es auf einer Distanz von knapp 1200 Metern durch rund 50 Tore bis ins 370 Meter tiefer gelegene Ziel – über einen Hang, der durchschnittlich 33,1%, an der steilsten Stelle sogar 65% Gefälle aufweist. Das Ganze dauert weniger als zweieinhalb Minuten. Mal sehen, wer in diesem Jahr am schnellsten ist.

Quelle:  www.DeutscherSkiverband.de

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