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Der Kampf um die große Weltcupkugel der Damen ist eröffnet

© Ch. Einecke (CEPIX)  / Mikaela Shiffrin

© Ch. Einecke (CEPIX) / Mikaela Shiffrin

Sölden – Wenn wir die italienische Skirennläuferin und Sölden-Siegerin Federica Brignone und die nicht gestartete US-Amerikanerin Lindsey Vonn ausklammern, haben vier der fünf heißen Kandidatinnen im Kampf um den Gesamtweltcup ein sehr gutes Rennen am Rettenbachferner gezeigt. Mikaela Shiffrin, Tina Weirather, Lara Gut und Viktoria Rebensburg haben bewiesen, dass auch am Ende einer langen Saison mit ihnen zu rechnen sein wird. Doch der Reihe nach:

Lindsey Vonn wird bei den Speedrennen in Nordamerika in den Ski-Winter 2015/16 einsteigen. Auch wenn sie in Sölden und Levi nicht an den Start gegangen ist oder an den Start gehen wird, ist die US-Amerikanerin immer ehrgeizig, topmotiviert und wohl bald wieder erfolgreich. Ihre Teamkollegin Mikaela Shiffrin belegte beim Riesentorlauf in Sölden den sehr guten zweiten Rang. Sie ist auch auf dem besten Weg, eines Tages die große Kristallkugel in den Händen zu halten. Es ist durchaus möglich, dass wenn sie im Super-G bzw. in der alpinen Kombination ähnlich gute Ergebnisse erzielt, dies schon im März des nächsten Jahres der Fall sein wird. Doch abgerechnet wird zum Schluss; dessen ungeachtet ist der Start in die heurige Saison für die 20-Jährige optimal verlaufen.

Die 26-jährige Liechtensteinerin Tina Weirather belegte beim Rennen am Samstag den sehr guten dritten Platz. Die Fahrt auf das Podest stärkt die Moral und das Selbstvertrauen. Auch sie möchte im Kampf um die große Kugel mitfahren, in den Speeddisziplinen gut unterwegs sein und im Riesentorlauf konstant zufriedenstellende Resultate erzielen. Der dritte Platz von Sölden stimmt schon einmal positiv.

Weirather trainiert mit dem Salzburger Andi Evers, der schon den „Herminator“ zu einem erfolgreichsten Skifahrer der Geschichte geformt hatte. Vom Trainer erwartet sich die Liechtensteinerin viel, zumal Hermann Maier so etwas wie ein Vorbild für die Sportlerin war, als sie ein Kind und eine heranwachsende Nachwuchsläuferin war. Im Torlauf geht die Tochter von Hanni Wenzel und Harti Weirather nicht so gerne an den Start, deswegen könnten in den Kombinationen, bei denen sie von Rennen zu Rennen über einen Start entscheidet, wichtige Punkte liegenbleiben.

Auch Lara Gut aus der Schweiz hat das Zeug, um Anna Fenninger zu beerben. Die 24-Jährige aus dem Tessin wurde vorgestern Vierte. Selbst wenn sie in Sölden schon einmal gewonnen hatte, ist sie mit der gezeigten Leistung sehr zufrieden. Zudem denkt sie noch nicht an die große Kugel; trotzdem kann sie in drei Disziplinen Siege einfahren, was im Gesamtweltcup sicherlich keine schlechte Voraussetzung ist.

Da haben wir noch die Deutsche Viktoria Rebensburg. Sie stand sowohl im Riesentorlauf als auch im Super-G bereits auf der höchsten Podeststufe. In Sölden lief es für die DSV-Athletin mit Platz zwölf nach dem ersten Lauf nicht nach Wunsch. Erst im Finaldurchgang zündete die Skirennläuferin aus Oberbayern den Turbo und konnte mit der Bestzeit ihre Klasse unter Beweis stellen und sich bis auf den sechsten Endrang nach vorne arbeiten. Wohin in punkto Gesamtweltcup die Reise geht, kann sie noch nicht einschätzen. Wichtig für sie sind auch konstant gute Resultate und vielleicht die Hoffnung, dass die eine oder andere Konkurrentin ausscheidet oder durch einen schlechten Tag weit hinten in den Ergebnislisten zu finden sind.

Lindsey Vonn konnte schon viermal die große Kristallkugel in ihren riesengroßen Trophäenschrank stellen. Ein fünfter Triumph ist im Bereich des Möglichen. Aus Sicherheitsgründen ließ sie das Rennen im Ötztal aus, um sich optimal vorzubereiten, den im Trainingslager von Neuseeland gebrochenen Knöchel komplett heilen zu lassen und dann mit ihrer Routine voll anzugreifen. In der Summe ist sie die erfolgreichste von jenen fünf Skirennläuferinnen, die die Nachfolge von Anna Fenninger antreten will. Heuer will sie die magische 70-Siege-Schallmauer durchbrechen; fieberhaft und von einem gesunden Ehrgeiz angetrieben, arbeitet sie sich nach vorne und hat mit den Olympischen Winterspielen 2018 im südkoreanischen Pyeongchang und ihrer zweiten Abfahrtsgoldmedaille noch viele Ziele.

Auf alle Fälle wird es spannend. Spannung ist nicht nur ein Faktor, der dem Skirennsport gut tut. Den zahlreichen Anhängern der sportlichen Ski-Damen kann es nur recht sein.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner und Emanuel „Emi“ Testen

Quelle: www.weltski.at

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