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Der Kitz-König von 2016 heißt trotz Sturzorgie Peter Fill

Der Kitz-König von 2016 heißt trotz Sturzorgie Peter Fill

Der Kitz-König von 2016 heißt trotz Sturzorgie Peter Fill

Kitzbühel – Die Speedspezialisten versammelten sich heute in Kitzbühel, um ihr Können mit einem Ritt auf der legendären „Streif“ unter Beweis zu stellen. Schnellster dabei war der Südtiroler Peter Fill. Der 1982 geborene Athlet benötigte für seinen Erfolg eine Zeit von

Der Kastelruther sagte im ORF-Interview: „Es ist eine zache Abfahrt. Man muss alles riskieren. In der Querfahrt hatte ich auch meine Probleme. Wenn man Reichelt und Svindal fliegen sieht, das tut weh. Die anderen habe ich zum Glück nicht gesehen – wenn man so etwas am Start sieht, dann ist das noch schwierig. […] Es ist heute mein 301. Weltcuprennen, der Sohn wird zwei Jahre alt. Wenn da alles zusammenpasst, wäre es schön.“

Die Schweizer freuten sich über den zweiten Platz von Beat Feuz (+0,37) und über den dritten Rang von Carlo Janka (+0,65). Vor laufenden Kameras sagte der „Kugelblitz“ aus dem Emmental: „Das Resultat heute – ich kann das wirklich nicht einstufen. Trotz des Resultats – es gab heute schwere Stürze und ich wünsche ihnen gute Besserung. Die Stürze trüben meine Freude.“

Janka sagte im TV-Gespräch: „Meine Gefühle sind gemischt. Es war ein dramatisches Rennen. Die Topgruppe hatte sicher nicht die besten Bedingungen. Es ist eine Entscheidung von der FIS, die muss man akzeptieren. Einfach gibt es hier nicht. Es gibt schwierig und extrem – heute war es sicher Letzteres. Die Sicht war schlecht. Die Abflüge waren brutal – das hätte es nicht gebraucht.“

Vierter wurde Johan Clarey (+0,80) aus Frankreich. Und dahinter reihte sich mit Marc Gisin (+1,06) der nächste Eidgenosse ein. Sechster wurde der Norweger Alexander Aamodt Kilde (+1,22), der den besten Österreicher – und das war Vincent Kriechmayr – um vier Hundertstelsekunden auf den siebten Platz verwies. Der ÖSV-Athlet sagte im Fernsehgespräch: „Es ist nicht leicht für uns Sportler. Es ist aber nicht zum ersten Mal passiert. Wir müssen da den Kopf ausschalten und fahren. Es ist schade für Schorsch, Hannes und Aksel – auf diesen Weg gleich mal gute Besserung. Ich bin gesund herunten und bin Siebenter – ich bin sehr zufrieden mit dem heutigen Tag.“

Achter wurde der Franzose Adrien Théaux (+1,40). Die Top-10 wurden von Théaux‘ Teamkollegen David Poisson (+1,44) und dem mit der Nummer 1 ins Rennen gegangenen ÖSV-Athleten Otmar Striedinger (+1,46) abgerundet. Der Tiroler Romed Baumann (+1,71) belegte wenige Tage nach seinem 30. Geburtstag den zwölften Platz.  Dominik Paris (+1,96) aus dem Ultental hatte 2013 hier gewonnen. Heute reichte es nur für den 16. Rang. Der Deutsche Andreas Sander hatte als 17. genau zwei Sekunden Rückstand auf Fill. Fills Kollege Christof Innerhofer (+2,24) klassierte sich auf dem 19. Platz. Werner Heel aus dem Passeiertal riss als 24. schon fast vier Sekunden auf seinen triumphierenden Freund auf. Der zuletzt wieder gut fahrende Klaus Kröll aus der Steiermark fuhr nach einer etwas bremsenden Fahrt an einem Tor vorbei. Das ist kein Vorwurf, aber angesichts der vorher gestürzten Athleten verständlich.

Überschattet wurde das Rennen vom spektakulären Sturz des Österreichers Georg Streitberger, der sich das Kreuz-, Innen- und Seitenband riss und der mit dem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus ins benachbarte St. Johann geflogen wurde. Auch die Favoriten Aksel Lund Svindal aus Norwegen und Streitbergers Teamkollege Hannes Reichelt wurden von der „Streif“ abgeworfen. Der Super-G-Weltmeister von 2015 wurde zur weiteren Kontrolle ins Spital geflogen. Den Wikinger hat es auch am Knie erwischt, er unterzieht sich gerade einer weiteren Untersuchung.

Das Rennen wurde nach 30 Läufern abgebrochen. Das Ergebnis bleibt dennoch aufrecht. ÖSV-Sportdirektor Hans Pum sagte: „Der Abbruch ist auf jeden Fall richtig. Genau an der Passage, wo die Stürze waren, sind mehrere Jury-Mitglieder platziert. Im Nachhinein ist es immer schwer zu sagen, was richtig gewesen wäre. Die Jury hat es eigentlich gut im Griff gehabt. Die Passage erlaubt keine Fehler.“

Sowohl in der Disziplinen- als auch in der Gesamtwertung bleibt der Norweger Aksel Lund Svindal weiter vorne. Die nächste Abfahrt der Herren in der Saison 2015/16 findet in einer Woche in Garmisch-Partenkirchen statt.

Offizieller FIS Endstand: Abfahrt der Herren in Kitzbühel 

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

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