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Der Kitz-König von 2015 heißt Kjetil Jansrud

Der Kitz-König von 2015 heißt Kjetil Jansrud

Der Kitz-König von 2015 heißt Kjetil Jansrud

Kitzbühel – Kurz, aber gut. So heißt das Motto der stark verkürzten Jubiläums-Abfahrt auf der „Streif“ in Kitzbühel. Obwohl der Start einige Male verschoben wurde und mit Schneegestöber und Nebelbänken keineswegs die perfekten Bedingungen herrschten, war das Rennen eine sehr spannende Geschichte. So siegte der Norweger Kjetil Jansrud in einer Zeit von 58,16 Sekunden. Im ORF-Interview meinte der fünfmalige Saisonsieger: „Kitzbühel-Sieger klingt richtig gut. Ich bin die ganze Woche in der Abfahrt gut gefahren. Ich war nicht glücklich, dass der Start auf der Seidlalm war. Mein stärkster Teil ist oben. Aber zum Glück zwei Hundertstel vor Dominik. Für mich ist es ein wahnsinniger Tag – ein großer Sieg für mich.“

Zweiter wurde der gestrige Super-G-Sieger. Der 25-Jährige Dominik Paris aus Südtirol verpasste gerade einmal um zwei Hundertstelsekunden seinen zweiten Erfolg innerhalb von 24 Stunden. Auch der Ultner kann mit seinem Lauf zufrieden sein: „Es war heute super. Die Piste war super – auch wenn es ein kurzer Lauf war, war es ein faires Rennen. Die zwei Hundertstel ärgern ein bisserl – aber es ist super, am Podest zu stehen.“

Auf Platz drei klassierte sich der Franzose Guillermo Fayed (+0,21), der mit der Startnummer 10 in die heute stark verkürzte Abfahrt ging, die beim Sprung zur Seidlalm gestartet wurde.

Offizieller FIS Endstand: Abfahrt der Herren in Kitzbühel

Bester Österreicher wurde Georg Streitberger (+0,39), der nicht nur die Nummer 1 seines Landes heute war, sondern auch mit der Startnummer 1 die Abfahrt eröffnete. Der ÖSV-Starter sagte im Gespräch: „Es ist schade, dass wir nicht von oben fahren können. Aber es wäre unmöglich gewesen – es war keine Sicht. Kitzbühel ist aber auch von herunten ein Highlight – weil die Schrägfahrt einmalig ist.“ Der US-Amerikaner Steven Nyman (+0,41) belegte knapp hinter dem ÖSV-Athleten den fünften Rang. Sechster wurde Christof Innerhofer (+0,42) aus Südtirol. Hinter dem Doppelolympiamedaillengewinner von Sotschi klassierten sich gleich drei Athleten auf dem siebten Rang. Werner Heel aus dem Passeiertal, Patrick Küng aus der Schweiz und Romed Baumann aus der Biathlonhochburg Hochfilzen hatten alle nur eine winzige Hundertstelsekunde Rückstand auf Innerhofer.

Zehnter wurde der Kärntner Matthias Mayer (+0,47), dessen Rückstand im Grunde genommen eigentlich nicht so groß war. Der amtierende Olympiasieger sagte im TV-Interview: „Es sind die vorne, die auch im Training schnell waren. Ich bin an der Hausbergkante zu weit gesprungen, dann war ich in die Traverse zu spitz dran. Das kostet gleich mal zwei, drei Zehntel – das ist auf dieser kurzen Strecke zu viel.“

Werner Franz, ein weiterer ÖSV-Skirennläufer, belegte den 13. Platz und hatte 62 Hundertstelsekunden Rückstand auf Sieger Jansrud bzw. fünf Hundertstelsekunden Vorsprung auf den Schweizer Beat Feuz, der 15. wurde. Ein Erfolgserlebnis gab es auch für die Deutschen Andreas Sander (+0,68) und Klaus Brandner (+0,83), die die Ränge 16 und 18 belegten. Siegmar Klotz (+0,85) aus Südtirol zeigte als Letztgestarteter eine saubere Fahrt und fuhr auf Platz 19 und teilte sich u.a. mit dem Österreicher Patrick Schweiger diese Position. Carlo Janka, ein weiterer Eidgenosse, landete mit gerade einmal einer Hundertstelsekunde Rückstand auf Platz 22. Der junge Österreicher Otmar Striedinger, der von allen liebevoll „Oti“ genannt wird, klassierte sich mit neun Zehntelsekunden Rückstand auf Position 24.  Sein erfahrener Landsmann Klaus Kröll (+1,01) hatte schon bessere Zeiten hinter sich und knallte die 27. Zeit in den Schnee. Vincent Kriechmayr (+1,06), ebenfalls dem Team Austria angehörig, belegte mit der hohen Startnummer 36 gleich dahinter den 28. Platz.

Zu den bekannten Gesichtern ohne Weltcuppunkte: Silvan Zurbriggen (+1,17), ein routinierter Athlet aus dem Swiss-Ski-Team, fuhr auf Platz 33 und war in der Summe sechs Hundertstelsekunden schneller als seine Mannschaftskollegen Didier Défago und Mauro Caviezel, die den 34. Rang belegten und gleich schnell wie Vorjahrssieger Hannes Reichelt waren.

Der Salzburger meinte: „Ich war ziemlich sauer. Zuerst habe ich nicht gewusst auf wen – jetzt weiß ich, dass ich auf mich selber sauer bin. Es hat bei der Kürze nur eine Passage gegeben, die man erwischen muss – und die habe ich vergeigt. Ich wollte den Schwung nicht andriften, habe es auf Zug probiert – und dann hat es mich verdreht. Wieder mal ein Segen, dass nichts passiert ist.“

Josef Ferstl (+1,24) aus Deutschland landete gerade einmal nur eine kleine Hundertstelsekunde hinter dem Trio und wurde 37. Ebenfalls keine Weltcupzähler gab es für Travis Gangong (+1,78) aus den USA, den Sieger von Santa Catarina Valfurva. Der Slowene Rok Perko kam nicht ins Ziel, während US-Athlet Andrew Weibrecht und der Italiener Matteo Marsaglia auf einen Start verzichteten. Interessant war auch der Fakt, das kein Athlet mehr als eine Minute für den sehr kurzen Abfahrtslauf in Kitzbühel brauchte.

Bleibt das Resümee von ÖSV-Sportdirektor Hans Pum: „Es ist wirklich schade, dass nicht von ganz oben gefahren worden ist. Aber wichtig war, dass ein Rennen gefahren wurde. Leider sind wir nicht am Stockerl. Das Ziel war natürlich, hier zu gewinnen. Wir wissen, bei so einem kurzen Rennen geht es eng zu – das muss alles passen. Du darfst keinen Fehler haben, das Material muss passen. Mannschaftlich ist es okay, alle haben gekämpft.“ Und über Streitberger meinte Pum: „Er hat an diesem Wochenende natürlich aufgezeigt und steht damit am Ticketschalter für den Flug nach Amerika.“

Harti Weirather, Kitzbühelsieger und Weltmeister 1982, sagte im TV-Interview: „Die Herausforderung von ganz oben – mit Mausefalle und Steilhang-Ausfahrt – fehlt natürlich. Es war halt eine Notlösung – besser so, als gar nicht. Der gestrige Tag war super – auch aus österreichischer Sicht. Heute haben wir keinen am Podium. Aber das Rennen war gut – speziell von der Hausbergkante runter.“

Wie sieht es im Gesamtweltcup aus? Kjetil Jansrud holt mit seinem Sieg im Gesamtweltcup deutlich auf – kommt dem Österreicher Marcel Hirscher mit den 100 Punkten auf 82 Zähler nahe. Damit hält er den Druck auf den Salzburger aufrecht – der in den in Kürze anstehenden Torläufen – in Kitzbühel und Schladming – mehr als nur gefordert ist. Bei der nächsten Abfahrt geht es schon im US-Bundesstaat Colorado um WM-Edelmetall. Um Weltcupzähler geht es erst wieder in einem runden Monat, wenn in Saalbach-Hinterglemm, dem WM-Ort von 1991, zur Sache geht.

Offizieller FIS Endstand: Abfahrt der Herren in Kitzbühel

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

 

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