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Die Sprintabfahrts-Königin von Zauchensee heißt Lindsey Vonn

Die Sprintabfahrts-Königin von Zauchensee heißt Lindsey Vonn

Die Sprintabfahrts-Königin von Zauchensee heißt Lindsey Vonn

Zauchensee – Die Siegerin der heutigen Sprintabfahrt von Zauchensee heißt Lindsey Vonn. Die US-Amerikanerin benötigte für ihren 36. Sieg bei einer Weltcupabfahrt (gleich viel wie Annemarie Moser-Pröll eine Zeit von 2.11,17 Minuten. Die 31-Jährige sprach im Interview: „Annemarie ist so nett, es freut mich wirklich, dass sie heute hier ist. Es bedeutet mir sehr viel, sie ist eine Legende unseres Sports. Ich habe so viel Respekt vor ihr. Es war schwieriger im zweiten Lauf locker zu bleiben, aber ich habe es geschafft. Es waren viele kleine Wellen, die man nicht gesehen hat. Ich habe gewusst, dass die anderen Mädels Probleme hatten, wollte etwas runder fahren. Ich habe in der Kompression keinen Druck gemacht, daher hat es vielleicht einfach ausgeschaut. Das neue Jahr gefällt mir bisher sehr gut.“

Zweite wurde Larisa Yurkiw aus Kanada. Sie hatte schon eine Sekunde Rückstand auf Vonn. Dritte und beste Österreicherin wurde Conny Hütter (+1,66). Letztere sagte im TV-Gespräch: „Skifahrerisch war es heute nicht so gut. Aber von den Umständen her war heute runterlassen angesagt. Das habe ich sehr gut hingekriegt – aber skifahrerisch geht sicher mehr. Es wurde raufgefunkt, dass es schon schlagig wird. Mit dem ersten Training im Hinterkopf habe ich mir gedacht: ‚Sch… drauf‘ – wenn, dann fahre ich’s gscheit. Es ist unglaublich. Den Sturz von Ramona habe ich mitgekriegt. Ich hätte mir nie gedacht, dass es grün aufleuchtet. Drei Kurven waren so am Limit.“

Kajsa Kling aus Schweden (+2,05) belegte den vierten Platz. Sechs Hundertstelsekunden hinter ihr lag mit Nicole Schmidhofer eine weitere ÖSV-Dame auf Rang fünf. Die Deutsche Viktoria Rebenburg (+2,53) fuhr auf Position sechs. Die Französin Margot Bailet (+2,55) machte im Finale acht Ränge gut und klassierte sich auf dem siebten Platz. Hinter ihr landete Vonns Teamkollegin Stacey Cook (+2,65) auf Position acht.

Die routinierte ÖSV-Dame Lizz Görgl (9.; +2,85) sagte im ORF-Interview: „Man muss dort ziemlich riskieren, dann kommt eine Kompression, wo viel Druck zusammenkommt. Das ist heuer um einiges schwieriger, als noch vor zwei Jahren. Es war eine Challenge heute. Gut, dass heute noch ein zweiter Lauf war. Ich habe mich lockerer gefühlt, auch mehr riskiert. Es sind Kleinigkeiten, die mir noch fehlen. Es ist ein interessantes Format und vor allem besser, als nur verkürzt zu fahren oder gar nicht. Es ist aber schon eigen, dass man die Spannung hochhalten muss. Eine Abfahrt von ganz oben ist da aber sicher schöner.“

Die besten Zehn der heutigen Sprintabfahrt wurden von der Italienerin Francesca Marsaglia (+2,99) abgerundet. Hinter der azurblauen Skirennläuferin, die im zweiten Lauf zehn Positionen gutmachte, landeten die ÖSV-Starterin Tamara Tippler (+3,07) und Corinne Suter (+3,13) als beste Schweizerin auf den Rängen elf und zwölf. Suters junge Teamkollegin Joana Hählen (+3,53) kam auf Rang 19.

Pech hatte die junge Österreicherin Sabrina Maier, die mit der hohen Startnummer 52 und 14. zur Halbzeit alle mehr als nur positiv überraschte. Gegen Ende des zweiten Laufs büßte sie – bedingt durch eine Schrecksekunde in der Kompression – viel Zeit ein und wurde noch auf den 21. Platz (+3,71) zurückgereicht. Im ORF-Interview meinte die aufstrebende Athletin: „Ich glaube, es war sehr knapp mit einem Sturz. Solche Situationen passieren mir öfters, da muss man ruhig bleiben.“

Die Südtirolerin Johanna Schnarf (+4,03) wurde 23. Keine Weltcuppunkte gab es für die junge Tirolerin Stefanie Moser. Sie war in der Kompression etwas passiv, hatte zu wenig Körperspannung und wurde von den Schlägen abgeworfen. Glücklicherweise ist ihr nichts passiert. Auch ihre Teamkollegin Ramona Siebenhofer, die spektakulär und kopfüber in die Fangnetze stürzte, schied aus. Die Steirerin riskierte zu viel, aber auch für sie gab es Entwarnung. Und Mirjam Puchner als dritte Österreicherin im Bunde kam nicht ins Ziel. Das gleiche Schicksal ereilte der zur Mitte des Rennens auf Rang drei liegenden Liechtensteinerin Tina Weirather, die ebenfalls ein Opfer der Schläge in der Kompression wurde.

Morgen wird in Zauchensee ein Super-G ausgetragen. Die nächste Abfahrt der Damen findet heute in zwei Wochen in Cortina d’Ampezzo statt. In der Abfahrtswertung liegt natürlich Vonn vorne, in der Gesamtwertung hat die bereits im ersten Lauf ausgeschiedene Lara Gut aus der Schweiz viele Punkte auf die 31-jährige US-Amerikanerin eingebüßt.

Offizieller FIS Endstand: Abfahrt der Damen in Zauchensee

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

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