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Dominik Paris gewinnt Abfahrt in Kvitfjell und ganz Südtirol träumt von der kleinen Kristallkugel

Dominik Paris gewinnt Abfahrt in Kvitfjell und ganz Südtirol träumt von der kleinen Kristallkugel

Dominik Paris gewinnt Abfahrt in Kvitfjell und ganz Südtirol träumt von der kleinen Kristallkugel

Im norwegischen Kvitfjell stand heute, auf der Olympiapiste von 1994, die vorletzte Abfahrt in der Saison 2015/16 auf dem Programm. Wegen Nebel musste das Rennen zunächst von 11.30 Uhr auf 12.00 Uhr verschoben werden und konnte dann unter besten Bedingungen ausgetragen werden.

Den Sieg, auf der etwas über 3 km langen Piste Olympiabakken, sicherte sich der Südtiroler Dominik Paris in einer Gesamtzeit von 1:45.98 Minuten vor dem überraschen starken Franzosen Valentin Giraud Moine (+ 0.20) und dem US Amerikaner Steven Nyman (+ 0.24).

Dominik Paris: „Es war ganz gut, ich hatte ein gutes Gefühl. So macht es Spaß. Ich hätte nicht gedacht, dass es so gut ist. Seit Korea habe ich wirklich ein gutes Gefühl.“

Der Kanadier Manuel Osborne-Paradies (+ 0.30) verlor den bereits sicher geglaubten Podestplatz und musste sich mit dem „undankbaren“ vierten Rang begnügen.  

Kjetil Jansrud aus Norwegen (+ 0.36) reihte sich zeitgleich mit dem Schweizer Beat Feuz (+ 0.36) auf dem fünften Platz ein und konnte so beim Heimrennen, ebenso wie sein Teamkollege Aleksander Aamodt Kilde (7. Platz – + 0.79), den erhofften siebten Saisonsiege für das norwegische Team, nicht einfahren.

Kjetil Jansrud: „Im Abfahrtsweltcup wird es gegen Paris und Fill schwer. Ich habe nach wie vor die Hoffnung. Ich bin ein bisschen enttäuscht, aber drei Zehntel sind nicht viel und morgen geht es ja schon mit dem Super-G weiter.“

Auf den Rängen acht bis zehn folgten der US-Amerikaner Travis Ganong (8. – + 0.90), Adrien Theaux (9. – + 0.93) aus Frankreich und der Südtiroler Peter Fill (10. – + 0.98), sowie der zeitgleiche Johann Clarey (10. – + 0.98) aus Frankreich.

Peter Fill: „Ich habe mir schon mehr erwartet, vor allem nach den Trainings. Ich habe das Beste versucht, bei der ersten Kurve wäre ich schon fast gestürzt. Der Beste wird den Weltcup gewinnen, es wird ein harter Kampf. Ich hoffe, dass ich meine Leistung in St. Moritz bringen kann.“

Einen erneut starken Auftritt lieferte DSV Rennläufer Andreas Sander (12. – + 1.08) ab. Der Deutsche verpasste den Sprung in die Top Ten um zehn Hundertstelsekunden und reihte sich vor dem Schweizer Carlo Janka (13. – + 1.19) und Blaise Giezendanner (14. – + 1.21) aus Frankreich auf dem zwölften Platz ein.

Nicht nach Wunsch lief das Rennen für die ÖSV Rennläufer. Als bester Österreicher reihte sich Klaus Kröll (+ 1.22) auf Rang 15 ein, Romed Baumann (+ 1.51) wurde 17. Vincent Kriechmayr (+ 1.95), Max Franz (+ 2.01) und Hannes Reichelt (+ 2.43) schafften nicht den Sprung unter die besten 25. Dies war das schlechteste ÖSV Ergebnis seit sieben Jahren.

Damit bleibt das ÖSV-Team in dieser Saison noch ohne Abfahrtssieg. Der letzten österreichische Erfolg  liegt über ein Jahr zurück. Am 7. März 2015 setzte sich Hannes Reichelt in Kvitfjell vor Manuel Osborne-Paradis aus Kanada und dem Südtiroler Werner Heel durch.

Die Entscheidung um die kleine Abfahrtskugel bleibt mehr als spannend. Peter Fill (436) hat heute mit Aksel Lund Svindal (436), der verletzungsbedingt nicht mehr an den Start gehen kann, gleichgezogen. Damit  kann Fill beim Weltcupfinale in St. Moritz mit dem roten Trikot des Führenden in der Disziplinenwertung an den Start gehen. Sein Vorsprung auf seinen Mannschaftskollegen Dominik Paris (432) beträgt jedoch nur 4 Punkte. Auch Kjetil Jansrud (382) und Adrien Theaux (370) können noch von der kleinen Weltcupkugel träumen.

Offizieller FIS Endstand: Abfahrt der Herren in Kvitfjell

09-endstand-abfahrt-kvitfjell-2016

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