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Dominik Paris im FIS-Interview: „Kitzbühel und Bormio sind meine Lieblingsstrecken“

© Kraft Foods / Dominik Paris

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Lana – Der Südtiroler Skirennläufer Dominik Paris hat eine sehr gute Saison hinter sich. Leider verletzte er sich beim letzten Abfahrtstraining in St. Moritz, sodass er nicht mehr richtig im Kampf um die kleine Kristallkugel, die von Landsmann Peter Fill gewonnen wurde, eingreifen konnte. Die FIS bat das energiegeladene Kraftpaket aus dem Ultental zum Interview.

Zuerst wollen wir wissen, wie es dir nach dem Sturz in St. Moritz geht. Du hast am abschließenden Super-G und an den Italienmeisterschaften nicht teilgenommen. War das eine Vorsichtmaßnahme oder ist die Verletzung schlimmer als befürchtet?

Mir geht es gut, ich bin wieder okay. Aufgrund des Muskelfaserrisses war es mir nicht möglich, am Super-G in der Schweiz und an den Italienmeisterschaften teilzunehmen.

Das Finale in St. Moritz war sicherlich eine emotionale Achterbahnfahrt für dich. Du kamst mit zwei Abfahrtssiegen in Folge in die Schweiz und hattest gute Chancen, zum ersten Mal in deiner Karriere die kleine Kristallkugel zu gewinnen. Dann folgte der Sturz im Training. Im Rennen konntest du nicht dein volles Potential ausschöpfen. Deinem Teamkollegen Peter Fill gelang es dann, die erste Abfahrtskugel für Italien zu sichern. Wie siehst du diese Aufs und Abs?

Nun ja, in unserem Sport gibt es immer Aufs und Abs. Daher macht es mir nicht viel aus, in diesem Jahr nicht die kleine Kugel gewonnen zu haben. Man muss immer weiterkämpfen!

Trotzdem war es für dich ein unglaubliches Saisonende. Zu Beginn des Winters warst du gut und konstant, warst aber nie am Podest zu sehen. Im Februar, als in Jeongseon der Olympiatest ausgetragen wurde, wendete sich alles zum Guten. In den zehn letzten Rennen, an denen du teilgenommen hast, bist du sechsmal aufs Podium geklettert und konntest zwei Rennen gewinnen. Wie erklärst du dir das?

Ich weiß es nicht genau. Zu Beginn hatte ich ein paar Probleme in der Abstimmung, und es fehlte mir das nötige Selbstvertrauen. Im Laufe der Zeit hatte ich immer mehr Sicherheit, und in Südkorea fühlte ich mich richtig gut. Ich konnte wieder voll angreifen, sodass es gleich geklappt hat. dass es so gut verlief, hatte ich mir nicht erwartet.

© Kraft Foods / Dominik Paris

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Du hast deine 10 Weltcup-Podestplatzierungen in der Abfahrt in zehn verschiedenen Orten erzielt. Somit zeigst du, dass du bei verschiedenen Bedingungen gut fahren kannst. Was sind deine Lieblings-Abfahrten? Welche Strecke hast du am liebsten?

Ich weiß es nicht genau, doch glaube ich, dass ich mich immer gut an die jeweils vorherrschenden Verhältnisse gut anpassen kann. Flachstücke liegen mir gut. Und in Bezug auf die Frage der Lieblingsstrecke würde ich Kitzbühel und Bormio als Antwort sagen.

Neben deinem dritten Rang in der Abfahrtswertung bist du in der Kombi-Wertung als Vierter nur um vier Zähler am Podest vorbeigeschrammt. Ist die letztgenannte Disziplin auch etwas, auf das du dich in der nächsten Saison konzentrieren willst? Magst du den Slalom und die Herausforderungen, zwei komplett unterschiedliche Disziplinen zu bestreiten. Oder bist du ein reiner „Speedspezialist?“

Mein Hauptaugenmerk bleibt bei den schnellen Disziplinen. Der Slalom gefällt mir auch gut, und ich habe Spaß dabei. Doch ich werde, so glaube ich, nicht den Fokus auf die Kombi legen. Meine Stärke ist eindeutig im Speedbereich zu finden, doch ich will mich auch in den technischen Disziplinen verbessern.

Erzähle uns etwas über deine Sommerpläne, bevor der Weltcup in Sölden wieder seine Tore öffnet. Was macht Dominik Paris, wenn er nicht auf den Skiern steht, und gibt es eine Lieblingsvorbereitung im Rahmen der Übungseinheiten in der warmen Jahreszeit?

Pläne im Sommer habe ich keine, generell nur Trainingspläne. Im Sommer mache ich einen kurzen Urlaub, ansonsten trainiere ich. Beim Sommertraining habe ich kein Lieblingstraining. Vielmehr freue ich mich dann wieder auf das Skifahren im Winter.

Bericht, Interview und Übersetzung für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Quelle: www.fis-ski.com

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