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Dritter RTL-Sieg in Folge in Alta Badia bringt Marcel Hirscher Gesamtweltcupführung zurück

Marcel Hirscher gewinnt Riesenslalom auf der Gran Risa in Alta Badia

Marcel Hirscher gewinnt Riesenslalom auf der Gran Risa in Alta Badia

Alta Badia-Hochabtei – Am heutigen vierten Adventsonntag wurde im Südtiroler Gadertal, genauer gesagt in Alta Badia/Hochabtei ein Riesenslalom der Herren ausgetragen. Auf dem bekannten, steilen und jedes Mal selektiv gesetzten Gran Risa-Hang hatte am Ende der Österreicher Marcel Hirscher in einer Gesamtzeit von 2.33,54 Minuten die Nase vorn. Der 35-fache Sieger eines Weltcuprennens sagte im ORF-Interview: „Es ist cool, dass es so ausgegangen ist. Ich habe am Start gewusst, dass Henrik einen Superlauf hatte. Ich habe probiert, alles rauszuquetschen. Mit einer Sekunde Vorsprung nach dem ersten Lauf fährt es sich leichter. Ich habe im Finale den Ski von Val d’Isère rausgeholt – war sicherlich keine falsche Entscheidung. Es war nicht einfach zu fahren, vor allem unten über die Wellen.“

Zweiter wurde der Norweger Henrik Kristoffersen, dem am Ende 0,19 Sekunden auf den triumphierenden Salzburger fehlten. Der Halbzeitführende Victor Muffat-Jeandet (+0,86) aus Frankreich wurde auf Rang drei zurückgereicht. Der vierte Rang ging an den US-Amerikaner Ted Ligety (+1,35), der noch vom zehnten Platz nach dem ersten Lauf nach vorne fuhr. Im TV-Gespräch meinte er: „Der zweite Lauf war sicherlich ein Schritt vorwärts, aber ich bin nicht dort, wo ich in einem Rennen sein will. Es war ein kleiner Schritt.“

Offizieller FIS Endstand: Riesenslalom der Herren in Alta Badia

Die Franzosen erreichten ein kompaktes Mannschaftsresultat. Das bewiesen auch Mathieu Faivre (+1,43) und Alexis Pinturault (+1,44) auf den Rängen fünf und sechs. Tim Jitloff (+1,86) aus den USA zündete im zweiten Durchgang den Turbo und machte im Finale noch zehn Positionen gut und freute sich am Ende über den siebten Rang. Hinter Jitloff komplettierte ein deutschsprachiges Trio die Top-10. Felix Neureuther (+1,89) wurde Achter, sein Teamkollege Stefan Luitz (+2,07) Zehnter. Dazwischen reihte sich ÖSV-Starter Philipp Schörghofer (+1,96) auf Platz neun. Bester Südtiroler wurde Florian Eisath (+2,25) auf Position 13.

Sein Landsmann Manfred Mölgg (+2,52) reihte sich zwei Ränge hinter dem Eggentaler ein. Die DSV-Athleten Fritz Dopfer (+2,68) und Dominik Schwaiger (+2,72) belegten die Plätze 17 und 19. Der Schweizer Gino Caviezel musste mit dem 21. Rang zufrieden sein, er hatte fast drei Sekunden Rückstand auf Hirscher. Der Bozner Riccardo Tonetti (+3,25) wurde 24. und klassierte sich genau vor dem Ötztaler Christoph Nösig (+3,33). Manuel Feller aus Österreich zeigte in beiden Läufen eine mehr als gute Fahrt, doch im Finale patzte er und wurde mit einem Rückstand von fast fünf Sekunden auf Hirscher 30. und Letzter. Trotzdem ist er ein Athlet, der uns noch viel Freude bereiten und viele gute Ergebnisse erzielen wird.

Am morgigen Montag findet auf der Gran Risa ein Parallel-Riesentorlauf statt. Der nächste „normale“ Riesenslalom der Herren wird am 9. Januar 2016 im schweizerischen Adelboden ausgetragen. Marcel Hirscher hat mit seinem Hunderter heute viele Punkte auf Aksel Lund Svindal (heute 27.) gut gemacht und ihn im Kampf um die große Kristallkugel um 20 Punkte abgehängt.

Offizieller FIS Endstand: Riesenslalom der Herren in Alta Badia

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

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