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DSV Abfahrer Andreas Sander: Erster Abfahrts-Klassiker steht bevor

Bild: Andreas-Sander.com

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Andreas Sander startet am Wochenende bei den Speedwettbewerben im Grödner Tal. Der Westfale freut sich auf den Hang, auf dem er vor zwei Jahren seine Weltcup-Premiere feierte.

Auch wenn die Speedfahrer bereits in Nordamerika um Weltcup-Punkte gefahren sind, so geht für viele Anhänger des Abfahrtssports diese Woche die Sasison erst so richtig los. Auf der „Saslong“ in Gröden wird am Samstag der erste Klassiker Winters ausgetragen. Die legendären „Kamelbuckel“ oder die kaum weniger bekannte „Ciaslat-Wiese“ lassen die Herzen der Fans  höher schlagen.

Auch Andreas Sander verbindet mit dem Rennen in Südtirol eigene, besondere Erfahrung. Es ist jetzt genau zwei Jahre her, dass er eben in Gröden seine Weltcup-Premiere feierte. Der Startpremiere folgte die Punktepremiere. Als 28. konnte Sander mit 21 Jahren seine ersten Weltcup-Punkte einfahren. In der Aussenwirkung viel schillernder war jedoch der sensationelle dritte Platz im Abschlusstraining. „Das ist natürlich eine schöne Erinnerung. Das war ein klasse Training damals und auch die ersten Weltcup-Punkte waren ein Hammer“, erinnert sich der Westfale gerne an sein „erstes Mal“ in Gröden.

Genau zwei Jahre später kommt Sander nunmehr zum dritten Mal nach Gröden und die Vorzeichen haben sich geändert. Mit seinen erst 23 Jahren hat Sander bereits 31 Weltcup-Starts hinter sich, und die Erwartungen sind gestiegen. „Die Situation ist heute natürlich eine andere als damals. Das merke ich schon. Die Erwartungshaltung sowohl von der Öffentlichkeit als auch von mir steigen natürlich von Jahr zu Jahr und von Rennen zu Rennen. Es fällt mir aber auf, dass ich bei meinen Pistenpremieren teilweise besser fuhr, als im zweiten Jahr. Mich vor allen Dingen von den eigenen Erwartungen nicht unter Druck setzen zu lassen, dürfte wohl der nächste Schritt sein, den ich jetzt machen sollte. Aber das ist leichter gesagt als getan.“

Ein Blick auf die Zahlen, die bekanntlich selten lügen, zeigt jedoch, dass der Weg nach oben  in der Abfahrt ein sehr langer ist und Sander sich wohl noch eine ganze Zeit lang in Geduld üben muss. Während in der Abfahrt von Beaver Creek lediglich vier Fahrer unter 24 Jahren punkten konnten, Sander dabei eingschlossen, waren es tags drauf im Riesenslalom deren sieben.

Doch allein Erfahrung sammeln reicht dem Aushängeschild der SG Ennepetal nicht aus. „Weil letztes Jahr die Abfahrt ausgefallen ist, habe ich ja eigentlich erst eine Abfahrt hier bestritten. Aber mit den Trainings komme ich schon auf ein paar Läufe. 2010 lief es wie gesagt überragend für mich. 2011 waren Training und der Super G enttäuschend. Jetzt gilt es, aus beiden Jahren die wichtigsten Lehren mitzunehmen und das Beste draus zu machen.“

Wenn Andreas Sander auf die Saslong zu sprechen kommt, strahlt der ehemalige Junioren-Weltmeister. „Die Piste hat einen ganz eigenen Charakter. Oben ist der Gleiter gefragt, dann kommen zahlreiche Sprünge, die im Vergleich zu anderen Pisten auch sehr schnell angefahren werden. Die technischen Passagen sind zwar nicht ganz so ausgeprägt, allerdings kann man auf der Ciaslat sich richtig viel Rückstand einfahren“, sagt Sander. Besonders beeindruckend findet er dabei die Kamelbuckel: „Das ist sicherlich der Sprung im Weltcup mit dem höchsten Luftstand. Ich denke mal, dass ich da schon über 6 Meter hoch in der Luft bin und über 60 Meter weit springe. Definitiv ist das was besonderes. Aber das macht mehr Spass, als dass es beeindrucken würde.“

Auf eine konkrete Zielvorgabe für Gröden möchte sich Andreas Sander für die am Samstag stattfindende Abfahrt dann aber doch nicht festlegen. „Erstmal hoffe ich, dass wir vom ersten Training bis zum Rennen gleiche Verhältnisse haben, so dass mich von Tag zu Tag an die Piste herantasten kann. Fürs Rennen hoffe ich dann, dass es vor mir mal nicht zu Startunterbrechungen kommt und wir gutes Wetter haben. Kommt das alles so zusammen, hoffe ich auf ein gutes Rennen und Punkte von mir.“

Die Hoffnung auf ein Rennen ohne Startunterbrechung wurde jedoch bereits im ersten Training am Mittwoch beendet. Nachdem Andreas Sander bei den Zwischenzeiten auf einem sensationallen dritten Platz lag, musste er nach ca. 50 Sekunden das Training beenden: Unmittelbar vor Sander kam ein Läufer erneut zu Fall. So bleibt Sander allein das Training vom Donnerstag, um sich auf die Abfahrt vom Samstag einzustimmen.

Im Super G vom Freitag hingegen hat Sander nicht sonderlich viel Erwartungen. „Da ist die Lage eine andere als in der Abfahrt. Ich starte da nochmal weiter hinten und mein letztes gutes Rennen liegt schon einige Zeit zurück. Da muss ich mich Schritt für Schritt wieder nach vorne kämpfen. Aber das fällt bei Weltcup-Rennen eben sehr schwer. Ich werde daher nach Gröden wohl noch ein paar FIS-Rennen fahren, um im Super G bald einen größeren Schritt machen zu können.“

Unterstützt wird Andreas Sander in Gröden auch wieder von einer kleinen Abordnung aus der Heimat. Familie, Freunde und Fans wollen sich den Auftakt der Klassiker-Saison nicht entgehen lassen und nehmen die lange Reise ins Grödner Tal gerne auf sich.

Viele Voraussetzungen für eine gute Abfahrt in Südtirol sind demnach gegeben. Und auch ein letzter Blick in die Statistik sollte eine weitere Entwicklung des jungen Westfalen unabhängig von Ausgang der Rennen nicht verhindern. Wie erwähnt holte Sander 2010 mit 21 Jahren in Gröden seine ersten Weltcup-Punkte. Auch Skilegende Didier Cuche holte seine ersten Weltcup-Punkte auf der Saslong; und zwar 1995 im Alter von 21 Jahren.

 

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