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DSV Damen Trainer Thomas Stauffer blickt im Gespräch mit Skiweltcup.TV in die Zukunft

Thomas Stauffer übernahm im April 2010 das Amt des Bundestrainers im alpinen Damenteam des DSV. Stauffer ersetzt Mathias Berthold, der den Deutschen Skiverband Richtung Österreich verließ. Der 42-jährige Thomas Stauffer verfügt über eine langjährige Erfahrung als Trainer im alpinen Rennsport. Vor seinem Amtsantritt als DSV Bundestrainer war der Diplomtrainer in Schweden tätig und betreute dort unter anderem als Cheftrainer die Damen- und Herrenmannschaften. Davor zeichnete Stauffer als Techniktrainer für die Damen des US-Ski-Teams verantwortlich.

Im Gespräch mit Skiweltcup.TV informierte Thomas Stauffer über den Saisonstart, seine Erwartungen für die neue Saison, Maria Riesch, Viktoria Rebensburg und den DSV Nachwuchs.

Skiweltcup.TV: Wie zufrieden waren Sie als Trainer mit dem Saisonstart in Sölden ?

Thomas Stauffer: Mit dem Saisonauftakt in Sölden war ich ganz gut zufrieden. Wir haben unsere Zielsetzungen erreicht. Es war auch brutal wichtig das die Vicky gleich wieder um den Sieg mitfahren konnte, da die Erwartungen schon sehr hoch gesteckt waren. Aber auch die jungen haben ein sehr ansprechende Leistung gezeigt. Sie müssen aber in diesem Jahr auch behutsam herangeführt werden.

Skiweltcup.TV: Welche Ziele haben Sie sich in dieser Saison gesteckt ?

Thomas Stauffer: Wir haben zur Zeit zwei Athletinnen, die Vicky und die Maria bei denen die Ansprüche schon sehr hoch gestellt sind. Ich glaube und hoffe auch dass die beiden auch wieder eine so gute Saison wie im letzten Jahr abliefern werden. Mit den jungen Läuferinnen wollen wir das Loch hintendran etwas schließen und diese Athletinnen in die Top 15 heranführen. Das meiste Potenzial haben wir sicher im Slalom. Im Riesenslalom hoffe ich das die Kathi Hölzl bald wieder zurück kommen wird.

Skiweltcup.TV: Ein großes Thema in der Presse war zum Saisonstart die Gewichtsabnahme von Maria Riesch.

Thomas Stauffer: Es ist ein großes Thema, auf der anderen Seite hat Sie das meiste Gewicht im letzten Winter verloren. Es war eine sehr anstrengende Saison und so etwas hinterlässt einfach körperliche und psychische Spuren. Sie war schon im Frühling leichter und hat jetzt nicht so viel zugelegt wie in der letzten Saison. Wichtig ist, dass Sie sich wohlfühlt und ihre Kräfte für die Saison richtig einteilt.

Skiweltcup.TV: Lena Dürr steht nach ihrem Abitur  jetzt voll im Mannschaftstraining. Welche Erwartungen haben Sie?

Thomas Stauffer: Ich erwarte von der Lena noch keine absoluten Topplatzierungen. Ich hoffe dass Sie den Schritt den Sie in der letzten Saison gemacht hat auch dieses Jahr vollzieht. Ich hoffe auch dass Sie im Slalom stabiler wird und dann in zwei Disziplinen gut aufgestellt ist.

Skiweltcup.TV: Mit Veronique Hronek haben Sie eine junge Fahrerin mit viel Potenzial im Team.

Thomas Stauffer: Veronique Hronek hat noch nicht viele Einsätze gehabt und wird in dieser Saison sicher viele Erfahrungen sammeln. Auch bei ihr dürfen wir die Erwartungen nicht zu hoch schrauben. Ich glaube aber schon dass Sie in der Lage ist hin und wieder Punkte einzufahren. Das Ziel ist eigentlich dass Sie unter den ersten 30 drinnen ist. Gerade auf der Abfahrtsseite wird das, bei der routinierten Konkurrenz nicht einfach werden. Die sind die Strecken schon jahrelang gefahren und man kommt als junge Athletin das erste Mal dahin. Es geht bei Veronique halt wirklich darum Erfahrungen zu sammeln und die nächsten zwei drei Jahre konstant in das Weltcupgeschehen reinzuwachsen.

Skiweltcup.TV: Werden wir Veronique neben Riesenslalom und Super G auch in der Abfahrt und beim Slalom sehen?

Thomas Stauffer: Sie ist noch so jung da sollten wir nicht gleich auf allen 4 Disziplinen einsteigen. Der Start im Riesenslalom und Super G ist klar. Wenn man Super G fährt ist man bei den Abfahrtstrainings auch dabei.  Wie viele Abfahrten Sie dann fährt müssen wir abwarten, aber einige fährt Sie mit Sicherheit. Das Abfahrtstraining ist auch immer eine Möglichkeit Erfahrungen zu sammeln und auch den Hang auf dem der Super G ausgetragen wird besser kennenzulernen.

Skiweltcup.TV: Viktoria Rebensburg hat in diesem Jahr das Abfahrtstrainingslager in Chile mitgemacht.

Thomas Stauffer: Die Vicky hat ja schon ihre Erfahrungen in der Abfahrt gesammelt. Jetzt hat Sie im September erstmals einen Abfahrtsblock gemacht. Es waren in Chile sehr schwierige Verhältnisse, was uns aber im Winter auch zugutekommen kann wenn wir ähnliches in Europa vorfinden. Für die Vicky war es schon mal wichtig 10 Tage hintereinander Abfahrt zufahren um hier auch konstanter zu werden. Die Vicky ist eine Superskifahrerin und auch in Chile toll gefahren. Nachdem Sie jetzt auch schon die Abfahrtsstrecken im Skiweltcup kennt, erwarte ich auch dass Sie hier noch stärker wird.

Skiweltcup.TV: Viktoria Rebensburg will aber auch etwas mehr Slalom trainieren.

Thomas Stauffer: Die Vicky hat in Neuseeland ein FIS Slalomrennen gefahren und hat sich gar nicht so schlecht geschlagen. Der Slalom ist natürlich auch ein Thema das man im Auge behalten muss. Nicht damit Sie beim Spezialslalom an den Start geht, aber in Blickrichtung Cityevents ist die Vicky sicher eine Kandidatin die da gut punkten kann. Für ihr Alter ist die Vicky eine sehr komplette Fahrerin.

Skiweltcup.TV: Wird Viktoria Rebensburg auch in der Superkombination an den Start gehen ?

Thomas Stauffer: Da müssen wir mal schauen wie es geht und was Sinn macht. Wenn man in die Zukunft schaut wird die Superkombination ja etwas auf die Seite geschoben. Hier müssen wir dann immer von Fall zu Fall entscheiden wer in der Superkombi an den Start geht.

Skiweltcup.TV: Wie man an ihren Aussagen sieht, wird Vicky über kurz oder lang auch um den Gesamtweltcup mitfahren können.

Thomas Stauffer: Vicky ist sicher eine Fahrerin, die so komplett ist, dass der Gewinn der große Weltcupkugel einmal das Ziel sein muss.

 

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