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DSV Rennläufer Andreas Sander zurück aus Chile

© "Bild: Andreas-Sander.com"

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Ideale Trainingsbedingungen, reichlich Speedkilometer und ein Sprung in der Weltrangliste: Andreas Sander kann auf ein erfolgreiches Trainingslager in den chilenischen Anden zurückblicken. Der Westfale blickt zuversichtlich auf den Winter.

Erwartungen beruhen nicht selten auf Erfahrungswerten. Insofern hatte Andreas Sander vor seiner erstmaligen Reise in ein südamerikanisches Skigebiet auch weniger Erwartungen: „Man hat mir nur gesagt, dass man mit dem Wetter in Südamerika richtig Pech haben kann. Die Wetterlage ist oft über einen langen Zeitraum konstant; also konstant gut oder schlecht. Das hat sich dann auch bewahrheitet, allerdings zum Guten: Wir hatten nahezu ideales Wetter, sehr viel Schnee und Sonne“, freute sich der 22-jährige Wahl-Oberstdorfer über die Tage im chilenischen La Parva.

Fast vier Wochen hielt sich Andreas Sander mit der Weltcup-Mannschaft des DSV im 3.000 Meter hoch gelegenen Skiressort auf und konnte daher genau die Unterschiede zum Sommer-Training auf Europas Gletschern kennenlernen: „Das Skifahren ist in Chile natürlich auch nicht anders als bei uns in Europa. Weil auf der Südhalbkugel jetzt aber Winter herrscht, ist das Training viel abwechslungsreicher als in unserem Sommer. Einerseits gibt es kurze Hänge für reines Techniktraining, andererseits haben wir lange Hänge für ideales Speedtraining. Man kann also das ganze Trainingsprogramm wie in unserem Winter gestalten und wird nicht durch die geographischen Begebenheiten eines bestimmten Gletschers beschränkt. Das ist ein Riesengewinn in meiner Saison-Vorbereitung“, so die Einschätzung des ehemaligen Junioren-Weltmeisters. „Wenn es auch nichts mit unserem Sport zu tun hat: Einen besonderen Reiz hat natürlich der Blick auf Santiago de Chile von der Piste aus. Eine Millionenstadt sieht man beim Skitraining nicht oft.“

Auf seine persönlichen Schwerpunkte im Training angesprochen, verweist Sander eindeutig auf „das Material. Wir haben etliche Skikilometer abgespult, ich konnte demnach intensiv an meiner Grundposition, an meinem Ski und den neuen Schuhen arbeiten. Ich bin mir sicher, dass mir das viel geholfen hat. Wenn jetzt alles gut weiterläuft, könnte ich Ende September meine Abstimmung für den Winter abgeschlossen haben und mich ganz aufs reine Skifahren konzentrieren. Das wäre dann der größte Vorteil gegenüber der Vergangenheit, wo ich ja immer in Europa trainierte.“

Eine erste Möglichkeit der Leistungskontrolle bot gegen Ende des Trainingslagers die Teilnahme am Südamerika-Cup. In Anwesenheit zahlreicher Weltcup-Fahrer konnte der Athlet der SG Ennepetal gerade in der Abfahrt überzeugen: „Im Training war ich einmal Schnellster, einmal Zweiter. Dazu wurde ich Dritter und Fünfter in den offiziellen Wettkämpfen. Damit kann ich sehr zufrieden sein.“

Derartige Zufriedenheit ist sicherlich auch angebracht: Immerhin sorgte der dritte Platz in der ersten Abfahrt von La Parva dafür, dass Sander sein bestes Weltranglisten-Ergebnis erzielte und im Ranking einen weiteren Schritt nach vorne machen wird. „Wenn man ohne es geplant zu haben, seine Startnummer im Weltcup verbessert, ist das natürlich eine runde Sache für mich“, sagte Sander. „Aber daran denke ich jetzt noch nicht so sehr. Wichtig ist jetzt, meine bislang gute Vorbereitung gut zu Ende zu bringen und dann gesund und fit im November in die Saison zu starten.“

Dieses Ende der Vorbereitung wird Sander aller Voraussicht nach wieder nach Chile führen. „Wenn das Wetter passt, werden wir in zwei Wochen wieder nach Chile fliegen. Nach meinen jetzigen Eindrücken wäre das wirklich gut und würde mich weiter bringen.“

Trotz der positiven Eindrücke ist Sander aber froh, wieder in Europa zu sein: „Nach fast vier Wochen aus dem Koffer bin ich froh, wieder in Oberstdorf zu sein. Das Trainingslager war angestrengend und die Reise natürlich auch. Jetzt wll ich erstmal auschlafen und Kraft tanken.“ Das hat sich Andreas Sander auch verdient.

Weitere Informationen unter www.andreas-sander.com

 

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