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Ein paar Zahlenspiele zur Ski-WM in Schladming 2013

WM 2013 in Schladming

WM 2013 in Schladming

0 Goldmedaillen hatte das ansonsten so erfolgsverwöhnte ÖSV-Team bis zur gestrigen Teamentscheidung. Der überlegene Sieg in diesem Bewerb macht Hoffnung auf die noch ausstehenden technischen Bewerbe.

1 Schrei ging um die Welt. Dass es sich dabei um den Schmerzensschrei der Super-G-Mitfavoritin Lindsey Vonn handelte, muss nicht näher erklärt werden. Die US-Amerikanerin kam böse zu Sturz, verletzte sich schwer und wurde Gott sei Dank schon operiert.

2 Trainingsbestzeiten brachte Regina Sterz für die Damenabfahrt in die Rolle der Geheimfavoritin. Doch die ÖSV-Dame konnte die hohen Erwartungen nicht erfüllen und erreichte am Ende nur Platz 18.

3 Medaillen hatte Christof Innerhofer im Jahr 2011 geholt. Heuer blieb er ohne Edelmetall. In seine Rolle schlüpfte bis dato Maria Höfl-Riesch.

4 Das ist der Platz, den sich bei Weltmeisterschaften und Olympischen Spielen niemand wünscht. Wenn das dann noch auf der Hausstrecke passiert, ist es doppelt bitter. Davon wissen Hannes Reichelt und Klaus Kröll ein Lied zu singen.

5 Medaillen in fünf Disziplinen. Dieses Husarenstück gelang bis jetzt nur Lasse Kjus im fernen Jahr 1999. Der slowenischen Allrounderin Tina Maze traute man dies auch zu. Doch ein siebter Platz in der Abfahrt machte alles zunichte.

6 lange Jahre musste die Tirolerin Nicole Hosp auf ein Edelmetall warten. Die letzten WM-Auszeichnungen gelangen der heute 29-jährigen Skirennläuferin 2007 im schwedischen Ǻre.

8 Ein achter Platz war das bisher beste Resultat des Franzosen Gauthier de Tessières im Weltcup in einem Super-G. Durch Zufall rutschte er in buchstäblich letzter Sekunde ins französische Ski-Team und bedankte sich mit der Silbermedaille im WM-Super-G.

10 Mit zehn von 16 Stimmen konnte sich Schladming bei der Wahl zur WM 2013 bereits im ersten Durchgang gegen die Mitbewerber aus Vail/Beaver Creek, Cortina d’Ampezzo und St. Moritz durchsetzen.

11 von 12 Rennen im Teambewerb konnte Österreich für sich verbuchen. Dass am Ende die Goldmedaille herausschaute, ist mehr als klar.

16 Teams waren für den Teambewerb gemeldet. Da sich aber die spanische Auswahl kurzerhand zurückzog, hatte die Gastgebernation Österreich im Achtelfinale ein Freilos.

17 Jahre jung ist Veronica Gaspar. Nie gehört? Das wird sich spätestens nach den technischen Disziplinen ändern. Hier möchte die Skirennläuferin von den Amerikanischen Jungferninseln aufhorchen lassen. Sie ist die einzige Starterin ihres Verbandes.

20 Läuferinnen konnte sich die Italienerin Nadia Fanchini als Überraschungssiegerin der Damenabfahrt wähnen. Doch mit der Startnummer 22 machte die Französin Marion Rolland sämtliche Goldhoffnungen zunichte und verwies die Azzurra auf Platz zwei.

33 Medaillen werden insgesamt vergeben. Falls ein Platz auf dem Podest geteilt werden muss, dann sind es halt ein bisschen mehr.

36 Aufgrund eines erneut aufziehenden Nebels wurde der Super-G der Damen nach 36 Starterinnen abgebrochen. Da aber  30 von 59 das Ziel erreichten, wurde der Lauf gewertet.

46 Beim 46. FIS-Kongress im Mai 2008 im südafrikanischen Kapstadt erfolgte die Wahl des steirischen Austragungsortes.

49 Jahre alt ist Jean-Pierre Roy. Er startet für Haiti. Vor zehn Jahren begann er mit dem Skifahren. Nach dem Erdbeben in seiner Heimat 2010 und einer Wette wollte der Senior zeigen, dass in seiner Heimat mehr als bloß Elend steckt. Vor zwei Jahren nahm er bei der WM teil und belegte im Riesenslalom den 127. und im Torlauf den 78. Platz. Zudem steht Roy der Fédération Haitienne de Ski als Präsident vor.

56 Tage nach ihrem Innenbandriss absolvierte die ÖSV-Slalomkönigin Marlies Schild wieder ein Training, um dann bei ihrer Heim-WM wieder voll attackieren und angreifen zu können.

62, 70 und 90. Das ist der Nominalwert (in Cent) der drei wunderschönen Sonderbriefmarken, die von Christian Ludwig Attersee entworfen wurden und anlässlich der Ski-WM von der Österreichischen Post AG ausgegeben wurden.

70 Nationen oder umgerechnet 609 Athletinnen und Athleten kämpfen bei der Ski-WM in Schladming um Gold, Silber und Bronze.

72 Das ist der Prozentsatz der maximalen Neigung der Herrenabfahrtsstrecke, die mit 3334 Metern auch sehr lang ist und von dem Norweger Aksel Lund Svindal gewonnen wurde.

110 Sekunden (oder genau umgerechnet 1.50,00 Minuten) dauerte die Triumphfahrt der französischen Abfahrtssiegerin Marion Rolland, die noch nie eine Weltcupabfahrt für sich entschied.

340 ORF-Mitarbeiter sorgen für ein Fernseherlebnis der Superlative und für 70 Stunden Live-Berichterstattung.

360 Polizisten, 200 Mitarbeiter des Roten Kreuzes, 260 Sicherheitsleute, 60 Bergretter und Pistenärzte sorgen, dass nichts passiert.

750 Euro muss man für die exklusive Golden-VIP-Sitzloge hinblättern. Für Otto Normalverdiener reichen 20 Euro auch. Die Siegerin oder der Sieger ist nicht jemand anderes, nur wenn man deutlich tiefer in die Tasche greifen muss.

1000 freiwillige Helfer und rund 1500 Journalisten sind in Schladming im Einsatz.

1800 Vermietungsbetriebe (Beherbergungsunternehmen mit annähernd 28.000 Betten und Parkplätzen für 4.000 Autos und 400 Busse sorgen dafür, dass man sich in Schladming und Umgebung bestens aufgehoben fühlt.

1908, genauer gesagt am 29. November, wurde der Wintersportverein Schladming gegründet. Noch vor Kriegsbeginn wurde auf der Planai am 6. Jänner 1914 das erste Rennen ausgetragen.

1982 war der Ort in der Steiermark bereits WM-Gastgeber. Auch hier musste das Gastgeberland lange auf eine Goldmedaille warten. Im Gegensatz zu heute wurden einige Rennen in Haus im Ennstal ausgetragen.

40.000 Schweizer Franken (oder 32.000 Euro) bekommt man neben der Goldmedaille bei einem WM-Sieg. Im Teambewerb sind es noch einmal 10.000 Franken mehr.

1.300.000 Menschen sahen im ORF den Teambewerb und versäumten hierbei in keiner Weise das erste Gold der rot-weiß-roten Nationalmannschaft.

Man kann gewiss noch viele Zahlen und kuriose Daten, Fakten und Informationen sammeln. Doch eine x-beliebig lange Liste wollen wir unseren Leserinnen und Lesern nicht zumuten. Auch wenn heute in Schladming skifrei ist, hoffen wir, Sie ein wenig erheitert zu haben.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

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