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Ein Quartett will im Weltcup mittel- bis langfristig für Furore sorgen

© Gerwig Löffelholz / Katharina Truppe (AUT)

© Gerwig Löffelholz / Katharina Truppe (AUT)

Marcel Hirscher, Lindsey Vonn, Kjetil Jansrud, Anna Fenninger, Aksel Lund Svindal, Lara Gut, … Die Liste der besten Skirennläuferinnen und -läufer ist sehr lange. Sie sind wahre Meisterinnen und Meister ihres Fachs, brechen Rekorde wie am Fließband und bezaubern mit ihrer Fahrtweise Fans auf der ganzen Welt. Es ist klar, dass ihnen die Sponsoren zu Füßen liegen. Trotzdem mussten sie auch einen langen Weg auf sich nehmen, um auf diesen Leistungsstand zu kommen.

Und von den jungen Wilden haben bereits Henrik Kristoffersen, Roland Leitinger, Ramona Siebenhofer, Lena Dürr, Romane Miradoli schon phasenweise oder in konstanter Manier gezeigt, dass mit ihnen zu rechnen ist. Und es gibt noch jüngere Athletinnen und Athleten, von denen in Zukunft ganz sicher zu sprechen sein wird. Die vier Ski-Asse, die wir Ihnen nun vorstellen, wurden 1995 oder 1996 geboren und haben sehr viel Talent.

Mina Fürst Holtmann: Die Norwegerin, die in der Nähe von Oslo zuhause ist, hatte im Vorjahr eine fantastische Saison. Sie gewann den kompletten Medaillensatz im Rahmen der Junioren-WM und wurde darüber hinaus Landesmeisterin in den beiden Speeddisziplinen. Im Europacup belegte die Wikingerin Platz acht in der Super-G-Gesamtwertung; in der Abfahrt wurde sie Gesamt-Sechste. Die 20-Jährige will auch in den technischen Bewerben punkten und zeigte beim Australian New Zealand Cup ihre Klasse, als sie zu Beginn der Saison 2015/16 zwei Rennen gewann. Im letzten Winter belegte sie im Weltcup-Super-G von St. Moritz den 29. Rang. Somit freundete sie sich schon mit der Strecke an, die sie hoffentlich auch bei der Ski-WM 2017 befahren wird.

Für Mina Holtmann ist die Saison leider vorbei, bevor sie richtig begonnen hat. Die 20-Jährige hat sich Anfang November einen Beinbruch zugezogen und wurde in Innsbruck behandelt. Wir wünschen der jungen Norwegerin alles Gute und hoffen auf eine baldige Rückkehr in den Skiweltcup.

Katharina Truppe: Die junge Österreicherin ist noch nicht einmal 20 Jahre alt und zeigte schon im Europacup ihre Klasse. Die Kärntnerin, in St. Veit an der Glan beheimatet, führt die technischen Disziplinen Slalom und Riesentorlauf als Lieblingsdisziplinen an und belegte in der letzten Saison den zweiten Platz in der Slalomwertung der kontinentalen Rennserie. Dabei konnte sie sogar in Melchsee-Frutt gewinnen und freute sich zudem über fünf weitere Top-10-Ergebnisse. Im Torlauf gewann sie auch eine Junioren-WM-Medaille. Bei diesem Erfolg war sie die Einzige der Top-5, die nicht 1994 geboren sind. Bei den österreichischen Meisterschaften war nur ihre Kärntner Landsfrau Carmen Thalmann schneller als Truppe. In dieser Saison gewann sie einen Slalom im Rahmen des Australian New Zealand Cups. Bei bisher fünf Weltcupeinsätzen kam sie nur in Flachau ins Ziel. Jedoch konnte sie sich nicht für den zweiten Durchgang qualifizieren. Wir können davon ausgehen, dass sie im neuen Winter besser sein wird.

Loïc Meillard: Der Swiss-Ski-Athlet ist gleich alt wie Katharina Truppe. Der Eidgenosse wird in der Saison 2015/16 sehr oft im Weltcup zu sehen kann, zumal er in der Europacup-Riesentorlaufgesamtwertung den dritten Platz erreichte. Bei seiner ersten Junioren-WM gewann er eine Gold-, eine Silber- und eine Bronzemedaille. Bei den Schweizer Meisterschaften gewann der junge und motivierte Skirennläufer aus Hérémence den Titel in der Alpinen Kombination. Der Allrounder konnte bei FIS-Rennen in allen Disziplinen unter die besten Fünf fahren. Bereits zweimal konnte der im Kanton Wallis lebende Skifahrer Weltcupluft schnuppern. Doch es reichte weder zuhause in Adelboden noch auf dem Rettenbachferner in Sölden für den zweiten Lauf. Loïc Meillard will nach einem Sieg im Europacup aber durchstarten, und auch seine um zwei Jahre jüngere Schwester, will das auch bald tun. Melanie Meillard freute sich bei der letzten Junioren-WM über den sechsten Platz im Super-G und den dritten Rang im Riesentorlauf bei den Olympischen Spielen der Jugend.

Marco Schwarz: Der junge Österreicher aus Bad Kleinkirchheim gewann bei den Olympischen Spielen der Jugend in Innsbruck die Goldmedaille sowohl im Riesentorlauf als auch in der Alpinen Kombination. Dass ihm dies in Innsbruck gelang, freute zahlreiche Fans besonders. Bei der Junioren-WM im slowakischen Jasná 2014 stand er im Super-G auf der obersten Stufe des Podests. Im vergangenen Winter belegte er den zweiten Platz im Junioren-WM-Slalom und landete hinter dem Wikinger Henrik Kristoffersen. Im Europacup konnte Schwarz den Torlauf in Jaun für sich entscheiden. In der Disziplinenwertung belegte er den fünften Rang und war im Kreis der etablierten Athleten der Jüngste. Der 20-jährige ÖSV-Starter gewann zudem auch die nationalen Staatsmeisterschaften im Riesenslalom. Im Weltcup konnte er sich bei sieben Slaloms noch nie für das Finale der besten 30 qualifizieren. Aber was nicht ist, kann bekanntlich noch werden. Der talentierte Nachwuchsläufer möchte in dieser Saison schon das eine oder andere Mal Punkte sammeln und seine fahrerische Klasse unter Beweis stellen.

Zugegeben, es gibt noch viele andere junge Athletinnen und Athleten. Und die Entwicklung einer Skirennläuferin oder eines Skirennläufers hängt von so vielen Faktoren ab. Oft werfen Verletzungen die eine oder den einen zurück, und es ist schwer, Prognosen für eine sichere Zukunft abzugeben. Aber wir sind überzeugt, dass diese vier Athleten motiviert bleiben. Wenn sie frei von schweren Verletzungen bleiben, werden sie gewiss eine große Karriere vor sich haben.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Quelle: www.fis-ski.com

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