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Elena und Irene Curtoni: Ein Herz und eine Seele

© Anna Prasser /  Irene und Elena Curtoni: Ein Herz und eine Seele

© Anna Prasser / Irene und Elena Curtoni: Ein Herz und eine Seele

Vor längerer Zeit schrieben wir über erfolgreiche und weniger erfolgreiche Ski-Geschwister. Dieses Mal befassen wir uns mit den italienischen Schwestern Elena und Irene Curtoni. Elena Curtoni wurde 1991 geboren und fühlt sich im Super-G und in der Super-Kombination am wohlsten. Ihre um fünfeinhalb Jahre ältere Schwester Irene ist auch als Skirennläuferin aktiv. Doch zu ihr später. Bleiben wir zunächst bei Elena.

Elena Curtoni siegte vor elf Jahren beim Riesenslalom der Trofeo Topolino. Zwei Jahre später ging sie bei ihren ersten FIS-Rennen an den Start. Und wenige Monate später triumphierte sie bei den italienischen Juniorenmeisterschaften sowohl in der Abfahrt als auch im Torlauf. Zudem schnupperte sie erstmals Europacup-Luft. Des Weiteren nahm sie bei den Olympischen Spielen der Jugend in Jaca teil. Im Riesenslalom wurde sie recht gute 13. Das erste große Ergebnis im Juniorenbereich war der dritte Platz in der Kombination im Rahmen der Junioren-Weltmeisterschaften 2009 in Garmisch-Partenkirchen. Erfolgreich war sie auch im Europacupwinter 2009/10. Bei der Super-Kombination von Caspoggio stand sie auf dem obersten Podest. Neben dem Sieg in der Super-Kombinations- erreichte sie die zweiten Rang in der Super-G- und den dritten Platz in der Endwertung.

Seit dem Winter 2010/11 ist Elena Curtoni im Weltcup im Einsatz. Ihre ersten Punkte sammelte die jüngere Schwester von Irene Curtoni im Dezember 2010 als 23. in der Super-Kombination von Val d’Isère. Beim Super-G auf der Olimpia delle Tofane in Cortina d’Ampezzo fuhr sie unter die ersten Zehn. Im gleichen Winter fand die Junioren-WM im schweizerischen Crans-Montana statt. Dabei war sie sehr gut unterwegs und unterstrich ihre gute Form mit dem Gewinn der Goldmedaille im Super-G. Nur drei Tage später freute sie bei den „Senioren“ in der gleichen Disziplin über den sechsten Platz. Elena Curtoni fuhr im Weltcup noch nie aufs Stockerl. Bisher ist ein fünfter Platz, erreicht auf der Kandahar von Garmisch-Partenkirchen, im Super-G 2012 das Höchste der Gefühle. Vielleicht gelingt ihr heuer der große Wurf.

© Gerwig Löffelholz / Elena Curtoni (ITA)

© Gerwig Löffelholz / Elena Curtoni (ITA)

Nun zu Irene. Sie wurde im August 1985 in Frankreich geboren, weil ihre Eltern in Les Deux Alpes arbeiteten. Sie ist als Sportsoldatin aktiv und fährt in den technischen Disziplinen Slalom und Riesentorlauf. Ende 2000 fuhr sie erstmals bei FIS-Rennen. Im Februar 2002 feierte die sympathische Italienerin ihr Europacupdebüt. Lange dachte man, sie könne mit ihrem Talent nichts anfangen. Ab der Saison 2007/08 wendete sich das Blatt. Von nun an zeigte sie sehr gute Ergebnisse, sodass sie im gleichen Winter die Disziplinenwertung im Torlauf für sich entscheiden konnte. Im gleichen Winter debütierte sie im Weltcup. Doch beim Slalom in der Dolomitenstadt Lienz gab es noch keine Punkte.

Unmittelbar später schnupperte sie mit dem 16. Platz im slowenischen Maribor/Marburg, immer im Slalom, an den Top-15. Langsam, aber sicher fuhr sie auch im Weltcup unter die besten Zehn des Klassements. Das beste Resultat erreichte die mit Davide Simoncelli, einem azurblauen Skirennläufer, liierte Skifahrerin im März 2012, als sie beim Riesenslalom von Ofterschwang hinter Hausherrin Viktoria Rebensburg und der Slowenin Tina Maze zeitgleich mit der routinierten ÖSV-Athletin Elisabeth Görgl als Dritte abschwang.

Wir von skiweltcup.tv wünschen beiden Schwestern eine erfolgreiche und verletzungsfreie Saison 2015/16 und würden uns freuen, wenn beide ihr Talent voll zeigen könnten und gemeinsam auf dem Podest stehen würden. Bis dahin müssen wir wohl mit kleineren Brötchen zufrieden sein; trotzdem wissen wir, dass im „weißen Sport“ nichts unmöglich ist und bei einer guten Fahrt, aufgeteilt auf zwei Läufen, alles drin ist. Elena und Irene Curtoni, ein Herz und eine Seele, tun dem Skirennsport so oder so mit ihrer mehr als erfrischenden Art gut.

© Gerwig Löffelholz / Irene Curtoni (ITA)

© Gerwig Löffelholz / Irene Curtoni (ITA)

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

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