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Endlich geht es los – Andreas Sander startet in den Weltcup

Endlich geht es los – Andreas Sander startet in den Weltcup (Foto: Walter Schmid / Skiweltcup.TV)

Endlich geht es los – Andreas Sander startet in den Weltcup (Foto: Walter Schmid / Skiweltcup.TV)

Das lange Warten hat ein Ende: Mit dem ersten Training zur Weltcup-Abfahrt von Val d’Isère startet Andreas Sander am Mittwoch in den Weltcup-Winter 2016/17. Während am Freitag ein Super G gefahren wird, ist für Samstag die erste Abfahrt des Winters geplant. Der Ort in den französischen Hochsavoyen springt dabei als Ersatzveranstalter für das US-amerikanische Beaver Creek ein. Dort konnte, wie schon vor Wochenfrist im kanadischen Lake Louise, witterungsbedingt die Piste nicht mehr rechtzeitig hergestellt werden. Wann und wo die abgesagten Rennen von Lake Louise nachgeholt werden, steht noch nicht fest.

Mit dem Einstieg in die Saison endet für Andreas Sander eine lange Vorbereitung, die sich als besonders zweischneidig erwiesen hatte. „Der Sommer war einschließlich des Trainingslagers in Chile wirklich super. Bis dahin hat alles gepasst. Was ich mir für den Sommer vorgenommen habe, konnte ich eigentlich vollständig umsetzen. Mein Augenmerk lag dabei unter anderem auf eine technische Verbesserung am Ende meines Schwungs. Im Sommertraining hat das ganz gut geklappt. Wie das in der Rennsituation sich umsetzen lässt, wird sich zeigen“, berichtete Sander vor seiner Anreise nach Frankreich.

„Der Herbst war dann eher etwas chaotisch, weil das Wetter fast nie mitspielen wollte.“ Sander spielt dabei vorwiegend auf das Trainingslager in Colorado an, wo vor dem traditionellen Weltcup-Start in Kanada regelmäßig am Finetuning für den Winter gearbeitet wird. In Copper Mountain lag aber derart wenig Schnee, dass an klassisches Speedtraining fast nicht zu denken war. „Dort konnten wir leider nur oben trainieren, wo es doch recht flach und vom Gelände her nicht so anspruchsvoll ist. Das hat mit dem, was wir dann in den Rennen fahren, nicht so viel zu tun. Da konnte man nicht viel für den Weltcup mitnehmen.“ Im Nachteil zur Konkurrenz sah sich der Wahl-Burgberger dadurch aber nicht. „Das Wetter hat alle Nationen betroffen, insofern hat sich niemand einen Vorteil erarbeiten können. Es ist eher so, dass jeder für sich weniger weiß, wo er steht. Das werden wir dann nach den Val d’Isère sehen.“

Als feststand, dass die Nordamerika-Tour diesjährig ausfallen wurde, packten Sander und seine Nationalmannschaftskollegen schnell die Koffer und flogen zurück nach Europa. Dabei kam es noch zu guten Trainingstagen in Sölden und Schruns, bevor am Dienstag die fast siebenstündige Reise nach Frankreich auf dem Plan stand. Die Rennen dort finden statt auf einer Piste, die der 27-jährige Athlet kaum kennt. „Im Januar 2014 bin ich da mal Europacup gefahren, allerdings nur auf dem unteren Teil der Piste. Schwer darüber was zu sagen; vielleicht ein wenig wie in Lake Louise.“

Aufgrund der Erfolge in der Vorsaison wird der Wahl-Burgberger in beiden Rennen unter den Top 30 starten. Nachdem die FIS ein neues System zur Startnummernvergabe eingeführt hat, geht er im Super G zwischen Nummer 1 und 20 ins Rennen, in der Abfahrt zwischen 21 und 30. Verbunden mit dieser besseren Ausgangslage ist dann auch die Hoffnung auf Erreichung der gesteckten Ziele im kommenden Winter. „Mein Fokus liegt ganz klar auf der Verteidigung dessen, was mir im letzten Jahr gelungen ist. Wir haben einen WM-Winter, weshalb die Qualifikation hierfür erstes Ziel ist. Daneben will ich im Super G meine Startnummer halten und vielleicht in der Abfahrt noch nachziehen.“

Damit auch abseits der Piste die Voraussetzungen für die Erreichung der sportlichen Ziele stimmen, wurde der Sommer unter anderem auch genutzt, wirtschaftliches und vertragliches zu regeln. „Viele meiner Verträge liefen aus, so dass hier viel zu tun war. Ich freue mich, dass mich meine bisherigen Partner auch weiterhin unterstützten“, berichtete Sander über die Arbeit abseits der Piste. So konnte sich Andreas Sander zunächst mit seinem Skiausrüster ATOMIC auf eine Verlängerung der jetzt schon sechs Jahre dauernden Zusammenarbeit verständigen. „Das war mir persönlich sehr wichtig. ATOMIC unterstützt mich jetzt schon eine ganze Zeit lang und jeder weiß, dass die Zeiten nicht nur gute waren. Ich bekomme seit Jahren Top-Material und Support. Da war die Verlängerung des Vertrages die logische Konsequenz.“

Weiter wurde der im Dezember 2015 geschlossene Kopfsponsor-Vertrag mit der Verlapharm Arzneimittel aus Tutzing verlängert. Sander wird daher auf Helm und Mütze auch weiterhin für die Sporternährungslinie von Verla Pharm Arzneimittel, nämlich XENOFIT, werben. „Da möchte ich mich bei der Geschäftsführung und allen Mitarbeitern ganz besonders danken. Die Zusammenarbeit macht mir deswegen soviel Spass, weil man dort einfach die Begeisterung für meinen Sport merkt. Die Verlängerung des Sponsorings gibt mir persönlich auch die Ruhe, mich voll auf den Sport konzentrieren zu können.“

Auch mit den restlichen Partnern, stellvertretend sei hier der Ausrüster für Skistöcke, Komperdell, genannt, konnten die Verträge verlängert werden, so dass der Wahl-Burgberger im kommenden Winter auf ein bewährtes Team um sich herum setzen kann.

Schließlich schloss Sander rechtzeitig vor dem Start in die neue Saison den Bund der Ehe und ehelichte seine langjährige Lebensgefährtin Julia.

Quelle: www.andreas-sander.com 

 

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