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Erik Guay ist Abfahrtsweltmeister 2011

Erik Guay gewinnt den WM Abfahrtstitel 2011 in Garmisch Partenkirchen und tritt die Nachfolge seines verletzten Landsmanns John Kucera aus Kanada an! Guay meisterte die Kandahr 2 mit einem neuen Streckenrekord in einer Zeit von 1:58.41 und sicherte sich die Goldmedaille. 

Wieder „nur“ Silber heimste der Schweizer Topfavorit Didier Cuche ein. Auf Abfahrts-Gold wartet der beste Abfahrer der letzten Jahre noch vergebens. Super G Weltmeister Christof Innerhofer konnte sich nach seiner Goldmedaille vom Dienstag heute über die Bronzemedaille freuen. 

Erik Guay: „Ich muss aufpassen, dass ich nicht komplett ausraste. Es ist auf meiner To-Do-Liste gestanden – Abfahrts-Weltmeister. Ein unglaublicher Tag. Wir hatten viele Verletzte – harte Zeiten im Team. Und jetzt dieser Erfolg. Vor 2 Jahren Jon (Kucera) und jetzt ich. Den Erfolg widme ich allen, die sich jetzt gerade erholen. Wir haben eines der stärksten Teams der Welt – sie sind nicht alle fit, aber wenn sie zurückkommen, dann sind wir wieder ganz stark.“ 

Didier Cuche: „Ich bin sehr zufrieden. Vor dem Start hab ich mir gedacht, es wird sehr, sehr schwierig überhaupt in die Top 3 zu fahren. Für mich ist es ein gewonnener 2. Platz und kein verlorener Sieg. Mit Christof hab ich schon gerechnet – wenn es noch härter gewesen wäre, dann noch viel mehr. Und Erik war hier in Garmisch auch letztes Jahr beim Finale stark gefahren.“ 

Christof Innerhofer: „Ich bin sehr froh, dass es heute geklappt hat. Wir haben in den letzten Jahren sehr viel auf weichem Schnee trainiert. Ich hab heute gezeigt, dass ich nicht nur das Eis brechen kann, sondern auch geschmeidig unterwegs bin. Ich war heute vorm Start sehr locker, genieße es einfach – ich verlier da keine Energie vor dem Start.“ 

Als bester Österreicher reihte sich Romed Bauman auf dem undankbaren 4. Rang ein. Trotzdem zeigt die Formkurve des Tiroler immer weiter nach oben. Sein Debüt gab der Tiroler bei der WM 2007 in der Kombination von Are – mit Rang 7. Bei der WM in Val d’Isere war er in der Kombi Achter, hier in Garmisch belegte er zum Auftakt im Super G Rang 6. 

Romed Baumann: „Die Leistung war wieder gut. Ich hab halt nur vor dem Tröglhang einen Fehler gehabt. Ich hab gewusst, man muss da runter fehlerfrei bleiben und etwas riskieren. Ich hab riskiert, aber leider einen Fehler eingebaut. Ich brauch mich aber nicht genieren. Was soll’s – ich hab ja noch zwei, drei Starts bei dieser WM. Die Form passt. Vielleicht geht sich doch noch was aus.“ 

Michael Walchhofer klassierte sich bei seinem sechsten und letzen WM Auftritt, hinter Aksel Lund Svindal aus Norwegen und dem Slowenen Andrej Sporn auf dem 7. Platz. 

Michael Walchhofer: „Meine Fahrt war leider nicht ganz perfekt. Die Sicht ist vielleicht ein kleiner Anteil. Aber 1,87 Sekunden hätte ich nicht schneller fahren können, hinter dem Sieger bin ich schon ein großes Stück.“ 

Die Top 10 komplettierten der Achtplazierte Johan Clarey und die beiden Schweizer Beat Feuz und Ambrosi Hoffmann. 

Die Karten wurden vor der WM-Abfahrt durch einen Wetterumschwung neu gemischt. Während beim 1. Abfahrtstraining die Läufer noch über eine eisige und ruppige Strecke klagten mussten Sie sich heute, bei bis zu 9 Grad plus, auf eine wesentlich weichere Piste einstellen. 

Bereits vor dem Rennen orakelte ÖSV-Cheftrainer Berthold: „Ich denke schon, dass die Piste auch für höhere Nummern gut halten wird. Es gibt für Läufer mit niedrigen Nummern sicherlich die Möglichkeit, die Gunst der Stunde zu nutzen. Aber es hängt von unseren Jungs ab – wenn sie ihre Leistung bringen, dann können sie ganz vorne reinfahren.“ 

Die WM Abfahrt 2011 fand ohne zwei Medaillenanwärter statt. Der Gesamtweltcupführende Ivica Kostelic aus Kroatien und der amtierende Weltcupsieger Carlo Janka aus der Schweiz verabschiedeten sich nach dem Super G aus Garmisch-Partenkirchen und bereiten sich auf den Riesentorlauf. 

Der Titelverteidiger Kucera fehlte. Mit Michael Walchhofer (2003), Bode Miller (2005) und Aksel Svindal (2007) waren aber drei Abfahrts-Weltmeister am Start. Während sich Svindal und Walchhofer in den Top 10 platzieren konnten, reichte es für den US Amerikaner Bode Miller nur für Rang 15. 

Österreichs Herren sind weiterhin die erfolgreichste Nation der WM-Geschichte in der Abfahrt. Von 40 Goldmedaillen gingen 16 an Österreich. Bei den letzten Großereignissen lief es für Österreichs Abfahrer aber nicht nach Wunsch. Bei Olympia 2010 ging man ebenso leer aus wie bei den WM-Abfahrten  2011, 2009 und 2007. Die letzte Abfahrts-Medaille bei einer WM gab es 2005. Das letzte Gold 2003 – beides gewonnen durch Michael Walchhofer. 

Bei den ersten drei Bewerben hielt sich der Zuschauer-Zustrom noch in Grenzen. Beim Highlight dieser WM konnte sich der Veranstalter erstmals über ein volles Haus freuen.

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