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Europacup Reinswald: Stian Saugestad holt sich zum Abschluss den Super-G

Europacup Reinswald: Stian Saugestad holt sich zum Abschluss den Super-G (Foto Oberkofler)

Europacup Reinswald: Stian Saugestad holt sich zum Abschluss den Super-G (Foto Oberkofler)

Reinswald, 5. Februar 2016 – Die Sarner Europacup-Woche ist am Freitag bei Postkartenwetter aber etwas Wind traditionsgemäß mit dem Super-G der Herren zu Ende gegangen. In der Regel ist dieses letzte Speedrennen auf der Plankenhornpiste in Reinswald immer eine Hundertstelsekunden-Entscheidung, doch Stian Saugestad aus Norwegen hat den abschließenden Wettbewerb relativ klar gewonnen.

Der 23-jährige Skandinavier setzte sich auf der verkürzten Plankenhornpiste (2260 Meter Länge/510 Meter Höhenunterschied) mit einer Zeit von 1.28,33 Minuten durch. Für Saugestad war es nicht nur der erste Europacup-Sieg, sondern auch sein absolut erstes Podium in der zweithöchsten Rennserie im Alpinen Skisport. Sein bis dato bestes Ergebnis im Europacup war ein zehnter Platz, verbucht hat er es in der Reinswald-Abfahrt vom Dienstag. Bei FIS-Rennen feierte Stian Saugestad hingegen bereits elf Erfolge.

Kröll und Rogentin komplettieren das Podium

Den zweiten Platz belegte am Freitag Johannes Kröll aus Österreich. Der Steirer war bei seinem insgesamt neunten Europacup-Podest (vier Siege) 0,24 Sekunden langsamer als der Tagessieger. Kröll ist in Reinswald bereits einmal aufs Stockerl geklettert. Das war im Jahr 2013, als er die Abfahrt an dritter Stelle beendet hatte. Am Freitag im Super-G dritter wurde der Schweizer Stefan Rogentin (+0,66). Auch der 21-jährige Eidgenosse, der für den Skiclub Lenzerheide-Valbella gemeldet ist, stand zum ersten Mal in seiner Karriere im Europacup am Podest. Vier Siege stehen Rogentin hingegen bei FIS-Rennen zu Buche.

Pangrazzi rast auf Rang vier

Bester „Azzurro“ im Sarntal war Paolo Pangrazzi. Nach dem Sieg in der Alpinen Kombination und Rang drei in der Abfahrt vom Donnerstag, schaute für den 28-jährigen Trentiner 24 Stunden später im Super-G ein vierter Platz heraus. 0,17 Sekunden fehlten dem Rennläufer aus Madonna di Campiglio zu einem weiteren Stockerlplatz im Sarntal. Schnellster Südtiroler war Siegmar Klotz (Lana), der die 33. Zeit (+2,04) erzielte. Klotz laboriert seit Wochen an einer hartnäckigen Entzündung der Patellasehne, weshalb er die Abfahrt am Donnerstag sogar ausgelassen hatte.

Die elfte Sarner Europacupwoche ist somit Geschichte. Mit Frederic Berthold (Österreich/ Abfahrt 1), Nicolas Raffort (Frankreich/Abfahrt 2), Paolo Pangrazzi (Italien/Alpine Kombination) und Stian Saugestad (Norwegen/Super-G) gab es in den vier Speedrennen vier verschiedene Sieger aus vier unterschiedlichen Nationen. Geht es nach dem Organisationskomitee, dem mehr als 50 freiwillige Helfer tatkräftig zur Seite standen, soll die zweithöchste Rennserie im Alpinen Skisport auch 2017 ins Sarntal zurückkehren. „Ich möchte mich abschließend herzlich bei allen bedanken, die zum guten Gelingen dieser Veranstaltung beigetragen haben“, sagte OK-Chef Richard Moser.

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