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Europacup Slalom in Obereggen: Wer folgt auf Herbst, Razzoli und Myhrer?

Reinfried Herbst gewann 2008 auf der Oberholzpiste

Reinfried Herbst gewann 2008 auf der Oberholzpiste

Der Countdown für das traditionsreichste Europacuprennen überhaupt hat begonnen. Am Mittwoch, 14. Dezember werden wieder einige der besten Slalomspezialisten der Welt um den prestigeträchtigen Sieg auf der Oberholzpiste von Obereggen fahren.

Die Sieger der letzten acht Jahre sind der beste Beweis, wie exzellent der Europacup-Slalom von Obereggen stets besetzt ist: Es sind dies keine Geringeren als der Slalomweltmeister 2009 Manfred Pranger (2003, 2006), der Slalomweltcupsieger 2010 Reinfried Herbst (2008), der amtierende Slalom-Olympiasieger Giuliano Razzoli (2009) und Titelverteidiger Andre Myhrer (2004, 2005, 2007, 2010), Dritter des Slalomweltcups 2010/11.

Die beiden Durchgänge finden um 10 und um 13 Uhr statt. Das Rennen wird voraussichtlich wieder live auf Rai Sport im Fernsehen übertragen.

Der Europacup hat in Obereggen Tradition

Obereggen wird ob seiner langen Tradition und seines damit verbundenen Prestiges als „Kitzbühel des Europacups“ betitelt. Dass alljährlich so viele Weltcupstars einen Abstecher nach Obereggen machen, lässt sich allerdings nicht allein mit dem Prestige begründen. Obereggen bietet sich mit seinem frühen Termin als idealer Formtest für die nächsten Weltcupeinsätze an. Daher darf darauf gewettet, dass am 14. Dezember, wenn im nahegelegenen Gröden die Speed-Spezialisten ihr erstes Abfahrtstraining absolvieren, sich zeitgleich gar einige der besten Slalomspezialisten der Welt auf der Oberholz tummeln werden.

Die Slaloms sind vor dem Obereggen-Termin dünn gesät. Nachdem der geplante Weltcupslalom in Levi Mitte November abgesagt werden musste, starten die Slalomspezialisten erst am 11. Dezember in Val d’Isere in die Weltcupsaison. Drei Tage nach Val d’Isere und fünf bzw. sieben Tage vor den Weltcupslaloms in Alta Badia und Flachau (Levi-Ersatz) passt Obereggen den Slalomstars ins Programm.

Für die Abergläubischen unter den Skistars existiert ein weiterer Grund für einen Einsatz in Obereggen: Ein Spitzenergebnis auf der Oberholzpiste ist in der Regel ein gutes Omen für die Weltcupsaison: Zum Beispiel wurde Manfred Pranger 2009 wenige Wochen nach dem zweiten Platz in Obereggen Weltmeister, Giuliano Razzoli 2010 wenige Wochen nach dem Sieg Olympiasieger, und Reinfried Herbst holte 2010 nach dem zweiten Platz die Slalom-Weltcupkugel.

Tomba, Raich, Eberharter und Co.

Es ist beeindruckend, wie viele Weltmeister, Olympiasieger und Weltcupsieger in Obereggen seit der ersten Auflage 1983 bereits auf dem Siegespodest gestanden haben: Alberto Tomba, Benjamin Raich, Ted Ligety, Stephan Eberharter, Mario Matt, Kristian Ghedina, Luc Alphand, Tomas Fogdoe, Rudi Nierlich, Armin Bittner, Peter Müller, die erwähnten Pranger, Herbst sowie Razzoli und andere mehr. Um zwei Hundertstelsekunden verpasst hat das Podest 2006 der Weltcupgesamtsieger 2009/10 Carlo Janka.

Trotz des frühen Dezembertermins musste das Rennen seit 1983 erst zwei Mal – 1994 und 2000 – abgesagt werden.

Gewidmet ist der Europacup in Obereggen seit seiner Geburt den beiden Eggentaler Brüdern Karl und Peter Pichler, die beide für den Skisport lebten und beide auf tragische Weise ums Leben kamen, als sie wieder einmal für „ihren“ Sport unterwegs waren – Peter 1977 bei einem Lawinenunglück am Jochgrimm, Karl 1982 bei einem Verkehrsunfall in Neuseeland, wo er sich als Trainer der italienischen Nationalmannschaft aufhielt. Eng verbunden ist der Europacup von Obereggen auch mit einem weiteren Namen: Bruno Fusmini: Von 1983 bis 1999 war der Mitbegründer Rennleiter. Seither ist Siegfried Gallmetzer Rennleiter und Präsident des Organisationskomitees in Personalunion.

Quelle:  www.Sportnews.bz

Die Top 5 der letzten 5 Auflagen:

2010
1. Andre Myhrer (SWE) 1.37,88
2. Will Gregorac (USA) 1.38,07
3. Michael Janyk (CAN) 1.38,27
4. Wolfgang Hörl (AUT) 1.38,35
5. David Chodounsky (USA) 1.38,41

2009
1. Giuliano Razzoli (ITA) 1.35,15
2. Reinfried Herbst (AUT) 1.35,20
3. Mattias Hargin (SWE) 1.35,26
4. Michael Janyk (CAN) 1.35,74
5. Wolfgang Hoerl (AUT) 1.36,11

2008
1. Reinfried Herbst  1.33,24
2. Manfred Pranger  1.33,42
3. Giuliano Razzoli  1.33,50
4. Jimmy Cochran  1.33,62
5. Mattias Hargin  1.33,72

2007
1. Andre Myhrer (SWE) 1.38,44
2. Naoki Yuasa (JPN) 1.39,32
3. Marcel Hirscher (AUT) 1.39,97
4. Steve Missilier (FRAU) 1.40,27
5. Mattias Hargin (SWE) 1.40,47

 

2006
1. Manfred Pranger (AUT) 1.27,66
2. Julien Lizeroux (FRA) 1.27,83
3. Jukka Leino (FIN) 1.28,28
4. Carlo Janka (SUI) 1.28,30
5. Christoph Nösig (AUT) 1.28,41

Quelle:  www.Sportnews.bz

 

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