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Eva-Maria Brem siegt beim Riesentorlauf von Aspen und feiert ihren ersten Weltcupsieg

Eva-Maria Brem siegt beim Riesentorlauf von Aspen und feiert ihren ersten Weltcupsieg

Eva-Maria Brem siegt beim Riesentorlauf von Aspen und feiert ihren ersten Weltcupsieg

Aspen – Da kommt Freude auf! Die Tirolerin Eva-Maria Brem, die bereits zur Halbzeit führte, gewann den zweiten Riesentorlauf der Saison 2014/15. Für sie ist es der erste Triumph im Weltcup überhaupt. Sie benötigte für beide Läufe eine Zeit von 2.05,97 Minuten. Brem meinte nach ihrem Erfolg: „Ich freue mich irrsinnig. Es war so ein langer Weg. 96 Rennen – ich habe glaub ich im fünften Rennen schon das Gefühl gehabt, nahe dran zu sein – und dann hat es doch solange gedauert. Der Sieg gehört so vielen Leuten, ein paar davon sind da, andere daheim. Ich bin unheimlich stolz. Ich war nicht mehr nervös als sonst. Aber die ersten Schwünge habe ich gemerkt, ich hab schwere Beine. In das Flachstück rein habe ich gemerkt, ich bin nicht so spritzig, wie im ersten. Das war wahrscheinlich die Nervosität. Ich hätte es mir nie verziehen, wenn ich da nicht voll angegriffen hätte.“

Zweite wurde Brems Teamkollegin Kathrin Zettel (+0,59), die schon in der Vergangenheit gezeigt hat, dass ihr der Hang in Aspen besonders liegt. Denn dort holte sie sich die ersten Weltcupzähler, das erste Stockerl und auch den ersten Sieg. Die Niederösterreicherin sagte: „Ich habe mich sehr über die Führung gefreut. Zweiter Platz ist super. Die Eva war einfach ausgezeichnet unterwegs. Meine Leistung hat aber gepasst.“

Dritte des heutigen Rennens wurde die Italienerin Federica Brignone, die eine ganz starke Vorstellung zeigte und 1,36 Sekunden Rückstand auf Brem aufwies. Tina Maze, die mit dem Slalomsieg von Levi ordentlich Selbstbewusstsein getankt hatte, belegte den vierten Rang. Die Slowenin hatte 1,41 Sekunden Rückstand auf Brem.

Offizieller FIS ENDSTAND – Riesenslalom der Damen in Aspen

Drittbeste ÖSV-Starterin war heute Michaela Kirchgasser (+1,59), die auf Position fünf kam und sehr erfreut über ihre eigene Leistung war. Die Salzburgerin, die mit der Nummer 25 ins Rennen gegangen war, sprach: „Es ist einfach schön, wenn man schon ein Zeiterl gekämpft hat. Es ist generell ein sehr schöner Tag für uns. Wir haben heute gezeigt, dass wir super trainiert haben. Der Erfolg zeigt, dass das super ist.“

Hausherrin Mikaela Shiffrin, beim ersten Saisonrennen in Sölden noch gemeinsam mit Anna Fenninger auf Rang eins gelegen, hatte heute mit der Entscheidung nichts zu tun und belegte mit mehr als 1,7 Sekunden Rückstand auf Brem den siebten Schlussplatz. DSV-Starterin Viktoria Rebensburg (+1,91) zeigte eine solide und anständige Fahrt und belegte den siebten Schlussrang.

Die Top-10 wurden von Brems Teamkollegin Lizz Görgl (+2,04), der Norwegerin Nina Løseth (+2,26) und der Südtirolerin Manuela Mölgg (+2,39) abgerundet. Besonders Løseth und Mölgg zeigten mit der dritt- bzw. achtbesten Laufzeit im zweiten Durchgang, dass mit ihnen zu rechnen ist. Nach dem ersten Lauf landete das Duo lediglich auf den Rängen 24 bzw. 20. Görgl sagte zu ihrem Rennen: „Es ist auf alle Fälle eine super Bestätigung. Ich war eigentlich auch im Training schon gut drauf. In Sölden habe ich aber keine gute Abstimmung gefunden. Mich freut das und ich glaub, ich habe noch Reserven. Ich freue mich für die zwei vorne, speziell für Eva.“

Enttäuschend verlief das Rennen von Anna Fenninger. Die Salzburgerin, die ihren sechsten Sieg im Riesenslalom in Folge gewinnen wollte, fuhr zu verhalten und wurde nach 22. Laufzeit im Finale noch von dem siebten Zwischenrang nach hinten gereicht. Die Salzburgerin resümierte: „Ich weiß, wie die Eva gekämpft hat. Sie hat es sich wirklich verdient, sie ist in einer brutal guten Form. Der erste Lauf hat eh gezeigt, was sie drauf hat. Ich habe heute Riesenfehler gemacht, bin generell nicht so auf Zug gekommen. So Tage muss es auch geben, nach fünf Siegen kann ich darüber hinwegsehen – ich weiß, dass ich schnell bin.“

Offizieller FIS ENDSTAND – Riesenslalom der Damen in Aspen

In der Summe war die Gesamtweltcupsiegerin um eine Hundertstelsekunde schneller als Ana Drev aus Slowenien. Letztere muss erwähnt werden, da sie nach Platz 28 und der Gerade-noch-Qualifikation für das Finale der besten 30 und der besten Laufzeit im zweiten Durchgang weit nach vorne kam.

Andrea Fischbacher aus Österreich, ihres Zeichens Super-G-Olympiasiegerin von 2010 in Vancouver, zeigte im zweiten Lauf, was in ihr steckt und konnte sich um zehn Positionen verbessern und landete am Ende mit 2,89 Sekunden Rückstand auf Teamkollegin Brem auf Rang 18.

Enttäuschend war der Auftritt der beiden Schweizerinnen Dominique Gisin und Lara Gut. Erstere kam zwar noch von Platz 26 auf 20, aber der 22. Endrang der Tessinerin ist für ihre Verhältnisse mehr als nur dürftig. Die Liechtensteinerin Tina Weirather hatte schon einen großen Fehler im ersten Durchgang, im Finale der besten 30 schied sie als Einzige aus.

Trotzdem kann man dieses Rennen aus rot-weiß-roter Sicht als sehr gut bewerten. Die geschlossene Teamleistung, die auch kompakt ist, kompensiert das schwache Abschneiden der ÖSV-Herren bei der Abfahrt in Lake Louise um ein Vielfaches. Am morgigen Sonntag steht für die Damen in Aspen ein Slalom an, die Männer bestreiten in Kanada den ersten Super-G des WM-Winters 2014/15. Dessen ungeachtet ist der Sieg von Brem alles andere als unverdient. Wer weiß, wie die Tirolerin enttäuscht war, als sie nicht für das Aufgebot der Olympischen Winterspiele nominiert wurde, kann die Tränen der Freude des heutigen Tages auch verstehen.

Offizieller FIS ENDSTAND – Riesenslalom der Damen in Aspen

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

 

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