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Fabienne Suter: Ein Start bei den Rennen in Nordamerika ist mein Ziel

Fabienne Suter: Ein Start bei den Rennen in Nordamerika ist mein Ziel

Fabienne Suter: Ein Start bei den Rennen in Nordamerika ist mein Ziel

Die Schweizer Speedspezialistin erreichte in der vergangenen Saison drei Podiumsplatzierungen, ehe sie sich Ende Januar im Torlauf der Super-Kombination vor heimischer Kulisse in St. Moritz am Knie verletzte. Anfang Februar begab sich die27-Jährige unters Messer und arbeitet seitdem fieberhaft auf ihr Comeback hin. Das Interview in Englischer Sprache finden Sie unter:  www.FISAlpine.com

Fabienne, du hast nun einige Skitrainingslager erfolgreich abgeschlossen. Wie geht es deinem Knie?

Danke, dem Knie geht es gut. Ich kann schmerzfrei trainieren, und das Knie macht mir keine Probleme mehr, als ich mit den ersten Skitrainings begann.

Viele Monate Reha-Training, viel Physiotherapie… Wie hart hast du seit deiner Operation von Dr. Olivier Siegrist zu Beginn des Monats Februar gearbeitet?

Gleich nach der Operation wurde ich von meiner Physiotherapeutin betreut, den ich nahezu täglich aufsuchte. Sie wollte nicht nur mein Knie behandeln, sondern war auch meine Unterstützung, wenn es um Dinge ging, die nicht so gut verliefen, wie ich es hoffte. Darüber hinaus haben sie und mein Konditionstrainer regelmäßigen Kontakt mit Dr. Siegrist gehalten und meinen Reha-Plan nach seinen Ratschlägen entwickelt. Zu Beginn verbrachte ich viel Zeit in der Turnhalle, um die Muskeln, welche viel Masse verloren hatten, wieder aufzubauen. Später wurde der Trainingsplan bunter, ja vielfältiger. So standen abwechslungsreiche und spannende Sportarten wie Wandern, Walken und Radfahren auf dem Programm.  Die Rückkehr auf den Schnee war mit Schweiß begleitet, aber ich wurde von vielen Seiten unterstützt. Somit konnte ich den „Schmerz“ leichter ertragen.

Bist du an dem Leistungsstand angekommen, an dem du sieben Monate nach der Operation sein wolltest?

Sagen wir es so: in den meisten Bereichen ja, auch wenn ich noch nicht dort bin, wo ich vor der Operation war. Skitechnisch gesehen fühle ich mich glücklich mit dem neuen Abfahrts- und Super-G-Ski, und ich bin überzeugt, dass ich mit den Riesentorlaufskiern zurechtkomme. Schließlich dauert es noch ein wenig, bis ich in die neue Saison starte.

Du warst im Laufe deiner sportlichen Karriere immer wieder einmal verletzt. Wie motivierst du dich, immer wieder zurückzukehren?

Meine größte Motivation nach dieser Verletzung war sicherlich das Erreichen guter Ergebnisse in der letzten Saison. Ich fühlte mich großartig und war bereit, mein Bestes zu geben. Dieses Gefühl möchte ich wieder erleben. Ich bin super motiviert, so bald wie möglich wieder an die Spitze zurückzukehren.

In diesem Sommer bist du in eine neue Wohnung gezogen. Wie gefällt dir dein neues Zuhause?

Ich habe die Wohnung gemeinsam mit Kollegen und Freunden renoviert. Ich habe sie bequem eingerichtet und schön dekoriert. Jetzt genieße ich meine „Oase des Friedens“ nach meinen Trainingseinheiten. Und wenn es mir zu friedlich wird, besuche ich meine Familie oder lade mein Patenkind Jordan oder Freunde zu einem Besuch bzw. zu einem Abendessen und Spieleabend ein. Bisher war es nie langweilig.

Hattest du auch eine Chance, den Sommer zu genießen, und erkennst du vielleicht einige Vorteile der Verletzung?

Im Frühjahr hatten wir ein einwöchiges Trainingslager mit der Mannschaft auf Mallorca. Mir gefiel es gut, und ich war mit meiner Schwester für eine andere Woche auch dort. Sie genoss den Strand, und ich schwitzte in der Turnhalle. Wir hatten aber auch jede Menge Spaß und genossen R&R. Der Fitness-Urlaub war wie Balsam für meine Seele, da zum einen meine Teamkollegen in der gleichen Zeit in Südamerika waren.

Wie planst du dein Comeback? Kommt Sölden wahrscheinlich zu früh?

Richtig, ich werde nicht in Sölden starten. Mein Ziel sind die Rennen in Nordamerika, und ich setze alles daran, dafür hinzuarbeiten.

Freuen wir uns also auf deine Rückkehr. Was können wir von Fabienne Suter in diesem Winter erwarten?

Das würde ich gerne auch wissen. Ich bin mir bewusst, dass eine Art Erholungssaison für mich wird. Aber ich hoffe immer noch, dass ich in der Lage bin, in den Speed-Disziplinen so bald wie möglich wieder an die Spitze heranzukommen. Ich bin froh, wieder Skifahren zu können und bin bereit, alles zu geben. Ich werde aber nicht zulassen, dass ich unter Druck gesetzt werde. Ich nehme es so an, wie es kommt.

Fabienne, der Super-G war bisher deine beste Disziplin. Wieso ist das so, und wird es so bleiben?

Vielleicht ist es so, da man im Super-G nicht wirklich die Kurven schneiden kann. Meine Technik und mein Geschwindigkeitsgefühl passen für diese Disziplin sehr gut. ob das so bleibt? Ich hoffe es, aber ich möchte auch schnelle Abfahrten fahren und dort konstant gute Ergebnisse erzielen.

Abschließend noch ein Wort zum Schweizer Damenteam: Wie gefällt es dir dort, und wirst du dort in der Lage sein, Mitglied einer Mannschaft zu sein, die die amerikanischen und österreichischen Mädls in den Speed-Disziplinen Paroli bieten kann?

Ich fühle mich gut in unserem Team. Wir sind eine Gruppe junger Frauen, die sich gegenseitig puschen und trotz interner Wettbewerbe für einigen Spaß bereit ist. Zudem unterstützen wir uns, wenn es nötig ist. Wenn alle verletzungsfrei sind und in den Rennen ihre Trainingsleistungen abrufen können, werden wir mit den anderen Nationen in den Speed-Disziplinen mithalten können. In den Super-G’s in Beaver Creek und Bad Kleinkirchheim haben wir bereits gezeigt, was wir können. Und das ist genau das, was wir als Mannschaft wollen. In diesem Sinne: Hopp Schwiiz! (lacht)

Den Originalbericht finden Sie unter: http://www.fisalpine.com/news/fabienne-suter-north-america-the-goal,2037.html

Übersetzung für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

 
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