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Felix Neureuther holt sich Sieg im Slalom von Wengen

Felix Neureuther holt sich Sieg im Slalom von Wengen

Felix Neureuther holt sich Sieg im Slalom von Wengen

Wengen – Eine runde Woche nach dem Slalom in Adelboden zog der Weltcuptross weiter nach Wengen. Beim Torlauf der Herren siegte heute der Deutsche Felix Neureuther bei Schneetreiben in einer Zeit von 1.46,93 Minuten. Mit seinem elften Weltcupsieg holte sich der DSV-Athlet die Führung in der Disziplinenwertung zurück, nachdem Freund und Rivale Marcel Hirscher bereits im ersten Lauf ausgeschieden war. Neureuther, der auch 2013 am Lauberhorn siegte, sagte im ORF-Interview: „Zu mir hat der Trainer gesagt: Es ist nicht so schwer, wie es im Fernsehen ausschaut. Ich habe nur gewusst, ich muss Gas geben. Mir ist der zweite Durchgang extrem gut aufgegangen und ich bin extrem happy. Seit meinem Autounfall habe ich Tage, wo ich so eine Art Migräne habe. Da ist mein Sichtfeld eingeschränkt – ich sehe am linken Auge nur die Hälfte. Gottseidank war unser Physio dabei, der hat das nach der Besichtigung gerichtet. Das dauert dann ein bisserl. Es war im 1. Lauf schon in Ordnung, ein bisschen schwindlig war mir noch.“

Zweiter wurde Stefano Gross aus Italien, der zwei Zehntelsekunden langsamer als Neureuther war. Der Adelboden-Sieger kommentierte sein Rennen im TV-Interview: „Es ist unglaublich! Ich bin sehr zufrieden, hatte zwei gute Durchgänge. Der zweite Lauf war total schwierig. Ich hoffe, dass ich auch in Kitz und Schladming so fahren kann. Schladming ist meine Lieblingspiste.“

Auf Rang drei fuhr der junge Norweger Henrik Kristoffersen (+0,44). Der Wikinger, der in Levi zum Saisonauftakt auf dem obersten Treppchen stand, sagte im ORF-Interview: „Der zweite Lauf von Felix war unglaublich. Ich habe viel riskiert – aber er war nicht zu schlagen. Es war sehr unruhig zu fahren. Ich bin wirklich zufrieden!“

Offizieller FIS ENDSTAND – Slalom der Herren in Wengen 

Vierter wurde der Franzose Alexis Pinturault (+0,60), der den Russen Alexander Khoroshilov (+0,85) auf Position fünf verwies. Der Russe klassierte sich zum sechsten Mal hintereinander in den Top-10. Eine bärenstarke Leistung, die Respekt und Anerkennung verdient. Sechster wurde Mattias Hargin (+0,96) aus Schweden. Der Mann aus dem Drei-Kronen-Team lag zur Halbzeit noch in Führung. Neureuthers Teamkollege Fritz Dopfer (+1,04) fuhr heute auf Rang sieben. Der Franzose Jean-Baptiste Grange (+1,25), Hargins Teamkollege Markus Larsson (+1,28) und Hausherr Luca Aerni (+2,01) rundeten die Top-10 des heutigen Torlaufs ab. Der Eidgenosse zeigte seine beste Saisonleistung. Jetzt geht es nach Kitzbühel, wo er im Vorjahr mit Platz fünf für Furore sorgen konnte.

Der 36-jährige Patrick Thaler (+2,31) aus Südtirol sah nach einigen Ausfällen als Zwölfter wieder einmal das Ziel und klassierte sich unmittelbar vor ÖSV-Altmeister Reinfried Herbst (13.; +2,91). Letzterer meinte, nach dem er seine beste Saisonplatzierung (bisher Adelboden, 15.) einfuhr, im ORF-Interview: „Grundsätzlich war mein Ziel, dass ich im Ziel den Einser sehe. Ich habe mich in den ersten Toren nicht wohlgefühlt. Da habe ich mir gedacht: So wird das nicht gehen, so wird es nicht gehen. Da habe ich speziell im Steilhang angedrückt. Endlich habe ich es mal im Rennen – im Training nützt es ja nichts. Ich hatte in Zagreb ein negatives Aha-Erlebnis. Ich habe gesehen: Die Jungen fahren alle so ein aggressives Material. Da habe ich dann massiv etwas geändert – auch wenn mir das nicht so schmeckt. Wir sind in der Formel 1 des Skisports – da macht ein halber Grad etwas aus.“

Hinter Herbst klassierte sich der Pitztaler Benni Raich (15.; +2,60). Michael Matt (+2,64), ein weiterer Tiroler, wurde mit Startnummer 63 und Laufbestzeit im Finale 16. Zudem freute er sich über seine ersten Weltcupzähler überhaupt. Er sagte im TV-Gespräch: „Wir haben probiert, voll anzugreifen. Das ist gelungen. Ich habe probiert, das umzusetzen was ich kann. Es ist mir super aufgegangen. Wenn sich der Weltcup mit dem Europacup überschneidet, dann werde ich Europacup fahren. Weil mit Nummer 63 macht es auf schlechter Piste wenig Sinn.“

Sein Bruder Olympiasieger Mario Matt (+2,82) fuhr nach fünf Ausfällen in Folge heute als 19. erstmals zu Punkten. Im ORF-Interview meinte der Arlberger: „Ich habe mich riesig gefreut für meinen Bruder. Speziell im zweiten Lauf hat er ihn super runter gedrückt. Ich weiß schon seit zwei, drei Jahren, dass er schnell sein kann. Er ist mir in den Trainings immer wieder hingefahren. Es war ein sehr schnell gesetzter Lauf. Da muss man von oben bis unten Vollgas geben. Stellenweise ist mir das gelungen – aber manchmal merke ich, dass mir die Sicherheit fehlt. Im unteren Teil beim langen Schwung habe ich es komplett abgestochen. Aber jetzt habe ich mal eine Zielankunft.“

Erfreulich war auch das Ergebnis des Münchners Linus Strasser (+3,06). Der DSV-Athlet belegte den 21. Rang. Nach Zagreb und Adelboden (jeweils 20.) fuhr der bayerische Nachwuchsläufer zum dritten Mal hintereinander zu Weltcuppunkten. Manfred Mölgg aus dem Südtiroler Gadertal wurde mit über vier Sekunden Rückstand auf Neureuther Letzter.

Bleibt das Fazit von ÖSV-Coach Andi Puelacher: „Heute hat mal ein Junger aufgezeigt. Im ersten Lauf mit hoher Nummer qualifiziert, dann Laufbestzeit. Wir haben nicht die Massen an jungen Läufern, man muss mit ihnen arbeiten. Über die WM reden wir nach Schladming. Er hat aber gezeigt, dass er was kann. Jetzt ist das nächste Ziel Kitzbühel, wir haben ja auch noch andere Junge. Ich hoffe, dass bei den Routiniers mit jedem Lauf Selbstvertrauen kommt. Auch bei Mario Matt – aber ich denke, dass es bis zur WM stimmen sollte.“

Überschattet wurde das Rennen von einem Heli-Einsatz. Ein Zuschauer musste mit dem Hubschrauber geborgen werden. Daher wurde das Rennen nach dem 15. des ersten Laufs etwas länger unterbrochen. Mit seinem heutigen Hunderter hat Neureuther wieder die Führung im Slalomweltcup von Hirscher zurückerobert. Dementsprechend motiviert wird der DSV-Athlet in Kitzbühel zu Tage schreiten. Der nächste Torlauf der Herren – und für die WM-Kaderbekanntgabe wichtig – findet in einer Woche am Sonntag in der Gamsstadt in Tirol statt.

Offizieller FIS ENDSTAND – Slalom der Herren in Wengen 

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Felix Neureuther (GER)

Felix Neureuther (GER)

 

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